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    <title>Fabulari. Der Wissenschaftspodcast zu Literatur und Film in der Romania</title>
    <description>Fabulari ist ein monatlich erscheinender Wissenschaftspodcast von Teresa Hiergeist, Flori Haack, Julia Waygand und Judith Wimmer zu aktuellen Forschungsthemen aus dem Bereich der romanischen Literaturen, Medien und Kulturen. Er bietet Wissenschaftler:innen unterschiedlicher Qualifikationsniveaus – jenseits von Tagungen und Kongressen, Buch- und Zeitschriftenpublikationen – einen alternativen Raum, um von der thematischen, perspektivischen und methodischen Vielfalt der Romanistik im 21. Jahrhundert Zeugnis abzulegen, die politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Relevanz ihres Zugangs herauszustellen, die Begeisterung für ihre Arbeit zum Ausdruck zu bringen und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Fabulari richtet sich an Romanist:innen und Studierende ebenso wie an eine interessierte Allgemeinheit von Kulturtreibenden, Aktivist:innen, Literaturliebhaber:innen oder Filmgeeks.</description>
    <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 09:39:55 +0000</pubDate>
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    <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Romanistik Wien)</author>
    <copyright>Teresa Hiergeist, Flori Haack, Julia Waygand, Judith Wimmer</copyright>
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    <dc:creator>Romanistik Wien</dc:creator>
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      <itunes:name>Romanistik Wien</itunes:name>
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    <item>
      <title>82: Lichtbilder der Erinnerung, Projektionen von Alterität. Anna Hell über die Laterna magica im 20. Jahrhundert</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>In dieser Folge spricht Anna Hell über ihr Dissertationsprojekt zur Laterna magica als Gegenstand kollektiver und individueller Erinnerung in der Literatur des 20. Jahrhunderts, mit Fokus auf das Medium als Gedächtnismetapher und poetologisches Modell. Sie erläutert, wie aus einer breiten internationalen Korpussichtung, einschließlich globaler Rezeptionspfade nach Japan, eine Typologie der „Laternenliteratur" entsteht. Beispiele aus der (erweiterten) Romania umfassen etwa Marcel Proust, Giuseppe Raimondi, Léon-Paul Fargue oder Paul Laraque. Sichtbar werden dabei intermediale Wechselwirkungen, Re-mediation und Mediennostalgie sowie Kontraste zwischen autobiographischer Selbstbespiegelung und kolonialen Projektionen des Anderen.</p>

<p>Interview: Julia Waygand</p>

<p>Schnitt: Julia Waygand</p>

<p>Die Laterna magica ist ein Medium für Lichtbildprojektionen, das Mitte des 17. Jahrhunderts mutmaßlich vom niederländischen Physiker Christiaan Huygens erfunden wurde und sich vor allem während des 19. Jahrhunderts zum Massenmedium entwickelte. </p>

<p>Für einen visuellen Eindruck der hier beschriebenen Funktion einer Laterna magica, Glasbild-Varianten mit Bewegungsillusion sowie Literaturadaptionen für die Laterna magica empfiehlt Anna Hell das Video zu „Charles Dickens and the Magic Lantern" des British Film Institute: <a href="https://youtu.be/omuDMHj0TZY?si=bMqjOhlX43szD06L">https://youtu.be/omuDMHj0TZY?si=bMqjOhlX43szD06L</a></p>

<p>Für den kurz erwähnten japanischen Kontext bietet außerdem die Waseda University eine hilfreiche Datenbank: „‚Utsushi-e' lantern slides owned by the Theatre Museum": <a href="https://archive.waseda.jp/archive/subDB-top.html?arg={%22item_per_page%22:20,%22sortby%22:[%22%22,%22ASC%22],%22view%22:%22display-simple%22,%22subDB_id%22:%22124%22}&lang=en">https://archive.waseda.jp/archive/subDB-top.html?arg={%22item_per_page%22:20,%22sortby%22:[%22%22,%22ASC%22],%22view%22:%22display-simple%22,%22subDB_id%22:%22124%22}&lang=en</a></p>

<p>Für eine Live-Performance der Gruppe Minwaza Company of Tokyo an der University of Chicago siehe: „Japanese Magic Lantern Performance": <a href="https://youtu.be/wCUBhhdiU9w">https://youtu.be/wCUBhhdiU9w</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 11:34:23 +0200</pubDate>
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<p>In dieser Folge spricht Anna Hell über ihr Dissertationsprojekt zur Laterna magica als Gegenstand kollektiver und individueller Erinnerung in der Literatur des 20. Jahrhunderts, mit Fokus auf das Medium als Gedächtnismetapher und poetologisches Modell. Sie erläutert, wie aus einer breiten internationalen Korpussichtung, einschließlich globaler Rezeptionspfade nach Japan, eine Typologie der „Laternenliteratur" entsteht. Beispiele aus der (erweiterten) Romania umfassen etwa Marcel Proust, Giuseppe Raimondi, Léon-Paul Fargue oder Paul Laraque. Sichtbar werden dabei intermediale Wechselwirkungen, Re-mediation und Mediennostalgie sowie Kontraste zwischen autobiographischer Selbstbespiegelung und kolonialen Projektionen des Anderen.</p>

<p>Interview: Julia Waygand</p>

<p>Schnitt: Julia Waygand</p>

<p>Die Laterna magica ist ein Medium für Lichtbildprojektionen, das Mitte des 17. Jahrhunderts mutmaßlich vom niederländischen Physiker Christiaan Huygens erfunden wurde und sich vor allem während des 19. Jahrhunderts zum Massenmedium entwickelte. </p>

<p>Für einen visuellen Eindruck der hier beschriebenen Funktion einer Laterna magica, Glasbild-Varianten mit Bewegungsillusion sowie Literaturadaptionen für die Laterna magica empfiehlt Anna Hell das Video zu „Charles Dickens and the Magic Lantern" des British Film Institute: <a href="https://youtu.be/omuDMHj0TZY?si=bMqjOhlX43szD06L">https://youtu.be/omuDMHj0TZY?si=bMqjOhlX43szD06L</a></p>

<p>Für den kurz erwähnten japanischen Kontext bietet außerdem die Waseda University eine hilfreiche Datenbank: „‚Utsushi-e' lantern slides owned by the Theatre Museum": <a href="https://archive.waseda.jp/archive/subDB-top.html?arg={%22item_per_page%22:20,%22sortby%22:[%22%22,%22ASC%22],%22view%22:%22display-simple%22,%22subDB_id%22:%22124%22}&lang=en">https://archive.waseda.jp/archive/subDB-top.html?arg={%22item_per_page%22:20,%22sortby%22:[%22%22,%22ASC%22],%22view%22:%22display-simple%22,%22subDB_id%22:%22124%22}&lang=en</a></p>

<p>Für eine Live-Performance der Gruppe Minwaza Company of Tokyo an der University of Chicago siehe: „Japanese Magic Lantern Performance": <a href="https://youtu.be/wCUBhhdiU9w">https://youtu.be/wCUBhhdiU9w</a></p>

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      <itunes:title>82: Lichtbilder der Erinnerung, Projektionen von Alterität. Anna Hell über die Laterna magica im 20. Jahrhundert</itunes:title>
      <itunes:summary>In dieser Folge spricht Anna Hell der Universität Wien über ihr Dissertationsprojekt zur Laterna magica als Gegenstand kollektiver und individueller Erinnerung in der Literatur des 20. Jahrhunderts, mit Fokus auf das Medium als Gedächtnismetapher und poetologisches Modell. Sie erläutert, wie aus einer breiten internationalen Korpussichtung, einschließlich globaler Rezeptionspfade nach Japan, eine Typologie der „Laternenliteratur" entsteht. Beispiele aus der (erweiterten) Romania umfassen etwa Marcel Proust, Giuseppe Raimondi, Léon-Paul Fargue oder Paul Laraque. Sichtbar werden dabei intermediale Wechselwirkungen, Re-mediation und Mediennostalgie sowie Kontraste zwischen autobiographischer Selbstbespiegelung und kolonialen Projektionen des Anderen.

Interview: Julia Waygand
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    </item>
    <item>
      <title>81: El Nuevo Gótico Latinoamericano. Oliver Zimmermann über Schauer- und Horrorliteratur des 21. Jahrhunderts</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Ob historische Schrecken, aktuelle soziopolitische Missstände oder dystopische Zukunftsvorstellungen – eine neue Generation lateinamerikanischer Schriftstellerinnen greift genau diese Themen auf und verknüpft sie mit klassischen Motiven der Horror- und Schauerliteratur. So entsteht eine neue Strömung, die allgemein als Nuevo Gótico Latinoamericano bezeichnet wird. Was genau es mit dem Begriff auf sich hat, wie er zu verstehen ist und warum die Produktion dieser Texte gerade in Lateinamerika so floriert, erläutert Oliver Zimmermann, Postdoc an der Universität Passau, in dieser Folge von Fabulari.</p>

<p>Interview: Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Textauszug: Enríquez, Mariana (2019): Nuestra parte de noche. Barcelona: Anagrama, 132–134.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Ob historische Schrecken, aktuelle soziopolitische Missstände oder dystopische Zukunftsvorstellungen – eine neue Generation lateinamerikanischer Schriftstellerinnen greift genau diese Themen auf und verknüpft sie mit klassischen Motiven der Horror- und Schauerliteratur. So entsteht eine neue Strömung, die allgemein als Nuevo Gótico Latinoamericano bezeichnet wird. Was genau es mit dem Begriff auf sich hat, wie er zu verstehen ist und warum die Produktion dieser Texte gerade in Lateinamerika so floriert, erläutert Oliver Zimmermann, Postdoc an der Universität Passau, in dieser Folge von Fabulari.</p>

<p>Interview: Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Textauszug: Enríquez, Mariana (2019): Nuestra parte de noche. Barcelona: Anagrama, 132–134.</p>

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Interview: Judith Wimmer 

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    <item>
      <title>80: Schützenswerte Pflanzen, verletzliche Körper. Hannah Mühlparzer über Fiktionen der europäischen Erntearbeit </title>
      <description><![CDATA[
        
<p>In dieser Folge erkundet Hannah Mühlparzer der Universität Salzburg systematisch fiktionale Texte über Erntearbeit in Europa zwischen 2000 und 2025, insbesondere mit Fokus auf Spanien. Ausgehend von den Ereignissen in El Ejido als symbolischem Hintergrund wirft das Gespräch die Frage auf, wie Literatur auf agrarindustrielle Realitäten, Migration und Gewalt reagiert. Methodisch verortet in der Ökokritik und angelehnt an die Georgica nach Vergil, verschränkt das Projekt auf intersektionale Weise, Darstellungen von Natur, Arbeit, Geschlecht, Herkunft und Macht. Sichtbar werden dabei Kontinua zu anderen prekären Tätigkeiten und die Frage, wie Texte die Spannungen zwischen Schutzräumen für Pflanzen und Vulnerabilität der Arbeiter:innen inszenieren, bis hin zur Reflexion, wer überhaupt über Landwirtschaft schreiben darf. </p>

