Die französischen Fiktionen verhandeln das Thema ’soziale Ungleichheit‘ gegenwärtig in vielfältiger Weise. Gerade soziologische Kategorien wie Klasse, Kapital und Habitus erweisen sich dabei für die Autor:innen als Leitkonzepte für die Entwicklung einer Ästhetik des Marginalisierten und Prekären. Gregor Schuhen, Lars Henk und Lea Sauer sprechen über ihr DFG-Projekt ‚Bourdieus Erben. Zur Rückkehr der Klassenfrage in der französischen Gegenwartsliteratur‘ und über die spezifische Expressivität des Sozialen.
Interview: Teresa Hiergeist
Schnitt: Mariana Arrién
Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Nicolas Mathieu Leurs enfants après eux (2018)/ Wie später ihre Kinder (2018)
Zum Weiterlesen: Gregor Schuhens Artikel „Abhängen, abgehängt. Prekäre Adoleszenz in Nicolas Mathieus Leurs enfants après eux (2018)“, in: Prekäre Männlichkeiten
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