Die Kategorie der ’sozialen Klasse‘ hat im französischen Gegenwartsdiskurs eine neuerliche Konjunktur. Dies manifestiert sich auch in literarischen Texten wie Annie Ernaux‘ La place (1983), Didier Eribons Retour à Reims (2009) oder Édouard Louis En finir avec Eddy Belleguele (2014). Christina Ernst, wissenschaftliche Mitarbeiterin am wissenschaftliche Mitarbeiterin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin im Projekt ‚Stadt, Land, Kiez. Nachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur‘, spricht über das autosoziobiografische Genre und seine ästhetischen und politischen Implikationen.
Interview: Alex Lachkar
Schnitt: Mariana Arrién
**Zum Weiterlesen: **
Christina Ernsts Blogeintrag „Das Leben schreiben. Annie Ernaux‘ Tagebücher„
Christina Ernsts Artikel „Arbeiterkinderliteratur« nach Eribon. Autosoziobiographie in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur„, in: Lendemains 180 (2020), 77–91.