Bei der Übersetzung eines Romans ändert sich nicht nur die Sprache, auch die Inhalte werden bisweilen an Wissensstände der Leser:innen, an kommerzielle Interessen oder an politische Haltungen angepasst. Dr. Esther Gimeno Ugalde, postdoc an der Universität Wien, zeigt anhand der katalanischen Erzählungen La meitat de l’ànima, Retorn a casa und _Volver _und den respektiven Selbstübersetzungen der Autorin Carme Riera ins Kastilische, welche Funktionen freie Übersetzungen haben und inwiefern die Abänderungen sogar zum ästhetischen Prinzip avancieren können.
Interview: Teresa Hiergeist
Schnitt: Mariana Arrién
Mehr zum Projekt IberTRANSLATIO
Zum Weiterlesen: Gimeno Ugalde, Esther/ Pinto, Marta Pacheco/ Fernandes, Ângela (Hrsg.): Iberian and Translation Studies
Erwähnte Romane:
Carme Reira: La mitad del alma/ La meitat de l’ànima
Carme Reira: Contra l’amor en companyia i altres/ Contra el amor en compañía