<p>Interview: Julia Waygand
Schnitt: Julia Waygand</p>

<p>Die erwähnten Quellen in der Reihenfolge der Erwähnung: 
Giménez-Bartlett, A. (2000). Un gran jardín. In L. G. Martín (Hrsg.), Nuevos episodios nacionales: 25 historias de la democracia (1975-2000) (S. 437–453). EDAF. (Korrektur: bei dem Paratext handelt es sich um eine Schlagzeile, nicht um einen Zeitungsbericht.)
Wald, S. D. (2016). The nature of California: Race, citizenship, and farming since the Dust Bowl. University of Washington Press.
Wald, S. D. (2020). Farmworker Activism. In J. M. Coghlan (Hrsg.), The Cambridge Companion to Literature and Food (S. 197–214). Cambridge University Press. <a href="https://doi.org/10.1017/9781316997796.015">https://doi.org/10.1017/9781316997796.015</a>
Oulios, M. (2021). ERNTE? HILFE! RECOLTĂ? AJUTOR! [Manuskript].
Simmel, L. (2024). Ferymont. Verbrecher.
Hachemi, M. (2018). Cosas vivas. Editorial Periférica.
Ein Beispiel zur erwähnten aktuellen angelsächsischen Forschung zur Georgik: Edney, S., &amp; Somervell, T. (Hrsg.). (2022). Georgic Literature and the Environment: Working land, reworking genre. Routledge. <a href="https://doi.org/10.4324/9781003241300">https://doi.org/10.4324/9781003241300</a>
Mbomío Rubio, L. A. (2024). Tierra de la Luz. Ediciones B.
Moreno, L. (2022). La ciudad. Lumen.
Link Theaterstück ‘Recolta Ajutor‘: <a href="https://interkultur.ruhr/archiv/projekte/detail/ernte-hilfe-recolta-ajutor-1">https://interkultur.ruhr/archiv/projekte/detail/ernte-hilfe-recolta-ajutor-1</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 11:00:00 +0200</pubDate>
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<p>In dieser Folge erkundet Hannah Mühlparzer der Universität Salzburg systematisch fiktionale Texte über Erntearbeit in Europa zwischen 2000 und 2025, insbesondere mit Fokus auf Spanien. Ausgehend von den Ereignissen in El Ejido als symbolischem Hintergrund wirft das Gespräch die Frage auf, wie Literatur auf agrarindustrielle Realitäten, Migration und Gewalt reagiert. Methodisch verortet in der Ökokritik und angelehnt an die Georgica nach Vergil, verschränkt das Projekt auf intersektionale Weise, Darstellungen von Natur, Arbeit, Geschlecht, Herkunft und Macht. Sichtbar werden dabei Kontinua zu anderen prekären Tätigkeiten und die Frage, wie Texte die Spannungen zwischen Schutzräumen für Pflanzen und Vulnerabilität der Arbeiter:innen inszenieren, bis hin zur Reflexion, wer überhaupt über Landwirtschaft schreiben darf. </p>

<p>Interview: Julia Waygand
Schnitt: Julia Waygand</p>

<p>Die erwähnten Quellen in der Reihenfolge der Erwähnung: 
Giménez-Bartlett, A. (2000). Un gran jardín. In L. G. Martín (Hrsg.), Nuevos episodios nacionales: 25 historias de la democracia (1975-2000) (S. 437–453). EDAF. (Korrektur: bei dem Paratext handelt es sich um eine Schlagzeile, nicht um einen Zeitungsbericht.)
Wald, S. D. (2016). The nature of California: Race, citizenship, and farming since the Dust Bowl. University of Washington Press.
Wald, S. D. (2020). Farmworker Activism. In J. M. Coghlan (Hrsg.), The Cambridge Companion to Literature and Food (S. 197–214). Cambridge University Press. <a href="https://doi.org/10.1017/9781316997796.015">https://doi.org/10.1017/9781316997796.015</a>
Oulios, M. (2021). ERNTE? HILFE! RECOLTĂ? AJUTOR! [Manuskript].
Simmel, L. (2024). Ferymont. Verbrecher.
Hachemi, M. (2018). Cosas vivas. Editorial Periférica.
Ein Beispiel zur erwähnten aktuellen angelsächsischen Forschung zur Georgik: Edney, S., &amp; Somervell, T. (Hrsg.). (2022). Georgic Literature and the Environment: Working land, reworking genre. Routledge. <a href="https://doi.org/10.4324/9781003241300">https://doi.org/10.4324/9781003241300</a>
Mbomío Rubio, L. A. (2024). Tierra de la Luz. Ediciones B.
Moreno, L. (2022). La ciudad. Lumen.
Link Theaterstück ‘Recolta Ajutor‘: <a href="https://interkultur.ruhr/archiv/projekte/detail/ernte-hilfe-recolta-ajutor-1">https://interkultur.ruhr/archiv/projekte/detail/ernte-hilfe-recolta-ajutor-1</a></p>

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      <itunes:summary>In dieser Folge erkundet Hannah Mühlparzer der Universität Salzburg systematisch fiktionale Texte über Erntearbeit in Europa zwischen 2000 und 2025, insbesondere mit Fokus auf Spanien. Ausgehend von den Ereignissen in El Ejido als symbolischem Hintergrund wirft das Gespräch die Frage auf, wie Literatur auf agrarindustrielle Realitäten, Migration und Gewalt reagiert. Methodisch verortet in der Ökokritik und angelehnt an die Georgica nach Vergil, verschränkt das Projekt auf intersektionale Weise, Darstellungen von Natur, Arbeit, Geschlecht, Herkunft und Macht. Sichtbar werden dabei Kontinua zu anderen prekären Tätigkeiten und die Frage, wie Texte die Spannungen zwischen Schutzräumen für Pflanzen und Vulnerabilität der Arbeiter:innen inszenieren, bis hin zur Reflexion, wer überhaupt über Landwirtschaft schreiben darf. </itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>79: Zwischen Individuum und Gesellschaft. Annabel Herzog über die Inszenierung von Rosario Castellanos in &amp;#039;Los Adioses&amp;#039;</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>"Los Adioses" (2017) von Natalia Beristáin handelt vom Leben Rosario Castellanos', eine der bekanntesten Schriftstellerinnen der mexikanischen Literaturgeschichte und wichtige Stimme des Feminismus der 1950er Jahre. Der Film portraitiert aber nicht nur das Leben der Autorin, sondern setzte sich auch mit dem Spannungsverhältnis zwischen weiblicher Emanzipation und rigiden patriarchalen Strukturen auseinander. Annabel Herzog erzählt uns in diesem Interview, mit welchen Mitteln dieses Spannungsverhältnis im Film inszeniert wird und inwiefern sich der Konflikt zwischen individuellem Selbstausdruck und gesellschaftlichen Rollenerwartungen auf die Identitätskonstruktion auswirken kann.</p>

<p>Interview: Judith Wimmer</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Trailer zum Film: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hlqDnucqyI4">https://www.youtube.com/watch?v=hlqDnucqyI4</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 14 May 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/80-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>"Los Adioses" (2017) von Natalia Beristáin handelt vom Leben Rosario Castellanos', eine der bekanntesten Schriftstellerinnen der mexikanischen Literaturgeschichte und wichtige Stimme des Feminismus der 1950er Jahre. Der Film portraitiert aber nicht nur das Leben der Autorin, sondern setzte sich auch mit dem Spannungsverhältnis zwischen weiblicher Emanzipation und rigiden patriarchalen Strukturen auseinander. Annabel Herzog erzählt uns in diesem Interview, mit welchen Mitteln dieses Spannungsverhältnis im Film inszeniert wird und inwiefern sich der Konflikt zwischen individuellem Selbstausdruck und gesellschaftlichen Rollenerwartungen auf die Identitätskonstruktion auswirken kann.</p>

<p>Interview: Judith Wimmer</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Trailer zum Film: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hlqDnucqyI4">https://www.youtube.com/watch?v=hlqDnucqyI4</a></p>

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Interview: Judith Wimmer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>78: Das Unbehagen in der Moderne. Albulena Jasari &amp; Karla Glibusic über Natur/Technik in Segundo de Chomóns Stummfilmen</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Diese Doppelfolge beleuchtet zwei frühe Filmexperimente von Segundo de Chomón im Spannungsfeld zwischen Faszination und Verunsicherung. Während die Ausführungen von Albulena Jasari zu <em>La casa encantada</em> eine unheimliche Ästhetik beleuchtet, die die Wahrnehmung herausfordert, zeigt Karla Glibusic mit <em>El hotel eléctrico</em> die Ambivalenz technischen Fortschritts und den Übergang vom Komfort zum Kontrollverlust auf. Beide Analysen verdeutlichen, wie das frühe Kino als Attraktion nicht nur spektakuläre Effekte präsentierte, sondern auch zentrale Spannungen der Moderne sichtbar machte. So entsteht eine gemeinsame Reflexion über Technik, Wahrnehmung und die Grenzen des Rationalen.</p>

<p>Gestaltung: Albulena Jasari, Karla Glibusic 
Einleitung: Teresa Hiergeist
Schnitt: Julia Waygand</p>

<p>Die besprochenen Filme online anschauen: 
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mgf8BV2mVSs&t=229s">La casa encantada</a>
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DFKUyZSPddU">El hotel eléctrico</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <dc:creator>Podcaster</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>Diese Doppelfolge beleuchtet zwei frühe Filmexperimente von Segundo de Chomón im Spannungsfeld zwischen Faszination und Verunsicherung. Während die Ausführungen von Albulena Jasari zu <em>La casa encantada</em> eine unheimliche Ästhetik beleuchtet, die die Wahrnehmung herausfordert, zeigt Karla Glibusic mit <em>El hotel eléctrico</em> die Ambivalenz technischen Fortschritts und den Übergang vom Komfort zum Kontrollverlust auf. Beide Analysen verdeutlichen, wie das frühe Kino als Attraktion nicht nur spektakuläre Effekte präsentierte, sondern auch zentrale Spannungen der Moderne sichtbar machte. So entsteht eine gemeinsame Reflexion über Technik, Wahrnehmung und die Grenzen des Rationalen.</p>

<p>Gestaltung: Albulena Jasari, Karla Glibusic 
Einleitung: Teresa Hiergeist
Schnitt: Julia Waygand</p>

<p>Die besprochenen Filme online anschauen: 
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mgf8BV2mVSs&t=229s">La casa encantada</a>
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DFKUyZSPddU">El hotel eléctrico</a></p>

      ]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>78: Das Unbehagen in der Moderne. Albulena Jasari &amp; Karla Glibusic über Natur/Technik in Segundo de Chomóns Stummfilmen</itunes:title>
      <itunes:summary>Diese Doppelfolge beleuchtet zwei frühe Filmexperimente von Segundo de Chomón im Spannungsfeld zwischen Faszination und Verunsicherung. Während die Ausführungen von Albulena Jasari zu La casa encantada eine unheimliche Ästhetik beleuchtet, die die Wahrnehmung herausfordert, zeigt Karla Glibusic mit El hotel eléctrico die Ambivalenz technischen Fortschritts und den Übergang vom Komfort zum Kontrollverlust auf. Beide Analysen verdeutlichen, wie das frühe Kino als Attraktion nicht nur spektakuläre Effekte präsentierte, sondern auch zentrale Spannungen der Moderne sichtbar machte. So entsteht eine gemeinsame Reflexion über Technik, Wahrnehmung und die Grenzen des Rationalen.</itunes:summary>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title>77: Filme riechen? Olivia Poppe über die Konstruktion eines queeren filmischen Raumes duch olfaktorische Rekonfiguration</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>In dieser Folge spricht Olivia Poppe, Doktorandin an der University of California, Berkeley, über Léa Mysius’ Film Les Cinq Diables (F, 2022). Sie erklärt im Gespräch mit Flori Haack, inwiefern olfaktorische Rekonfigurationen in dem Film zu der Konstruktion eines queeren filmischen Raumes beitragen.</p>

<p>Interview: Flori Haack
Schnitt: Judith Wimmer </p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/78-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <dc:creator>Podcaster</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>In dieser Folge spricht Olivia Poppe, Doktorandin an der University of California, Berkeley, über Léa Mysius’ Film Les Cinq Diables (F, 2022). Sie erklärt im Gespräch mit Flori Haack, inwiefern olfaktorische Rekonfigurationen in dem Film zu der Konstruktion eines queeren filmischen Raumes beitragen.</p>

<p>Interview: Flori Haack
Schnitt: Judith Wimmer </p>

      ]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>77: Filme riechen? Olivia Poppe über die Konstruktion eines queeren filmischen Raumes duch olfaktorische Rekonfiguration</itunes:title>
      <itunes:summary>In dieser Folge spricht Olivia Poppe, Doktorandin an der University of California, Berkeley, über Léa Mysius’ Film Les Cinq Diables (F, 2022). Sie erklärt im Gespräch mit Flori Haack, inwiefern olfaktorische Rekonfigurationen in dem Film zu der Konstruktion eines queeren filmischen Raumes beitragen.

