Zum Inhalt springen

Fabulari. Der Wissenschaftspodcast zu Literatur und Film in der Romania

  • Podcasts
    • Fabulari. Der Wissenschaftspodcast zu Literatur und Film in der Romania
  • Impressum

Post navigation

« Ältere Folgen
Neuere Folgen »
  • Fabulari. Der Wissenschaftspodcast zu Literatur und Film in der Romania

    27: Gewässer mit Stimme. Elizabeth Gallón Droste über die Kultur-Natur-Geschichte des Río Atrato in Kolumbien

    Haben Flüsse Rechte? Brauchen sie Anwälte? Eine Polizei? Der Río Atrato im Nordwesten Kolumbiens ist aufgrund seiner Goldhaltigkeit in den vergangenen Jahrzehnten systematisch wertgeschöpft worden. Die zahlreichen Minen haben das ökologische Gleichgewicht sowie die dort lebenden indigenen Völkern entscheidend beeinträchtigt. Elizabeth Gallón Droste, prae doc am Lateinamerika-Institut der FU Berlin verfolgt ein kulturanthropologisches und künstlerisches Projekt, in dem sie die konfliktreiche Mensch-Natur-Beziehung der Region aufarbeitet und die Möglichkeiten eines Dialogs mit dem Fluss auslotet.

    Interview: Teresa Hiergeist

    Schnitt: Mariana Arrién

    Zum multimodalen Tagebuch des Flusses
    Zur Webseite der Hüter:innen des Atrato
    Artikel zur Anerkennung des Atrato als Rechtssubjekt

    Kommentar hinterlassen

    26: Zwischen Pest und Cholera. Hannah Steurer über literarische Seuchenträume

    Seuchen haben seit der Antike immer auch einen literarischen Niederschlag gefunden: Über die Dokumentation verschiedener historischer Pandemien hinaus kommt Träumen und Traumbildern in diesen Texten eine ganz besondere Bedeutung zu. Mit Hannah Steurer, einer _post doc _an der Universität des Saarlandes, die zu Seuchenträumen zwischen Antike und Gegenwart forscht, sprechen wir über Formen und Funktionen literarischer Traumdarstellungen in Zeiten von Pest, Cholera und Corona.

    Interview: Benjamin Loy

    Schnitt: Mariana Arrién

    Zum Forschungsprojekt von Hannah Steurer

    Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Alessandro Manzoni: I promessi sposi, Mailand: Mondadori 2002.// Die Verlobten. Aus dem Italienischen von Ernst Wiegand Junker, Frankfurt a.M./Hamburg: Fischer Bücherei 1962.

    Kommentar hinterlassen

    25: Hexen, Eingeweide, Blut. David Rojas über das Öffnen von Körpern als feministischer Widerstand

    Was ist feministische Literatur? Eine Frage, die sich nicht nur daran stößt, dass sich Feminismen einer klaren Definition entziehen, sondern auch daran, dass sich ‚Literatur‘ selbst bei näherer Betrachtung als Kategorie problematisch erweist. Wir sprechen mit David Rojas Pacheco, Student der FU Berlin, über das feministische Potenzial der Kurzgeschichte „Sangre Coagulada“(Las voladoras, 2020) der ecuadorianischen Schriftstellerin Mónica Ojeda.

    Interview: Stefanie Mayer

    Schnitt: Mariana Arrién

    Zum Erzählband Las voladoras von Mónica Ojeda

    Zum Weiterlesen
    Artikel über Gewalt an Frauen in Sangre Coagulada
    Artikel über mythische Elemente in Las Voladoras

    Kommentar hinterlassen

    24: Erleuchtung in der Schule. Isabella Atschreiter über Emotionen in der spanischen Reformschulbewegung

    Um 1900 ist das Thema der Schulbildung in Spanien in aller Munde, denn es ist eng mit den bestehenden Machtstrukturen verknüpft. Wer die Kinder wo wie und wozu erziehen darf, hängt vorstellungsmäßig eng damit zusammen, wie die Gesellschaft von morgen aussehen wird. Isabella Atschreiter, Studierende der Romanistik der Universität Wien, verdeutlicht am Beispiel von _Armonía, o la escuela en el campo _(1923) des Anarchisten Higinio Noja Ruiz die Verstrickungen von Literatur in das Gerangel um gesellschaftlichen Einfluss und diskursive Hoheit.

    Interview: Teresa Hiergeist

    Schnitt: Mariana Arrién

    Armonía o la escuela en el campo

    Mehr über Hignio Noja Ruiz

    Lust auf ein Lehramtstudium an der Universität Wien? Wir haben Italienisch, Französisch und Spanisch

    Kommentar hinterlassen

    23: Visibilisierung des Unsichtbaren. Harald Schöny über Isolation und Einsamkeit in Lila Avilés‘ La Camarista

    Die Arbeit von Reinigungspersonal steht in Hinblick auf die Sichtbarkeit in einem komplexen Verhältnis: Zwar soll alles sichtlich sauber sein, die Arbeitenden selbst aber sollen unsichtbar bleiben. Dieses Los trifft auch Hotelreinigungskraft Eve aus Lila Avilés‘ La Camarista (2018), welche durch ihren Job in Einsamkeit gedrängt wird. Harald Schöny, Student an der Wiener Romanistik erzählt, wie die Isolation der Protagonistin filmtechnisch umgesetzt wird, mit welchen Schwierigkeiten er bei dieser (seiner ersten) Filmanalyse konfrontiert war und von dem Projekt vistazo, welches es sich zur Aufgabe macht, eine ebenfalls häufig unsichtbare Arbeit, nämlich die Forschung von Studierenden, sichtbar zu machen.

    Interview: Stefanie Mayer

    Schnitt: Mariana Arrién

    Trailer zu La Camarista

    Zum Projekt vistazo

    Zur Proseminararbeit von Harald Schöny: Einsamkeit und Isolation: Gefühlsvermittlung in La Camarista

    Kommentar hinterlassen

Show navigation

« Ältere Folgen
Neuere Folgen »
Hosting von podcaster.de