Zum Inhalt springen

Fabulari. Der Wissenschaftspodcast zu Literatur und Film in der Romania

  • Podcasts
    • Fabulari. Der Wissenschaftspodcast zu Literatur und Film in der Romania
  • Impressum

Post navigation

« Ältere Folgen
Neuere Folgen »
  • Fabulari. Der Wissenschaftspodcast zu Literatur und Film in der Romania

    22: Blutende Buchstaben. Sophia Schnack über Nina Bouraouis Ringen mit hegemonialen Diskursen

    Als Frau mit algerischem Migrationshintergrund schreibt Nina Bouraoui aus einer doppelt marginalisierten Position. Wie lassen sich Identitäten und Erinnerungen schriftstellerisch ausdrücken in literarischen Strukturen, die von heteronormativen und eurozentrischen Traditionen durchzogen sind? Sophia Schnack, postdoc an der Universität Wien, profiliert anhand des Romans Mes mauvaises pensées (2015, Prix Renaudot) die körperliche Schreibweise als Möglichkeit der Infragestellung bestehender Machtstrukturen.

    Interview: Alex Lachkar

    Schnitt: Mariana Arrién

    Mes mauvaises pensées in der UB Wien

    Sophia Schnacks Dissertationsschrift zu Nina Bouraoui

    Kommentar hinterlassen

    21: Kolonialliteratur für Kinder. Tamara Lampl über rassistische Diskurse in Jeanne Cazins Perlette

    Kolonialistische Diskurse und Strategien des Otherings durchziehen im Frankreich des 19. Jahrhunderts nicht nur die politischen Debatten, sondern hinterlassen ihre Spuren in sämtlichen Bereichen des lebensweltlichen Alltags. Dies macht sich auch in der Kinder- und Jugendliteratur bemerkbar, für die die Verhandlung des politischen und gesellschaftlichen Zusammenlebens zu jener Zeit eine zentrale Rolle spielt. Tamara Lampl, Studentin des Master Romanistik der Universität Wien, erklärt am Beispiel des Jugendbuchs Perlette(1887) von Jeanne Cazin, in welcher Form sich kolonialistische Machtstrukturen literarisch artikulieren können.

    Interview: Teresa Hiergeist

    Schnitt: Mariana Arrién

    Perlette zum gratis Download (pdf)

    Zur Vertiefung: Philip Dine: „The French Colonial Empire in Juvenile Fiction. From Jules Verne to Tintin“, in: Historical Reflections 23.2 (1997), 177-203.

    Kommentar hinterlassen

    20: Too far away. Julia Obermayr über Corona Fictions und Nähe/Distanz in pandemischen Zeiten

    Kaum etwas hat unsere Gesellschaft in den letzten Jahren so sehr geprägt wie die Corona-Pandemie. Kein Wunder, dass sie auch ihre Spuren in Literatur und Kino hinterlassen hat. Dr. Julia Obermayr, Mitarbeiterin am Projekt ‚Corona Fictions‘ der TU Graz, erklärt, welche gesellschaftlichen und kulturellen Themen die Pandemie aufgeworfen hat und mittels welcher Ästhetiken sie zur Verhandlung gelangen.

    Interview: Teresa Hiergeist

    Schnitt: Mariana Arrién

    Mehr zum Projekt Corona Fictions und zur Liste der literarischen und filmischen Werke zur Pandemie

    Corona Fictions auf Youtube

    Zum Weiterlesen:
    Yvonne Völkl / Julia Obermayr / Elisabeth Hobisch (Hg.) Pandemic Protagonists, transcript, 2013.

    Obermayr, Julia/Völkl, Yvonne: “Corona Fictions as Cultural Indicators of Social
    Cohesion and Resilience in the Wake of the Covid-19 Pandemic
    ”, in:
    Momentum Quarterly 11/2 (2022), 129-142.

    Kommentar hinterlassen

    19: Räumliche Komplexitäten. Stefano Fogarizzu über Ursprünge und Neuheiten der sardischen Erzählliteratur

    Durch den spatial turn in den Kultur- und Sozialwissenschaften wurde dem geographischen Raum auch innerhalb der Literaturwissenschaften wieder mehr Bedeutung beigemessen. Stefano Fogarizzu, postdoc an der Romanistik Wien, spricht über den sardischen Literatur- und Kulturraum als ‚Semiosphäre‘ und erklärt, weshalb es sich lohnt, Francesca Combosus Sa bida est amore (1982) in der Literaturgeschichte Sardiniens zu berücksichtigen.

    Interview: Stefanie Mayer

    Schnitt: Mariana Arrién

    Kommentar hinterlassen

    18: Bukarest-Paris. Iulia Dondorici über transnationale rumänische Avantgardeliteratur

    Die rumänische Literatur und die Rumänistik erscheinen innerhalb der Romanistik häufig nur am Rande. Dies ist umso verwunderlicher mit Blick auf die reiche Geschichte der rumänischen Sprache, Kultur und Literatur mit ihren vielfältigen und kosmopolitischen Ausprägungen in der Moderne. Über die transnationale rumänische Avantgardeliteratur forscht Iulia Dondorici, die sich zugleich für eine Stärkung der Rumänistik innerhalb des romanistischen Fachpanoramas engagiert.

    Interview: Benjamin Loy

    Schnitt: Mariana Arrién

    Zum Forschungsprojekt von Iulia Dondorici

    Lektüreempfehlung zur rumänischen Gegenwartsliteratur:
    Gabriela Adamesteanu: Verlorener Morgen. Übers. aus dem Rumänischen von Eva Ruth Wemme. Die Andere Bibliothek 2018.
    Gabriela Adamesteanu: Das Provisorium der Liebe. Übers. aus demrumänischen von Eva Ruth Wemme. Aufbau Verlag 2021.

    Kommentar hinterlassen

Show navigation

« Ältere Folgen
Neuere Folgen »
Hosting von podcaster.de