Interview: Flori Haack</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>76: Übersetzung oder Neuerfindung? Mar Mañes-Bordes zu dem katalanischen Übersetzer Joan Oliver und sein Pigmalió</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>In dieser Folge geht es um Joan Olivers katalanische Version von Pygmalion (1957), die das Stück von George Bernard Shaw aus dem London der Jahrhundertwende ins Barcelona der 1950er Jahre verlegt. Die Übersetzungswissenschaftlerin Dr. Mar Mañes Bordes, Lektorin an der Universität des Saarlandes, erläutert, wie Oliver durch gezielte sprachliche, kulturelle und strukturelle Eingriffe eine funktionale Übersetzung schafft, die soziale Unterschiede und sprachliche Machtverhältnisse im katalanischen Kontext neu verhandelt. Diskutiert wird insbesondere, wie diese Eingriffe zu bewerten sind: als freie Adaptation oder als funktionale Übersetzung.</p>

<p>Interview: Julia Waygand</p>

<p>Schnitt: Julia Waygand</p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Mañes-Bordes, Mar. (2016). Joan Oliver: traductor. Estudi de l’adaptació lliure de Pygmalion de G.B. Shaw. 
<a href="https://www.researchgate.net/publication/334001088_Joan_Oliver_traductor_Estudi_de_l'adaptacio_lliure_de_Pygmalion_de_GB_Shaw">https://www.researchgate.net/publication/334001088<em>Joan</em>Oliver<em>traductor</em>Estudi<em>de</em>l'adaptacio<em>lliure</em>de<em>Pygmalion</em>de<em>GB</em>Shaw</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 10:59:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/77-76-ubersetzung-oder-neuerfindung-der-katalanische-ubersetzer-joan-oliver-und-sein-pigmalio</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>In dieser Folge geht es um Joan Olivers katalanische Version von Pygmalion (1957), die das Stück von George Bernard Shaw aus dem London der Jahrhundertwende ins Barcelona der 1950er Jahre verlegt. Die Übersetzungswissenschaftlerin Dr. Mar Mañes Bordes, Lektorin an der Universität des Saarlandes, erläutert, wie Oliver durch gezielte sprachliche, kulturelle und strukturelle Eingriffe eine funktionale Übersetzung schafft, die soziale Unterschiede und sprachliche Machtverhältnisse im katalanischen Kontext neu verhandelt. Diskutiert wird insbesondere, wie diese Eingriffe zu bewerten sind: als freie Adaptation oder als funktionale Übersetzung.</p>

<p>Interview: Julia Waygand</p>

<p>Schnitt: Julia Waygand</p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Mañes-Bordes, Mar. (2016). Joan Oliver: traductor. Estudi de l’adaptació lliure de Pygmalion de G.B. Shaw. 
<a href="https://www.researchgate.net/publication/334001088_Joan_Oliver_traductor_Estudi_de_l'adaptacio_lliure_de_Pygmalion_de_GB_Shaw">https://www.researchgate.net/publication/334001088<em>Joan</em>Oliver<em>traductor</em>Estudi<em>de</em>l'adaptacio<em>lliure</em>de<em>Pygmalion</em>de<em>GB</em>Shaw</a></p>

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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>76: Übersetzung oder Neuerfindung? Mar Mañes-Bordes zu dem katalanischen Übersetzer Joan Oliver und sein Pigmalió</itunes:title>
      <itunes:summary>In dieser Folge geht es um Joan Olivers katalanische Version von Pygmalion (1957), die das Stück von George Bernard Shaw aus dem London der Jahrhundertwende ins Barcelona der 1950er Jahre verlegt. Die Übersetzungswissenschaftlerin Dr. Mar Mañes Bordes, Lektorin an der Universität des Saarlandes, erläutert, wie Oliver durch gezielte sprachliche, kulturelle und strukturelle Eingriffe eine funktionale Übersetzung schafft, die soziale Unterschiede und sprachliche Machtverhältnisse im katalanischen Kontext neu verhandelt. Diskutiert wird insbesondere, wie diese Eingriffe zu bewerten sind: als freie Adaptation oder als funktionale Übersetzung.

Interview: Julia Waygand</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>75: Moderne Diktatur? Lucia Filipova über Inszenierungen von Kinderstars in der franquistischen Gesellschaft </title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Spanien entwirft sich in den 1960er Jahren im Zuge von wirtschaftlichem Aufschwung und touristischer Öffnung als modernes Land neu. Gerade die mediale Selbstdarstellung in Fernsehen und Radio spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Dr. Lucia Filipova, Absolventin der Universität Wien, hat in ihrem PhD-Projekt an der Princeton University erforscht, welche Rolle Kinderstars wie Marisol für den Entwurf des neuen Spanienbilds spielen, behandelt deren öffentliche Auftritte als kulturelles Handeln an der Schnittstelle von propagandistischen, wirtschaftlichen und populärkulturellen Interessen, und illustriert die diskursive Verflechtung von Vorstellungen von Gesellschaft und Kindheit. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Zur <a href="https://utheses.univie.ac.at/detail/39369">Masterarbeit </a>von Lucía Filipova (2016) zur spanischen Gegenwartsserie </p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/76-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Spanien entwirft sich in den 1960er Jahren im Zuge von wirtschaftlichem Aufschwung und touristischer Öffnung als modernes Land neu. Gerade die mediale Selbstdarstellung in Fernsehen und Radio spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Dr. Lucia Filipova, Absolventin der Universität Wien, hat in ihrem PhD-Projekt an der Princeton University erforscht, welche Rolle Kinderstars wie Marisol für den Entwurf des neuen Spanienbilds spielen, behandelt deren öffentliche Auftritte als kulturelles Handeln an der Schnittstelle von propagandistischen, wirtschaftlichen und populärkulturellen Interessen, und illustriert die diskursive Verflechtung von Vorstellungen von Gesellschaft und Kindheit. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Zur <a href="https://utheses.univie.ac.at/detail/39369">Masterarbeit </a>von Lucía Filipova (2016) zur spanischen Gegenwartsserie </p>

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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>75: Moderne Diktatur? Lucia Filipova über Inszenierungen von Kinderstars in der franquistischen Gesellschaft </itunes:title>
      <itunes:summary>Spanien entwirft sich in den 1960er Jahren im Zuge von wirtschaftlichem Aufschwung und touristischer Öffnung als modernes Land neu. Gerade die mediale Selbstdarstellung in Fernsehen und Radio spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Dr. Lucia Filipova, Absolventin der Universität Wien, hat in ihrem PhD-Projekt an der Princeton University erforscht, welche Rolle Kinderstars wie Marisol für den Entwurf des neuen Spanienbilds spielen, behandelt deren öffentliche Auftritte als kulturelles Handeln an der Schnittstelle von propagandistischen, wirtschaftlichen und populärkulturellen Interessen, und illustriert die diskursive Verflechtung von Vorstellungen von Gesellschaft und Kindheit. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>74: Diálogos entre poesía y cine. Néstor Espitia sobre la voz poética de Helí Ramírez en el cine de Victor Gaviria </title>
      <description><![CDATA[
        
<p>En este episodio Néstor Espitia nos habla de las conexiones profundas entre la poesía marginal de Helí Ramírez y el cine social de Víctor Gaviria. Mediante una lectura intertextual e intermedial, se analiza cómo la sensibilidad poética de Ramírez dejó una huella decisiva en la estética, los temas y la mirada cinematográfica de Gaviria, marcando el origen de uno de los proyectos más influyentes del cine colombiano.</p>

<p>Interview: Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 20:30:58 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/75-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <dc:creator>Podcaster</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>En este episodio Néstor Espitia nos habla de las conexiones profundas entre la poesía marginal de Helí Ramírez y el cine social de Víctor Gaviria. Mediante una lectura intertextual e intermedial, se analiza cómo la sensibilidad poética de Ramírez dejó una huella decisiva en la estética, los temas y la mirada cinematográfica de Gaviria, marcando el origen de uno de los proyectos más influyentes del cine colombiano.</p>

<p>Interview: Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

      ]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:summary>En este episodio Néstor Espitia nos habla de las conexiones profundas entre la poesía marginal de Helí Ramírez y el cine social de Víctor Gaviria. Mediante una lectura intertextual e intermedial, se analiza cómo la sensibilidad poética de Ramírez dejó una huella decisiva en la estética, los temas y la mirada cinematográfica de Gaviria, marcando el origen de uno de los proyectos más influyentes del cine colombiano.

Interview: Judith Wimmer </itunes:summary>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title>73: Der Staat im Kleinen. Teresa Hiergeist über Imaginationen von Schule als Gesellschaftsutopie um 1900</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Um 1900 hat das Sprechen über die adäquate Bildung der Kinder in Frankreich und Spanien Konjunktur. Dieses diskursive Interesse an der Schule ist – egal, von welchem Standpunkt aus es formuliert ist – konsequent an Reflexionen über die ideale Verfasstheit von Gesellschaft und staatlicher Organisation geknüpft. Alles, was mit dieser zusammenhängt, ist mithin eine hochgradig politische Angelegenheit, welche die öffentliche Aufmerksamkeit in Zeiten moderner Ausdifferenzierung und Destabilisierung in besonderer Weise zu bündeln vermag. Teresa Hiergeist, Professorin für französische und spanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Wien, rekonstruiert Machtkämpfe und identitäre Verhandlungen, die in faktualen und fiktionalen Texten über Schule ausgetragen werden sowie deren Zusammenhang mit damaligen Konstruktionen eines idealen Gemeinwesens. </p>

<p>Interview: Judith Wimmer</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Zur Monographie <a href="https://verlag.koenigshausen-neumann.de/product/9783826089473-der-staat-im-kleinen/">Der Staat im Kleinen. Imaginationen von Schule als Gesellschaftsutopie
in Frankreich und Spanien um 1900</a>
Weitere Artikel von Teresa Hiergeist zum Thema: 
"<a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-65407-1">Inferno Eliteinternat. Zur Amoral der Bildungsbürgerlichkeit in Octave Mirbeaus <em>Sébastien Roch</em></a>“
"<a href="https://www.narr.de/lendemains%20-%20%C3%89tudes%20compar%C3%A9es%20sur%20la%20france%2046.%20jahrgang%202021,%20no.%20181-19560/">Récolution. Sur la négociation de l'éducation communarde dans <em>La Commune de Malenpis</em> (1874) d'André Léo</a>"</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/74-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <dc:creator>Podcaster</dc:creator>
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<p>Um 1900 hat das Sprechen über die adäquate Bildung der Kinder in Frankreich und Spanien Konjunktur. Dieses diskursive Interesse an der Schule ist – egal, von welchem Standpunkt aus es formuliert ist – konsequent an Reflexionen über die ideale Verfasstheit von Gesellschaft und staatlicher Organisation geknüpft. Alles, was mit dieser zusammenhängt, ist mithin eine hochgradig politische Angelegenheit, welche die öffentliche Aufmerksamkeit in Zeiten moderner Ausdifferenzierung und Destabilisierung in besonderer Weise zu bündeln vermag. Teresa Hiergeist, Professorin für französische und spanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Wien, rekonstruiert Machtkämpfe und identitäre Verhandlungen, die in faktualen und fiktionalen Texten über Schule ausgetragen werden sowie deren Zusammenhang mit damaligen Konstruktionen eines idealen Gemeinwesens. </p>

<p>Interview: Judith Wimmer</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Zur Monographie <a href="https://verlag.koenigshausen-neumann.de/product/9783826089473-der-staat-im-kleinen/">Der Staat im Kleinen. Imaginationen von Schule als Gesellschaftsutopie
in Frankreich und Spanien um 1900</a>
Weitere Artikel von Teresa Hiergeist zum Thema: 
"<a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-65407-1">Inferno Eliteinternat. Zur Amoral der Bildungsbürgerlichkeit in Octave Mirbeaus <em>Sébastien Roch</em></a>“
"<a href="https://www.narr.de/lendemains%20-%20%C3%89tudes%20compar%C3%A9es%20sur%20la%20france%2046.%20jahrgang%202021,%20no.%20181-19560/">Récolution. Sur la négociation de l'éducation communarde dans <em>La Commune de Malenpis</em> (1874) d'André Léo</a>"</p>

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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>73: Der Staat im Kleinen. Teresa Hiergeist über Imaginationen von Schule als Gesellschaftsutopie um 1900</itunes:title>
      <itunes:summary>Um 1900 hat das Sprechen über die adäquate Bildung der Kinder in Frankreich und Spanien Konjunktur. Dieses diskursive Interesse an der Schule ist – egal, von welchem Standpunkt aus es formuliert ist – konsequent an Reflexionen über die ideale Verfasstheit von Gesellschaft und staatlicher Organisation geknüpft. Alles, was mit dieser zusammenhängt, ist mithin eine hochgradig politische Angelegenheit, welche die öffentliche Aufmerksamkeit in Zeiten moderner Ausdifferenzierung und Destabilisierung in besonderer Weise zu bündeln vermag. Teresa Hiergeist, Professorin für französische und spanische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Wien, rekonstruiert Machtkämpfe und identitäre Verhandlungen, die in faktualen und fiktionalen Texten über Schule ausgetragen werden sowie deren Zusammenhang mit damaligen Konstruktionen eines idealen Gemeinwesens. 

Interview: Judith Wimmer

</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>72: Geld oder politisches Anliegen? Johanna Hager über feministische Handlungsmacht in La otra mirada  </title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Feminismus ist mittlerweile nicht mehr nur eine gesellschaftliche Protestbewegung, er ist im Mainstream angekommen und insofern auch ein Verkaufsargument geworden. Dementsprechend sind auch in Spanien in den letzten Jahren einige Filme und Serien entstanden, die feministische Kernthemen in den Fokus rücken und bei denen es schwierig ist zu unterscheiden, ob sie feministische Anliegen verfolgen oder einem Modetrend folgen und insofern _femwashing _betreiben. Johanna Hager (M.Ed. Englisch/ Spanisch) hat sich diese komplexe Frage für die zeitgenössische spanische Fernsehserie _La otra mirada _in ihrer Masterarbeit gestellt und gibt Einblicke in die Ergebnisse. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Johannas Masterarbeit <a href="https://utheses.univie.ac.at/detail/75364">Empoderamiento feminista entre la economía de mercado y la postura política
un análisis discursivo y cinematográfico de la serie de televisión "La otra mirada"</a></p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WMjJTwwJ8JA">Trailer zu La otra mirada</a> (1. Staffel) </p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/73-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Feminismus ist mittlerweile nicht mehr nur eine gesellschaftliche Protestbewegung, er ist im Mainstream angekommen und insofern auch ein Verkaufsargument geworden. Dementsprechend sind auch in Spanien in den letzten Jahren einige Filme und Serien entstanden, die feministische Kernthemen in den Fokus rücken und bei denen es schwierig ist zu unterscheiden, ob sie feministische Anliegen verfolgen oder einem Modetrend folgen und insofern _femwashing _betreiben. Johanna Hager (M.Ed. Englisch/ Spanisch) hat sich diese komplexe Frage für die zeitgenössische spanische Fernsehserie _La otra mirada _in ihrer Masterarbeit gestellt und gibt Einblicke in die Ergebnisse. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Johannas Masterarbeit <a href="https://utheses.univie.ac.at/detail/75364">Empoderamiento feminista entre la economía de mercado y la postura política
un análisis discursivo y cinematográfico de la serie de televisión "La otra mirada"</a></p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=WMjJTwwJ8JA">Trailer zu La otra mirada</a> (1. Staffel) </p>

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      <itunes:summary>Feminismus ist mittlerweile nicht nur eine gesellschaftliche Protestbewegung, er ist im Mainstream angekommen und insofern auch ein Verkaufsargument geworden. Dementsprechend sind auch in Spanien in den letzten Jahren einige Filme und Serien entstanden, die feministische Kernthemen in den Fokus rücken und bei denen es schwierig ist zu unterscheiden, ob sie feministische Anliegen verfolgen oder einem Modetrend folgen und insofern femwashing betreiben. Johanna Hager (M.Ed. Englisch/ Spanisch) hat sich diese komplexe Frage für die zeitgenössische spanische Fernsehserie La otra mirada in ihrer Masterarbeit gestellt und gibt Einblicke in die Ergebnisse. 

Interview: Teresa Hiergeist
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    </item>
    <item>
      <title>71: Lea Marie Weber über (Jüdisch-) Mystische Elemente im lyrischen Œuvre von Alejandra Pizarnik</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die argentinische Dichterin Alejandra Pizarnik (1936–1972) gilt als eine der außergewöhnlichsten literarischen Stimmen des lateinamerikanischen 20. Jahrhunderts. Ihr lyrisches Werk zeichnet sich durch eine beeindruckende poetologische Tiefe aus, die zwischen dem Sagbaren und Unsagbaren sowie zwischen Immanenz und Transzendenz oszilliert. Im Rahmen ihres Promotionsprojekts untersucht Lea Marie Weber die Verbindungen und Parallelen zwischen Pizarniks Dichtung und (jüdisch-)mystischen Paradigmen. Damit schließt sie eine bisher wenig beachtete Forschungslücke im deutschsprachigen Raum.</p>

<p>Interview: Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Anmerkung: In Minute 3:50 wird gesagt, dass es sich um "Pizarniks Todestag im Jahr 2022" handelt. Gemeint ist ihr 50. Todestag, der im Jahr 2022 gewürdigt wurde.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Die argentinische Dichterin Alejandra Pizarnik (1936–1972) gilt als eine der außergewöhnlichsten literarischen Stimmen des lateinamerikanischen 20. Jahrhunderts. Ihr lyrisches Werk zeichnet sich durch eine beeindruckende poetologische Tiefe aus, die zwischen dem Sagbaren und Unsagbaren sowie zwischen Immanenz und Transzendenz oszilliert. Im Rahmen ihres Promotionsprojekts untersucht Lea Marie Weber die Verbindungen und Parallelen zwischen Pizarniks Dichtung und (jüdisch-)mystischen Paradigmen. Damit schließt sie eine bisher wenig beachtete Forschungslücke im deutschsprachigen Raum.</p>

<p>Interview: Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

<p>Anmerkung: In Minute 3:50 wird gesagt, dass es sich um "Pizarniks Todestag im Jahr 2022" handelt. Gemeint ist ihr 50. Todestag, der im Jahr 2022 gewürdigt wurde.</p>

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      <itunes:summary>Die argentinische Dichterin Alejandra Pizarnik (1936–1972) gilt als eine der außergewöhnlichsten literarischen Stimmen des lateinamerikanischen 20. Jahrhunderts. Insbesondere ihr lyrisches Werk zeichnet sich durch eine beeindruckende poetologische Tiefe aus, die zwischen dem Sagbaren und Unsagbaren sowie zwischen Immanenz und Transzendenz oszilliert. Im Rahmen ihres Promotionsprojekts untersucht Lea Marie Weber die Verbindungen und Parallelen zwischen Pizarniks Dichtung und (jüdisch-)mystischen Paradigmen und schließt damit eine bisher wenig beachtete Forschungslücke im deutschsprachigen Raum.

Interview: Judith Wimmer </itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>70: Imperialismus für Kinder. Anna Gatterer über kolonialistische Diskurse in der Jugendliteratur um 1900</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Kolonialistische Narrative durchziehen den politischen Alltag Frankreichs nach wie vor und stellen das gesellschaftliche Miteinander in globalisierten Migrationsgesellschaften vor große Herausforderungen. Anna Gatterer von der Universität Wien nimmt in ihrer Masterarbeit zwei Jugendbücher aus dem Zeitraum um 1900 unter die Lupe - Perlette (1887) von Jeanne Cazin und Les Robinsons de la Guyane (1882) von Louis Boussenard. Sie reflektiert mit Hilfe postkolonialer Theorieelemente systematisch und kritisch reflektiert, wie sich Abenteuer, Phantasie und Spiel systematisch mit einem Diskurs der binären Oppositionen, Abwertungen und Alterisierungen verweben. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Wer mehr erfahren möchte: Die Masterarbeit von Anna Gatterer ist auf <a href="https://utheses.univie.ac.at/detail/75301">u:theses</a> verfügbar. </p>

<p>Zum Reinlesen: <a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k14137475">Perlette von Jeanne Cazin </a>und <a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5487420g?rk=21459;2">Les Robinsons de la Guyane von Louise Boussenard</a> gibt es zum freien Download auf Gallica.fr</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Kolonialistische Narrative durchziehen den politischen Alltag Frankreichs nach wie vor und stellen das gesellschaftliche Miteinander in globalisierten Migrationsgesellschaften vor große Herausforderungen. Anna Gatterer von der Universität Wien nimmt in ihrer Masterarbeit zwei Jugendbücher aus dem Zeitraum um 1900 unter die Lupe - Perlette (1887) von Jeanne Cazin und Les Robinsons de la Guyane (1882) von Louis Boussenard. Sie reflektiert mit Hilfe postkolonialer Theorieelemente systematisch und kritisch reflektiert, wie sich Abenteuer, Phantasie und Spiel systematisch mit einem Diskurs der binären Oppositionen, Abwertungen und Alterisierungen verweben. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Wer mehr erfahren möchte: Die Masterarbeit von Anna Gatterer ist auf <a href="https://utheses.univie.ac.at/detail/75301">u:theses</a> verfügbar. </p>

<p>Zum Reinlesen: <a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k14137475">Perlette von Jeanne Cazin </a>und <a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k5487420g?rk=21459;2">Les Robinsons de la Guyane von Louise Boussenard</a> gibt es zum freien Download auf Gallica.fr</p>

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      <itunes:summary>Kolonialistische Narrative durchziehen den politischen Alltag Frankreichs nach wie vor und stellen das gesellschaftliche Miteinander in globalisierten Migrationsgesellschaften vor große Herausforderungen. Anna Gatterer von der Universität Wien nimmt in ihrer Masterarbeit zwei Jugendbücher aus dem Zeitraum um 1900 unter die Lupe - Perlette (1887) von Jeanne Cazin und Les Robinsons de la Guyane (1882) von Louis Boussenard. Sie reflektiert mit Hilfe postkolonialer Theorieelemente systematisch und kritisch reflektiert, wie sich Abenteuer, Phantasie und Spiel systematisch mit einem Diskurs der binären Oppositionen, Abwertungen und Alterisierungen verweben. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>69: Ravages réparé. Alexandre Antolin sur la censure et la réédition de Ravages de Violette Leduc</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>En 2023, une injustice a enfin été réparée: paru en 1955 sous une forme censurée, le roman de Violette Leduc, Ravages, est enfin disponible dans une version « réparée », la plus proche possible de ce que Violette Leduc avait écrit avant que les éditions Gallimard ne censurent des parties du manuscrit relatives au lesbianisme, aux violences sexuelles, et à l’avortement.
Alexandre Antolin, docteur en littérature et en histoire du genre, nous explique les ressorts de la censure, nous parle de l’écriture réaliste de Violette Leduc, et aborde son héritage dans la littérature lesbienne contemporaine en France.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Extrait: Violette Leduc, Ravages, Gallimard, 2023, p. 223-224.</p>

<p>Pour aller plus loin : </p>

<ul>
<li>Alexandre Antolin, Une Censure éditoriale: Ravages de Violette Leduc, PUL, 2023.</li>
<li>Capucine Delattre, Un Monde plus sale que moi, La ville brûle, 2023.</li>
<li>Al Baylac, Colza, blast, 2022.</li>
<li>Albane Linÿer, J’ai des idées pour détruire ton égo, NiL, 2019.</li>
<li>Gorge Bataille, Fiévreuse plébéienne, éditions du commun, 2022.</li>
</ul>
      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>En 2023, une injustice a enfin été réparée: paru en 1955 sous une forme censurée, le roman de Violette Leduc, Ravages, est enfin disponible dans une version « réparée », la plus proche possible de ce que Violette Leduc avait écrit avant que les éditions Gallimard ne censurent des parties du manuscrit relatives au lesbianisme, aux violences sexuelles, et à l’avortement.
Alexandre Antolin, docteur en littérature et en histoire du genre, nous explique les ressorts de la censure, nous parle de l’écriture réaliste de Violette Leduc, et aborde son héritage dans la littérature lesbienne contemporaine en France.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Extrait: Violette Leduc, Ravages, Gallimard, 2023, p. 223-224.</p>

<p>Pour aller plus loin : </p>

<ul>
<li>Alexandre Antolin, Une Censure éditoriale: Ravages de Violette Leduc, PUL, 2023.</li>
<li>Capucine Delattre, Un Monde plus sale que moi, La ville brûle, 2023.</li>
<li>Al Baylac, Colza, blast, 2022.</li>
<li>Albane Linÿer, J’ai des idées pour détruire ton égo, NiL, 2019.</li>
<li>Gorge Bataille, Fiévreuse plébéienne, éditions du commun, 2022.</li>
</ul>
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      <itunes:summary>En 2023, une injustice a enfin été réparée: paru en 1955 sous une forme censurée, le roman de Violette Leduc, Ravages, est enfin disponible dans une version « réparée », la plus proche possible de ce que Violette Leduc avait écrit avant que les éditions Gallimard ne censurent des parties du manuscrit relatives au lesbianisme, aux violences sexuelles, et à l’avortement.
Alexandre Antolin, docteur en littérature et en histoire du genre, nous explique les ressorts de la censure, nous parle de l’écriture réaliste de Violette Leduc, et aborde son héritage dans la littérature lesbienne contemporaine en France.
Interview: Alex Lachkar
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    </item>
    <item>
      <title>68: Notre petite feuille sera simplement ‚amusante‘. Carina Ehrnsperger über Lagerzeitungen französischer Kriegsgefanger</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>In dieser Folge spricht Carina Ehrnsperger, Doktorandin an der Universität Regensburg, über Lagerzeitungen von französischen Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg. Sie erklärt uns, wie diese Zeitungen entstanden sind, was sie ausmachte und was wir aus diesen historischen und literarischen Dokumenten auch heute noch lernen können.</p>

<p>Interview: Flori Haack</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>In dieser Folge spricht Carina Ehrnsperger, Doktorandin an der Universität Regensburg, über Lagerzeitungen von französischen Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg. Sie erklärt uns, wie diese Zeitungen entstanden sind, was sie ausmachte und was wir aus diesen historischen und literarischen Dokumenten auch heute noch lernen können.</p>

<p>Interview: Flori Haack</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer </p>

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      <itunes:summary>In dieser Folge spricht Carina Ehrnsperger, Doktorandin an der Universität Regensburg, über Lagerzeitungen von französischen Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg. Sie erklärt uns, wie diese Zeitungen entstanden sind, was sie ausmachte und was wir aus diesen historischen und literarischen Dokumenten auch heute noch lernen können.

Interview: Flori Haack </itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>67: Wetterphänomene im lateinamerikanischen Roman. Tashina Nicolin über den Hurrikan in Asturias Triología Bananera</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die <em>triología bananera</em> von Miguel Ángel Asturias wurde bislang vorrangig im Zusammenhang mit der sogenannten <em>novela bananera</em> und deren antiimperialistischen und antikapitalistischen Erzählungen gelesen. Doch das Werk des guatemaltekischen Autors ist auch tief in den Kontext von Natur und Mythologie eingeschrieben. Tashina Nicolin verweist auf einen ökokritischen Ansatz und analysiert Asturias’ Werk aus einer neuen Perspektive, indem sie ein spezifisches meteorologisches Phänomen – den Hurrikan – näher beleuchtet. Diese Analyse ist Teil ihres Promotionsprojekts an der Universität Innsbruck, wo Tashina zur Darstellung von Wetter- und Klimaphänomenen im lateinamerikanischen Roman und deren Beziehung zu uns Menschen forscht. </p>

<p>Interview : Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Textpassage aus: 
Asturias, Miguel Ángel: <em>Viento fuerte</em>. Madrid: Drácena Ediciones, 2016, S. 236.</p>

<p>Zum Weiterlesen:
Nicolin, Tashina: "El huracán en la trilogía bananera de Miguel Ángel Asturias", in: Promptus. Würzburger Beiträge zur Romanistik 9 (2003), 107-123. URL: https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/frontdoor/index/index/searchtype/collection/id/16531/docId/40196/start/1/rows/10</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 08 May 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Die <em>triología bananera</em> von Miguel Ángel Asturias wurde bislang vorrangig im Zusammenhang mit der sogenannten <em>novela bananera</em> und deren antiimperialistischen und antikapitalistischen Erzählungen gelesen. Doch das Werk des guatemaltekischen Autors ist auch tief in den Kontext von Natur und Mythologie eingeschrieben. Tashina Nicolin verweist auf einen ökokritischen Ansatz und analysiert Asturias’ Werk aus einer neuen Perspektive, indem sie ein spezifisches meteorologisches Phänomen – den Hurrikan – näher beleuchtet. Diese Analyse ist Teil ihres Promotionsprojekts an der Universität Innsbruck, wo Tashina zur Darstellung von Wetter- und Klimaphänomenen im lateinamerikanischen Roman und deren Beziehung zu uns Menschen forscht. </p>

<p>Interview : Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Textpassage aus: 
Asturias, Miguel Ángel: <em>Viento fuerte</em>. Madrid: Drácena Ediciones, 2016, S. 236.</p>

<p>Zum Weiterlesen:
Nicolin, Tashina: "El huracán en la trilogía bananera de Miguel Ángel Asturias", in: Promptus. Würzburger Beiträge zur Romanistik 9 (2003), 107-123. URL: https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/frontdoor/index/index/searchtype/collection/id/16531/docId/40196/start/1/rows/10</p>

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Interview : Judith Wimmer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>66: Ein dunkler Brunnen. Melanie Heiland über weibliche Diktaturerfahrung in lateinamerikanischen Erzähltexten</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Allein durch das bekannte Genre der <em>novela del dictador</em>, zeigt sich, dass literarische Texte, die sich mit Diktatur auseinandersetzen, keine Seltenheit im lateinamerikanischen Raum sind. Weniger bekannt ist, dass auch viele Autorinnen sich an den literarischen Aufarbeitungsversuchen beteiligt haben. Häufig werden in diesen Texten nicht nur die diktatorischen Regierungssysteme, sondern auch die daran gekoppelten patriarchalen Strukturen kritisiert. Melanie Heiland, prae doc an der Universität Wien, widmet sich in ihrer Dissertation dieser Thematik und erzählt uns, wie Literatur, Identität und Gedächtnis miteinander verstrickt sind und welches feministische Potenzial den Texten innewohnt.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Textpassage aus: Valenzuela, L. (1982): <em>Cambio de armas</em>. Hannover: N. H. Ediciones del Norte.</p>

<p>… </p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Navarrete, S. (2016): <em>Fugas de la memoria. Caminos ficcionales de la experiencia de mujeres en dictadura</em>. Santiago de Chile/Valparaíso: RiL editores.</p>

<p>Pfeiffer, E. (1993): <em>Torturada: von Schlächtern und Geschlechtern; Texte lateinamerikanischer Autorinnen zu Folter und politischer Gewalt</em>. Wien: Wiener Frauenverl.</p>

<p>Romero García, V. and Calderón Cisneros, A. (2022): <em>Feminismos, memoria y resistencia en América Latina. Tomo 2. Narrar para no olvidar: memoria y movimientos de mujeres y feministas</em>. Edited by A.G. Rincón Rubio. Universidad de Ciencias y Artes de Chiapas. Available at: https://doi.org/10.29043/CESMECA.rep.1080.</p>

<p>Thiem, A. (2003): <em>Repräsentationsformen von Subjektivität und Identität in zeitgenössischen Texten lateinamerikanischer Autorinnen: Postmoderne und postkoloniale Strategien.</em> Frankfurt am Main: Vervuert (Teoría y crítica de la cultura y literatura, 25).</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/66-neue-episode</link>
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<p>Allein durch das bekannte Genre der <em>novela del dictador</em>, zeigt sich, dass literarische Texte, die sich mit Diktatur auseinandersetzen, keine Seltenheit im lateinamerikanischen Raum sind. Weniger bekannt ist, dass auch viele Autorinnen sich an den literarischen Aufarbeitungsversuchen beteiligt haben. Häufig werden in diesen Texten nicht nur die diktatorischen Regierungssysteme, sondern auch die daran gekoppelten patriarchalen Strukturen kritisiert. Melanie Heiland, prae doc an der Universität Wien, widmet sich in ihrer Dissertation dieser Thematik und erzählt uns, wie Literatur, Identität und Gedächtnis miteinander verstrickt sind und welches feministische Potenzial den Texten innewohnt.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Textpassage aus: Valenzuela, L. (1982): <em>Cambio de armas</em>. Hannover: N. H. Ediciones del Norte.</p>

<p>… </p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Navarrete, S. (2016): <em>Fugas de la memoria. Caminos ficcionales de la experiencia de mujeres en dictadura</em>. Santiago de Chile/Valparaíso: RiL editores.</p>

<p>Pfeiffer, E. (1993): <em>Torturada: von Schlächtern und Geschlechtern; Texte lateinamerikanischer Autorinnen zu Folter und politischer Gewalt</em>. Wien: Wiener Frauenverl.</p>

<p>Romero García, V. and Calderón Cisneros, A. (2022): <em>Feminismos, memoria y resistencia en América Latina. Tomo 2. Narrar para no olvidar: memoria y movimientos de mujeres y feministas</em>. Edited by A.G. Rincón Rubio. Universidad de Ciencias y Artes de Chiapas. Available at: https://doi.org/10.29043/CESMECA.rep.1080.</p>

<p>Thiem, A. (2003): <em>Repräsentationsformen von Subjektivität und Identität in zeitgenössischen Texten lateinamerikanischer Autorinnen: Postmoderne und postkoloniale Strategien.</em> Frankfurt am Main: Vervuert (Teoría y crítica de la cultura y literatura, 25).</p>

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      <itunes:summary>Allein durch das bekannte Genre der novela del dictador, zeigt sich, dass literarische Texte, die sich mit Diktatur auseinandersetzen, keine Seltenheit im lateinamerikanischen Raum sind. Weniger bekannt ist, dass auch viele Autorinnen sich an den literarischen Aufarbeitungsversuchen beteiligt haben. Häufig werden in diesen Texten nicht nur die diktatorischen Regierungssysteme, sondern auch die daran gekoppelten patriarchalen Strukturen kritisiert. Melanie Heiland, prae doc an der Universität Wien, widmet sich in ihrer Dissertation dieser Thematik und erzählt uns, wie Literatur, Identität und Gedächtnis miteinander verstrickt sind und welches feministische Potenzial den Texten innewohnt.

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>65: Welch Schauspiel! Isabelle Wimmer über Goethe auf der französischen Opernbühne</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Im 19. Jahrhundert bildet sich im Zuge einer romantischen Bewunderung für Deutschland in der Musiktheaterbranche ein Goethe-Trend heraus, der bald eigene Motive, Ästhetiken und Publikumserwartungen generiert. Dr. Isabelle Wimmer hat diese Inszenierungen genauer in den Blick genommen und dabei untersucht, welche Spuren der Kultur- und Medientransfer in ihnen hinterlässt und welchen kulturellen Ort sie in der modernen urbanen Unterhaltungsindustrie besitzen. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Zum Weiterlesen: 
<a href="https://www.nomos-shop.de/de/p/goethe-auf-der-franzoesischen-opernbuehne-gr-978-3-98858-057-3">Goethe auf der französischen Opernbühne</a> (Monographie)
<a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-65407-1?source=shoppingads&locale=en-jp">Unmoralische Treue, unmoralische Untreue. Ehe und Ehebruch in den Operetten Jacques Offensbachs </a>(Artikel)</p>

<p>Opern nach Texten Goethes im Frankreich des 19. Jahrhundert: 
Auber, Daniel E./Eugène Scribe: Le Dieu et la Bayadère. 1830. 
Bertin, Louise: Fausto. 1830.
Adam, Adolphe/ Eugène Scribe: Le Chalet. 1834. 
Berlioz, Hector: La Damnation de Faust. 1846. 
Gounod, Charles/ Barbier, Jules/ Carré, Michel: Faust. 1859.
Thomas, Ambroise/ Barbier, Jules/ Carré, Jules: Mignon. 1866. 
Duprato, Jules/Du Locle, Camille: La Fiancée de Corinthe. 1867.
Díaz, Eugène/Blau, Edouard/Gallet, Louis: La Coupe du Roi de Thulé. 1868.
Massenet, Jules/Blau, Edouard/Millet, Paul: Werther. 1892.
Chabrier, Emmanuel/Mikhaël, Ephraïm/Mendes, Catulle: Briséis [unvollendet, 1893].</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Mar 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/67-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <dc:creator>Podcaster</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>Im 19. Jahrhundert bildet sich im Zuge einer romantischen Bewunderung für Deutschland in der Musiktheaterbranche ein Goethe-Trend heraus, der bald eigene Motive, Ästhetiken und Publikumserwartungen generiert. Dr. Isabelle Wimmer hat diese Inszenierungen genauer in den Blick genommen und dabei untersucht, welche Spuren der Kultur- und Medientransfer in ihnen hinterlässt und welchen kulturellen Ort sie in der modernen urbanen Unterhaltungsindustrie besitzen. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Zum Weiterlesen: 
<a href="https://www.nomos-shop.de/de/p/goethe-auf-der-franzoesischen-opernbuehne-gr-978-3-98858-057-3">Goethe auf der französischen Opernbühne</a> (Monographie)
<a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-662-65407-1?source=shoppingads&locale=en-jp">Unmoralische Treue, unmoralische Untreue. Ehe und Ehebruch in den Operetten Jacques Offensbachs </a>(Artikel)</p>

<p>Opern nach Texten Goethes im Frankreich des 19. Jahrhundert: 
Auber, Daniel E./Eugène Scribe: Le Dieu et la Bayadère. 1830. 
Bertin, Louise: Fausto. 1830.
Adam, Adolphe/ Eugène Scribe: Le Chalet. 1834. 
Berlioz, Hector: La Damnation de Faust. 1846. 
Gounod, Charles/ Barbier, Jules/ Carré, Michel: Faust. 1859.
Thomas, Ambroise/ Barbier, Jules/ Carré, Jules: Mignon. 1866. 
Duprato, Jules/Du Locle, Camille: La Fiancée de Corinthe. 1867.
Díaz, Eugène/Blau, Edouard/Gallet, Louis: La Coupe du Roi de Thulé. 1868.
Massenet, Jules/Blau, Edouard/Millet, Paul: Werther. 1892.
Chabrier, Emmanuel/Mikhaël, Ephraïm/Mendes, Catulle: Briséis [unvollendet, 1893].</p>

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      <itunes:title>65: Welch Schauspiel! Isabelle Wimmer über Goethe auf der französischen Opernbühne</itunes:title>
      <itunes:summary>Im 19. Jahrhundert bildet sich im Zuge einer romantischen Bewunderung für Deutschland in der Musiktheaterbranche ein Goethe-Trend heraus, der bald eigene Motive, Ästhetiken und Publikumserwartungen generiert. Dr. Isabelle Wimmer hat diese Inszenierungen genauer in den Blick genommen und dabei untersucht, welche Spuren der Kultur- und Medientransfer in ihnen hinterlässt und welchen kulturellen Ort sie in der modernen urbanen Unterhaltungsindustrie besitzen. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>64: Wahre Wunder. Rogier Gerrits über Wunderberichte, Medien und Glaubwürdigkeit</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Wunder sind im religiösen Kontext als göttliche Ereignisse  zu verstehen. Doch was macht das Wunder zum Wunder und wie berichtet man über ein solches? Rogier Gerrits, Mitarbeiter der Forschungsgruppe „Geistliche Intermedialität in der Frühen Neuzeit“ an der Universität Hamburg, erzählt uns, warum das Wunder selbst als Medium angesehen werden kann, welche Funktion Berichte über Wunder im Frankreich der frühen Neuzeit hatten und wie sie gestaltet werden mussten, um als solche anerkannt zu werden.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Textpassage aus:
Louis Basile Carré de Montgeron, <em>La Vérité des miracles operés par l’intercession de M. de Pâris et autres appelans démontrée contre l’archevêque de Sens</em>, Tome premier, 1737, S. 42</p>

<p>…</p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Peter Dear, "Miracles, Experiments, and the Ordinary Course of Nature", in: <em>Isis</em> 81/4 (1990), S. 663-683.</p>

<p>Rogier Gerrits, "Wunder erfahren. Erfahrungswissen und Wunder in französischen Mirakelberichten der Frühen Neuzeit", in: Isabelle Fellner, Christina Schaefer (Hg.): <em>Facetten der experientia. Zum Rekurs auf Erfahrung und Erfahrungswissen in der frühneuzeitlichen Romania</em>. Wiesbaden: Harrassowitz 2022.</p>

<p>Mario Grizelj, <em>Wunder und Wunde. Religion als Formproblem von Literatur</em>. Paderborn: Wilhelm Fink 2018.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 12:00:00 +0100</pubDate>
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<p>Wunder sind im religiösen Kontext als göttliche Ereignisse  zu verstehen. Doch was macht das Wunder zum Wunder und wie berichtet man über ein solches? Rogier Gerrits, Mitarbeiter der Forschungsgruppe „Geistliche Intermedialität in der Frühen Neuzeit“ an der Universität Hamburg, erzählt uns, warum das Wunder selbst als Medium angesehen werden kann, welche Funktion Berichte über Wunder im Frankreich der frühen Neuzeit hatten und wie sie gestaltet werden mussten, um als solche anerkannt zu werden.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Textpassage aus:
Louis Basile Carré de Montgeron, <em>La Vérité des miracles operés par l’intercession de M. de Pâris et autres appelans démontrée contre l’archevêque de Sens</em>, Tome premier, 1737, S. 42</p>

<p>…</p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Peter Dear, "Miracles, Experiments, and the Ordinary Course of Nature", in: <em>Isis</em> 81/4 (1990), S. 663-683.</p>

<p>Rogier Gerrits, "Wunder erfahren. Erfahrungswissen und Wunder in französischen Mirakelberichten der Frühen Neuzeit", in: Isabelle Fellner, Christina Schaefer (Hg.): <em>Facetten der experientia. Zum Rekurs auf Erfahrung und Erfahrungswissen in der frühneuzeitlichen Romania</em>. Wiesbaden: Harrassowitz 2022.</p>

<p>Mario Grizelj, <em>Wunder und Wunde. Religion als Formproblem von Literatur</em>. Paderborn: Wilhelm Fink 2018.</p>

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      <itunes:title>64: Wahre Wunder. Rogier Gerrits über Wunderberichte, Medien und Glaubwürdigkeit</itunes:title>
      <itunes:summary>Wunder sind im religiösen Kontext als göttliche Eingriffe zu verstehen. Doch was macht das Wunder zum Wunder und wie berichtet man über ein solches? Rogier Gerrits, Mitarbeiter der Forschungsgruppe „Geistliche Intermedialität in der Frühen Neuzeit“ an der Universität Hamburg, erzählt uns, warum das Wunder als Medium angesehen werden kann, welche Funktion Berichte über Wunder im Frankreich der frühen Neuzeit hatten und wie sie gestaltet werden mussten, um als solche anerkannt zu werden.

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>63: Ein weiblicher Blick auf Flucht und Migration. Melanie Tissot über Atlantique von Mati Diop (2019)</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Wie wird das Thema der Flucht und Migration in Mati Diops Film Atlantique (2019) verhandelt? Dieser Frage stellt sich Melanie Tissot, Doktorandin an der Universität Mannheim, in dieser Folge Fabulari. Diop verarbeitet das Thema Flucht, welches oft aus einer männlich geprägten Perspektive betrachtet wird, in Atlantique auf besondere Weise und greift dabei auch auf fantastische Elemente zurück. Welche Rolle dabei Konzepte wie der female und oppositional gaze, die Situierung des Films in Dakar und die Darstellung weiblicher Sexualität spielen, erklärt Melanie Tissot im Interview mit Flori Haack.</p>

<p>Interview: Flori Haak</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 10:15:00 +0100</pubDate>
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<p>Wie wird das Thema der Flucht und Migration in Mati Diops Film Atlantique (2019) verhandelt? Dieser Frage stellt sich Melanie Tissot, Doktorandin an der Universität Mannheim, in dieser Folge Fabulari. Diop verarbeitet das Thema Flucht, welches oft aus einer männlich geprägten Perspektive betrachtet wird, in Atlantique auf besondere Weise und greift dabei auch auf fantastische Elemente zurück. Welche Rolle dabei Konzepte wie der female und oppositional gaze, die Situierung des Films in Dakar und die Darstellung weiblicher Sexualität spielen, erklärt Melanie Tissot im Interview mit Flori Haack.</p>

<p>Interview: Flori Haak</p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

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    </item>
    <item>
      <title>62: 2666 quantitativ. Robert Hesselbach über Synergien von Linguistik und Literaturwissenschaft</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Computergestützte Verfahren haben in den vergangenen Jahren Analysemöglichkeiten für literarische Texte eröffnet, die hermeneutische Zugänge zu untermauern oder erweitern vermögen. Dr. Robert Hesselbach, akademischer Rat für Sprachwissenschaften an der FAU Erlangen-Nürnberg, hat zusammen mit Ulrike Henny-Krahmer (Universität Rostock) Roberto Bolaños <em>2666</em> (2004) nach allen Regeln der digitalen Kunst zerstückelt und stilometrisch unter die Lupe genommen. Er berichtet anhand dieses Beispiels über den Mehrwert quantitativer Zugänge zur Literatur und spricht darüber, wie befruchtend es sein kann, wenn Linguistik und Literaturwissenschaft auch in Zeiten wissenschaftlicher Ausdifferenzierung den Fokus auf ihre gemeinsamen Ziele nicht verlieren.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Sammelband <em><a href="https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/1157">Digital Stylistics in Romances Studies</a></em>
Mehr über <a href="https://www.romanistik.de/verbaende/promptus">promptus</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 19 Dec 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
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<p>Computergestützte Verfahren haben in den vergangenen Jahren Analysemöglichkeiten für literarische Texte eröffnet, die hermeneutische Zugänge zu untermauern oder erweitern vermögen. Dr. Robert Hesselbach, akademischer Rat für Sprachwissenschaften an der FAU Erlangen-Nürnberg, hat zusammen mit Ulrike Henny-Krahmer (Universität Rostock) Roberto Bolaños <em>2666</em> (2004) nach allen Regeln der digitalen Kunst zerstückelt und stilometrisch unter die Lupe genommen. Er berichtet anhand dieses Beispiels über den Mehrwert quantitativer Zugänge zur Literatur und spricht darüber, wie befruchtend es sein kann, wenn Linguistik und Literaturwissenschaft auch in Zeiten wissenschaftlicher Ausdifferenzierung den Fokus auf ihre gemeinsamen Ziele nicht verlieren.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Sammelband <em><a href="https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/1157">Digital Stylistics in Romances Studies</a></em>
Mehr über <a href="https://www.romanistik.de/verbaende/promptus">promptus</a></p>

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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>61: Geordnete Verhältnisse. Marie Stockinger über Liebe als Strukturstifterin in Fuente Ovejuna</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Liebe ist im siglo de oro alles andere als eine Privatangelegenheit. Oftmals entscheiden nicht die Emotionen, wen man anhimmelt oder heiratet, sondern die sozialen Zugehörigkeiten oder Pflichten. Marie Stockinger, Studentin an der Wiener Romanistik, hat sich in Hinblick darauf Lope de Vegas Theaterstück Fuente Ovejuna genauer angesehen und arbeitet heraus, wie Liebe mit Ehre und moralischen Werten zusammengedacht wird und dadurch die diskursive Funktion besitzt, die gesellschaftliche Ordnung aufrecht zu erhalten. </p>

<p>Interview: Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Zum <a href="https://www.cervantesvirtual.com/obra-visor/fuente-ovejuna--1/html/fedc4d4e-82b1-11df-acc7-002185ce6064_2.html">Volltext von Fuente ovejuna </a></p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KddpGD_iFjs">Laurencias Monolog</a>, der im Podcast kommentiert wird</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 11:35:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/63-new-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Liebe ist im siglo de oro alles andere als eine Privatangelegenheit. Oftmals entscheiden nicht die Emotionen, wen man anhimmelt oder heiratet, sondern die sozialen Zugehörigkeiten oder Pflichten. Marie Stockinger, Studentin an der Wiener Romanistik, hat sich in Hinblick darauf Lope de Vegas Theaterstück Fuente Ovejuna genauer angesehen und arbeitet heraus, wie Liebe mit Ehre und moralischen Werten zusammengedacht wird und dadurch die diskursive Funktion besitzt, die gesellschaftliche Ordnung aufrecht zu erhalten. </p>

<p>Interview: Judith Wimmer </p>

<p>Schnitt: Judith Wimmer</p>

<p>Zum <a href="https://www.cervantesvirtual.com/obra-visor/fuente-ovejuna--1/html/fedc4d4e-82b1-11df-acc7-002185ce6064_2.html">Volltext von Fuente ovejuna </a></p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KddpGD_iFjs">Laurencias Monolog</a>, der im Podcast kommentiert wird</p>

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Interview: Judith Wimmer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>60: Der Diktator als Vampir. Álvaro Arango über Monster als Metapher für Konflikt und Wandel</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Das Monster ist mehr als nur es selbst. Spätestens seit dem Aufschwung der <em>Monster Studies</em> in den 1990er Jahren ist klar, dass Vampire, Hexen und Zombies vor allem über die Gesellschaften, aus denen sie hervorgehen, Rückschlüsse möglich machen. Als Projektionsfläche für Umbrüche, Ängste oder Wünsche sind sie auch in der Romania zu einem beliebten Untersuchungsgegenstand geworden. Álvaro Arango, prae doc an der Uni Bonn, gibt uns eine Einführung in die <em>Monster Studies</em> und erzählt uns, welche Parallelen es zwischen Vampiren und Diktatoren gibt.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Textpassage aus:
Bedoya, Manuel (1939): <em>El general Bebevidas: Monstruo de América.</em> Santiago: Llamarada.</p>

<p>…</p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Groom, Nick (2018): <em>The Vampire. A New History</em>. Llandysul: Yale University Press.</p>

<p>Ruthner, Clemens (2019): <em>Verzahnte Heimsuchungen. Eine kurze Literatur- und Kulturgeschichte des Vampirs</em>. Bremen: Lumière.</p>

<p>Weinstock, Jeffrey (2020): <em>The Monster Theory Reader</em>. Minneapolis: University of Minnesota Press.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Oct 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/62-new-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Das Monster ist mehr als nur es selbst. Spätestens seit dem Aufschwung der <em>Monster Studies</em> in den 1990er Jahren ist klar, dass Vampire, Hexen und Zombies vor allem über die Gesellschaften, aus denen sie hervorgehen, Rückschlüsse möglich machen. Als Projektionsfläche für Umbrüche, Ängste oder Wünsche sind sie auch in der Romania zu einem beliebten Untersuchungsgegenstand geworden. Álvaro Arango, prae doc an der Uni Bonn, gibt uns eine Einführung in die <em>Monster Studies</em> und erzählt uns, welche Parallelen es zwischen Vampiren und Diktatoren gibt.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Textpassage aus:
Bedoya, Manuel (1939): <em>El general Bebevidas: Monstruo de América.</em> Santiago: Llamarada.</p>

<p>…</p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Groom, Nick (2018): <em>The Vampire. A New History</em>. Llandysul: Yale University Press.</p>

<p>Ruthner, Clemens (2019): <em>Verzahnte Heimsuchungen. Eine kurze Literatur- und Kulturgeschichte des Vampirs</em>. Bremen: Lumière.</p>

<p>Weinstock, Jeffrey (2020): <em>The Monster Theory Reader</em>. Minneapolis: University of Minnesota Press.</p>

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Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>59: Vielstimmigkeit mit Maske. Tommaso Meozzi über Migrations- und Pandemieliteratur</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Jippieeehh, ein neues Gesicht an der Romanistik Wien! Dr. Tommaso Meozzi ist im WS 2024/25 der neue Tenure-Track-Professor für Italienische Literatur, Kultur, Medien. Fabulari hat ihn getroffen, um ihn näher kennenzulernen. Er erzählt von seinen aktuellen Forschungsprojekten, der Inszenierung von Mehrsprachigkeit in der Migrationsliteratur und der literarischen Verhandlung der COVID-19-Pandemie. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zum besprochenen Film <a href="https://www.google.com/search?q=sotto+lo+stesso+tempo&oq=sotto+lo+stesso+tempo&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIMCAEQIxgnGIAEGIoFMgwIAhAjGCcYgAQYigUyBwgDEAAYgAQyDQgEEAAYgwEYsQMYgAQyDQgFEAAYgwEYsQMYgAQyDQgGEAAYgwEYsQMYgAQyEwgHEC4YgwEYxwEYsQMY0QMYgAQyBwgIEAAYgAQyDQgJEAAYgwEYsQMYgATSAQgyNTQ4ajBqN6gCALACAA&sourceid=chrome&ie=UTF-8"><em>Sotto lo stesso tempo</em> </a>(2012)</p>

<p>Zum Weiterlesen: Tommaso Meozzis Artikel "<a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783839466162-015/html">Protagonisti in cerca di una nuova agenc</a>y" im Sammelband <em><a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783839466162/html">Pandemic Protagonists</a></em>
Zum Projekt Corona-Fictions hat uns vor einigen Folgen auch Julia Obermayr berichtet: <a href="https://fabulari.podigee.io/19-neue-episode">Folge 20</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 26 Sep 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/60-new-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <dc:creator>Podcaster</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>Jippieeehh, ein neues Gesicht an der Romanistik Wien! Dr. Tommaso Meozzi ist im WS 2024/25 der neue Tenure-Track-Professor für Italienische Literatur, Kultur, Medien. Fabulari hat ihn getroffen, um ihn näher kennenzulernen. Er erzählt von seinen aktuellen Forschungsprojekten, der Inszenierung von Mehrsprachigkeit in der Migrationsliteratur und der literarischen Verhandlung der COVID-19-Pandemie. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zum besprochenen Film <a href="https://www.google.com/search?q=sotto+lo+stesso+tempo&oq=sotto+lo+stesso+tempo&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIMCAEQIxgnGIAEGIoFMgwIAhAjGCcYgAQYigUyBwgDEAAYgAQyDQgEEAAYgwEYsQMYgAQyDQgFEAAYgwEYsQMYgAQyDQgGEAAYgwEYsQMYgAQyEwgHEC4YgwEYxwEYsQMY0QMYgAQyBwgIEAAYgAQyDQgJEAAYgwEYsQMYgATSAQgyNTQ4ajBqN6gCALACAA&sourceid=chrome&ie=UTF-8"><em>Sotto lo stesso tempo</em> </a>(2012)</p>

<p>Zum Weiterlesen: Tommaso Meozzis Artikel "<a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783839466162-015/html">Protagonisti in cerca di una nuova agenc</a>y" im Sammelband <em><a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783839466162/html">Pandemic Protagonists</a></em>
Zum Projekt Corona-Fictions hat uns vor einigen Folgen auch Julia Obermayr berichtet: <a href="https://fabulari.podigee.io/19-neue-episode">Folge 20</a></p>

      ]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>59: Vielstimmigkeit mit Maske. Tommaso Meozzi über Migrations- und Pandemieliteratur</itunes:title>
      <itunes:summary>Jippieeehh, ein neues Gesicht an der Romanistik Wien! Dr. Tommaso Meozzi ist im WS 2024/25 der neue Tenure-Track-Professor für Italienische Literatur, Kultur, Medien. Fabulari hat ihn getroffen, um ihn näher kennenzulernen. Er erzählt von seinen aktuellen Forschungsprojekten, der Inszenierung von Mehrsprachigkeit in der Migrationsliteratur und der literarischen Verhandlung der COVID-19-Pandemie. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>58: Ein Mann wie ein Gebirge. Daniel Winkler &amp; Team über die Konstruktion der Medienfigur Luis Trenker</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Als Schauspieler, Regisseur und Produzent von Filmen und TV-Serien und Autor von Populärliteratur war der Südtiroler Luis Trenker ein Allrounder, der ab den 1920er Jahren eine außergewöhnliche Medienpräsenz erreicht hat und die Vorstellungen des Alpensraums bis heute prägt. Daniel Winkler, Professor für französische und italienische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg, und sein Team (Theresa Klemm, Sophia Mehrbrey und Annika Stocker) geben Einblicke in das DFG-geförderte Projekt 'Trenker – (Dis-)Kontinuitäten einer transalpinen Medienmarke'. Sie rekonstruieren, was den Mythos Trenker ausmacht und aus welchem soziopolitischem und medialem Substrat er sich speist. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>**Zum Weiterlesen: **
Das <a href="https://www.etk-muenchen.de/search/Details.aspx?sid=18619622&sort=6&sname=Film-Konzepte&ISBN=9783967079487">Film-Konzepte-Heft zu Luis Trenker</a></p>

<p>**Aktivitäten der Forschungsgruppe: **
<a href="https://rose.hypotheses.org/2412">Workshopbericht 'Selfmademan und Medienmarke. Luis Trenkers Strategien der Selbstinszenierung'
</a></p>

<p>**Publikationen: **
Mehrbrey, Sophia (2023):<a href="https://www.kinderundjugendmedien.de/werke/6718-luis-trenker-erzaehlt-ard-br-1959-1973"> Luis Trenker erzählt</a> (ARD/BR, 1959–1973). I</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 29 Aug 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Als Schauspieler, Regisseur und Produzent von Filmen und TV-Serien und Autor von Populärliteratur war der Südtiroler Luis Trenker ein Allrounder, der ab den 1920er Jahren eine außergewöhnliche Medienpräsenz erreicht hat und die Vorstellungen des Alpensraums bis heute prägt. Daniel Winkler, Professor für französische und italienische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg, und sein Team (Theresa Klemm, Sophia Mehrbrey und Annika Stocker) geben Einblicke in das DFG-geförderte Projekt 'Trenker – (Dis-)Kontinuitäten einer transalpinen Medienmarke'. Sie rekonstruieren, was den Mythos Trenker ausmacht und aus welchem soziopolitischem und medialem Substrat er sich speist. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>**Zum Weiterlesen: **
Das <a href="https://www.etk-muenchen.de/search/Details.aspx?sid=18619622&sort=6&sname=Film-Konzepte&ISBN=9783967079487">Film-Konzepte-Heft zu Luis Trenker</a></p>

<p>**Aktivitäten der Forschungsgruppe: **
<a href="https://rose.hypotheses.org/2412">Workshopbericht 'Selfmademan und Medienmarke. Luis Trenkers Strategien der Selbstinszenierung'
</a></p>

<p>**Publikationen: **
Mehrbrey, Sophia (2023):<a href="https://www.kinderundjugendmedien.de/werke/6718-luis-trenker-erzaehlt-ard-br-1959-1973"> Luis Trenker erzählt</a> (ARD/BR, 1959–1973). I</p>

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      <itunes:summary>Als Schauspieler, Regisseur und Produzent von Filmen und TV-Serien und Autor von Populärliteratur war der Südtiroler Luis Trenker ein Allrounder, der ab den 1920er Jahren eine außergewöhnliche Medienpräsenz erreicht hat und die Vorstellungen des Alpensraums bis heute prägt. Daniel Winkler, Professor für französische und italienische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg, und sein Team (Theresa Klemm, Sophia Mehrbrey und Annika Stocker) geben Einblicke in das DFG-geförderte Projekt 'Trenker – (Dis-)Kontinuitäten einer transalpinen Medienmarke'. Sie rekonstruieren, was den Mythos Trenker ausmacht und aus welchem soziopolitischem und medialem Substrat er sich speist. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>57: Das Selbst als magnetischer Fluss. Sandra Janßen über Subjektfiguren in der Wissensgeschichte</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Individuelle und kollektive Subjektentwürfe sind miteinander verflochten, sie reflektieren kultur- und epochenspezifische Werte und Normen entspinnen sich in narrativer Form. Das DFG-Netzwerk 'Wissensgeschichten des unverfügbaren Selbst. Individuelle und kollektive Subjektfiguren in Psychologie, Soziologie, Ethnologie und Kulturwissen­schaften 1850-1980' beleuchtet die Konzepte, Vernetzungen und Zirkulationsformen dieser Imaginationen aus interdisziplinärer Perspektive. Projektleiterin Sandra Janßen, Literaturwissenchaftlerin und Wissenschaftshistorikerin der Universität Erfurt und Research Fellow am IFK (Wien) berichtet über ein Projekt an der Schnittstelle von Philologien und Sozialwissenschaften. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur<a href="https://www.wissensgeschichten-des-selbst.de/"> Homepage des Netzwerks</a>
Zum Weiterlesen: Der <a href="https://www.mohrsiebeck.com/buch/selbstsein-als-sich-wissen-9783161590337/?no_cache=1">Sammelband 'Selbstsein als Sich-Wissen'</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 01 Aug 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Individuelle und kollektive Subjektentwürfe sind miteinander verflochten, sie reflektieren kultur- und epochenspezifische Werte und Normen entspinnen sich in narrativer Form. Das DFG-Netzwerk 'Wissensgeschichten des unverfügbaren Selbst. Individuelle und kollektive Subjektfiguren in Psychologie, Soziologie, Ethnologie und Kulturwissen­schaften 1850-1980' beleuchtet die Konzepte, Vernetzungen und Zirkulationsformen dieser Imaginationen aus interdisziplinärer Perspektive. Projektleiterin Sandra Janßen, Literaturwissenchaftlerin und Wissenschaftshistorikerin der Universität Erfurt und Research Fellow am IFK (Wien) berichtet über ein Projekt an der Schnittstelle von Philologien und Sozialwissenschaften. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur<a href="https://www.wissensgeschichten-des-selbst.de/"> Homepage des Netzwerks</a>
Zum Weiterlesen: Der <a href="https://www.mohrsiebeck.com/buch/selbstsein-als-sich-wissen-9783161590337/?no_cache=1">Sammelband 'Selbstsein als Sich-Wissen'</a></p>

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      <itunes:summary>Individuelle und kollektive Subjektentwürfe sind miteinander verflochten, sie reflektieren kultur- und epochenspezifische Werte und Normen entspinnen sich in narrativer Form. Das DFG-Netzwerk 'Wissensgeschichten des unverfügbaren Selbst. Individuelle und kollektive Subjektfiguren in Psychologie, Soziologie, Ethnologie und Kulturwissen­schaften 1850-1980' beleuchtet die Konzepte, Vernetzungen und Zirkulationsformen dieser Imaginationen aus interdisziplinärer Perspektive. Projektleiterin Sandra Janßen, Literaturwissenchaftlerin und Wissenschaftshistorikerin der Universität Erfurt und Research Fellow am IFK (Wien) berichtet über ein Projekt an der Schnittstelle von Philologien und Sozialwissenschaften. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>56: Splitter der Realität. Florian Lützelberger über Traumata in der modernen Lyrik westeuropäischer Soldaten</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>In Kriegszeiten besteht seit jeher eine besondere Affinität zur Lyrik. Durch ihre knappe Form lassen sich lyrische Texte auch in Situationen schreiben, in denen nur wenig Zeit bleibt, und schaffen so einen besonders unmittelbaren Zugang. Gleichzeitig lädt die Gattung dazu ein in konzentrierter und deautomatisierter Weise das eigentlich Unsagbare auszudrücken und dadurch aus der Erstarrung schockierender Erlebnisse partiell auszubrechen. Florian Lützelberger, Postdoc an der Universität Bamberg, erläutert seine Herangehensweise an Kriegslyrik und spricht mit uns über Spuren von Kriegstraumata in poetischen Texten.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Textpassage aus:
Apollinaire, Guillaume: Calligrammes. <em>Poèmes de la paix et de la guerre (1913-1916)</em>. Paris [1918] 2015: Gallimard, S. 130-133.</p>

<p>…</p>

<p>Zum Weiterlesen:
Lyon, Philippa: <em>Twentieth-Century War Poetry. A Reader’s Guide to Essential Criticism</em>. Houndmills u. a.: Palgrave Macmillan 2005.</p>

<p>Molina Taracena, Pilar:_ La poética de la poesía de la Guerra Civil española. Diversidad en la unidad_. Oxford u. a.: Peter Lang 2016.</p>

<p>Rehage, Georg Philipp: <em>‚Wo sind Worte für das Erleben‘. Die lyrische Darstellung des Ersten Weltkrieges in der französischen und deutschen Avantgarde</em> (G. Apollinaire, J. Cocteau, A. Stramm, W. Klemm) (Studia Romanica 111). Heidelberg: Winter 2003.</p>

<p>Stanzel, Franz Karl: „Englische und deutsche Kriegsdichtung 1914-1918. Ein komparatistischer Versuch“, in: <em>Sprachkunst 18</em> (2), 1987, S. 227-244.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Tue, 09 Jul 2024 18:43:20 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/57-new-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>In Kriegszeiten besteht seit jeher eine besondere Affinität zur Lyrik. Durch ihre knappe Form lassen sich lyrische Texte auch in Situationen schreiben, in denen nur wenig Zeit bleibt, und schaffen so einen besonders unmittelbaren Zugang. Gleichzeitig lädt die Gattung dazu ein in konzentrierter und deautomatisierter Weise das eigentlich Unsagbare auszudrücken und dadurch aus der Erstarrung schockierender Erlebnisse partiell auszubrechen. Florian Lützelberger, Postdoc an der Universität Bamberg, erläutert seine Herangehensweise an Kriegslyrik und spricht mit uns über Spuren von Kriegstraumata in poetischen Texten.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Textpassage aus:
Apollinaire, Guillaume: Calligrammes. <em>Poèmes de la paix et de la guerre (1913-1916)</em>. Paris [1918] 2015: Gallimard, S. 130-133.</p>

<p>…</p>

<p>Zum Weiterlesen:
Lyon, Philippa: <em>Twentieth-Century War Poetry. A Reader’s Guide to Essential Criticism</em>. Houndmills u. a.: Palgrave Macmillan 2005.</p>

<p>Molina Taracena, Pilar:_ La poética de la poesía de la Guerra Civil española. Diversidad en la unidad_. Oxford u. a.: Peter Lang 2016.</p>

<p>Rehage, Georg Philipp: <em>‚Wo sind Worte für das Erleben‘. Die lyrische Darstellung des Ersten Weltkrieges in der französischen und deutschen Avantgarde</em> (G. Apollinaire, J. Cocteau, A. Stramm, W. Klemm) (Studia Romanica 111). Heidelberg: Winter 2003.</p>

<p>Stanzel, Franz Karl: „Englische und deutsche Kriegsdichtung 1914-1918. Ein komparatistischer Versuch“, in: <em>Sprachkunst 18</em> (2), 1987, S. 227-244.</p>

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      <itunes:summary>In Kriegszeiten besteht seit jeher eine besondere Affinität zur Lyrik. Durch ihre knappe Form lassen sich lyrische Texte auch in Situationen schreiben, in denen nur wenig Zeit bleibt, und schaffen so einen besonders unmittelbaren Zugang. Gleichzeitig lädt die Gattung dazu ein in konzentrierter und deautomatisierter Weise das eigentlich Unsagbare auszudrücken und dadurch aus der Erstarrung schockierender Erlebnisse partiell auszubrechen. Florian Lützelberger, Postdoc an der Universität Bamberg, erläutert seine Herangehensweise an Kriegslyrik und spricht mit uns über Spuren von Kriegstraumata in poetischen Texten.

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>55: Transatlantische Zusammenspiele. Janek Scholz über das DFG-Netzwerk &amp;#039;Brazilian-Italian Cultural Contact&amp;#039;</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Italienisch-portugiesisch - diese Kombination ist innerhalb der Romanistik nur wenig vertreten. Bis jetzt! Denn das wissenschaftliche Netzwerk 'Brazilian-Italian Cultural Contact: Transatlantic Interaction and Knowledge Circulation' (gefördert von der DFG 04/23-04/27) macht es sich zur Aufgabe, Momente des Kulturkontakts und Kulturtransfers zwischen Italien und Brasilien ausfindig zu machen. Projektleiter Dr. Janek Scholz vom Portugiesisch-Brasilianischen Institut zu Köln berichtet über die institutionellen und wissenschaftliche Ziele und Chancen dieses neuen Blickwinkels. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.bricc-network.de/">Zur Homepage des Netzwerks</a> </p>

<p>Der Text "Gerarchia" von Pier Paolo Pasolini stammt aus dem Buch <em>Da Trasumanar e organizzar</em> (1971).</p>

<p>Lispectors Brief wurde in <a href="https://rocco.com.br/produto/correspondencias/"><em>Correspondências</em></a>, hg. von Teresa Montero (Rio de Janeiro: Rocco 2002. S. 56) veröffentlicht.</p>

<p>Korrektur: Teresa Maria Cristina war nicht die letzte Kaiserin Italiens, sondern Brasiliens.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 06 Jun 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Italienisch-portugiesisch - diese Kombination ist innerhalb der Romanistik nur wenig vertreten. Bis jetzt! Denn das wissenschaftliche Netzwerk 'Brazilian-Italian Cultural Contact: Transatlantic Interaction and Knowledge Circulation' (gefördert von der DFG 04/23-04/27) macht es sich zur Aufgabe, Momente des Kulturkontakts und Kulturtransfers zwischen Italien und Brasilien ausfindig zu machen. Projektleiter Dr. Janek Scholz vom Portugiesisch-Brasilianischen Institut zu Köln berichtet über die institutionellen und wissenschaftliche Ziele und Chancen dieses neuen Blickwinkels. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.bricc-network.de/">Zur Homepage des Netzwerks</a> </p>

<p>Der Text "Gerarchia" von Pier Paolo Pasolini stammt aus dem Buch <em>Da Trasumanar e organizzar</em> (1971).</p>

<p>Lispectors Brief wurde in <a href="https://rocco.com.br/produto/correspondencias/"><em>Correspondências</em></a>, hg. von Teresa Montero (Rio de Janeiro: Rocco 2002. S. 56) veröffentlicht.</p>

<p>Korrektur: Teresa Maria Cristina war nicht die letzte Kaiserin Italiens, sondern Brasiliens.</p>

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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>54: Grenzenlose Texte. Mariana Arrién über Valeria Luiselli und die Literatur als Archiv der Leerstellen</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Als Archiv wird gemeinhin eine systematische Sammlung und Aufbewahrung bestimmter Dokumente bezeichnet, die beispielsweise von historischer oder rechtlicher Bedeutung sind. Sie spielen unbestreitbar eine wichtige Rolle für das kollektive Gedächtnis und die Aufarbeitung des Vergangenen. Was jedoch mit diesen allgemeinen Definitionen ausgeklammert wird, ist, dass Archive auch mit Macht verbunden sind und unweigerlich Lücken aufweisen. Mariana Arrién, ehemalige Studentin der Romanistik Wien erzählt uns wie Valeria Luisellis Essay <em>Los niños perdidos</em> und ihr Roman <em>Desierto sonoro</em> an die Idee des lückenhaften Archivs anknüpfen und dabei selbst so manche Lücke füllen.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Textpassage aus:
Luiselli, Valeria (2019): <em>Desierto sonoro</em>. Ciudad de México: Sexto Piso</p>

<p>…</p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Luiselli, Valeria (2016): <em>Los niños perdidos</em>. Ciudad de México: Sexto Piso</p>

<p>Agamben, Giorgio (2003): <em>Was von Auschwitz bleibt: Das Archiv und der Zeuge</em>. Berlin: Suhrkamp.</p>

<p>Foucault, Michel (1981): <em>Die Archäologie des Wissens</em>. Berlin: Suhrkamp.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 May 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/55-neue-episode</link>
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<p>Als Archiv wird gemeinhin eine systematische Sammlung und Aufbewahrung bestimmter Dokumente bezeichnet, die beispielsweise von historischer oder rechtlicher Bedeutung sind. Sie spielen unbestreitbar eine wichtige Rolle für das kollektive Gedächtnis und die Aufarbeitung des Vergangenen. Was jedoch mit diesen allgemeinen Definitionen ausgeklammert wird, ist, dass Archive auch mit Macht verbunden sind und unweigerlich Lücken aufweisen. Mariana Arrién, ehemalige Studentin der Romanistik Wien erzählt uns wie Valeria Luisellis Essay <em>Los niños perdidos</em> und ihr Roman <em>Desierto sonoro</em> an die Idee des lückenhaften Archivs anknüpfen und dabei selbst so manche Lücke füllen.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Textpassage aus:
Luiselli, Valeria (2019): <em>Desierto sonoro</em>. Ciudad de México: Sexto Piso</p>

<p>…</p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Luiselli, Valeria (2016): <em>Los niños perdidos</em>. Ciudad de México: Sexto Piso</p>

<p>Agamben, Giorgio (2003): <em>Was von Auschwitz bleibt: Das Archiv und der Zeuge</em>. Berlin: Suhrkamp.</p>

<p>Foucault, Michel (1981): <em>Die Archäologie des Wissens</em>. Berlin: Suhrkamp.</p>

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      <itunes:title>54: Grenzenlose Texte. Mariana Arrién über Valeria Luiselli und die Literatur als Archiv der Leerstellen</itunes:title>
      <itunes:summary>Als Archiv wird gemeinhin eine systematische Sammlung und Aufbewahrung bestimmter Dokumente bezeichnet, die beispielsweise von historischer oder rechtlicher Bedeutung sind. Sie spielen unbestreitbar eine wichtige Rolle für das kollektive Gedächtnis und die Aufarbeitung des Vergangenen. Was jedoch mit diesen allgemeinen Definitionen ausgeklammert wird, ist, dass Archive auch mit Macht verbunden sind und unweigerlich Lücken aufweisen. Mariana Arrién, ehemalige Studentin der Romanistik Wien erzählt uns wie Valeria Luisellis Essay Los niños perdidos und ihr Roman Desierto sonoro an die Idee des lückenhaften Archivs anknüpfen und dabei selbst so manche Lücke füllen.

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>53: Penser les futurs trans. Pierre Niedergang sur les relations à l’œuvre chez Alexis Langlois</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>A l’heure ou l’offensive transphobe bat son plein en France, lea réalisateurice queer Alexis Langlois va présenter son nouveau film, <em>Les Reines du drame</em>, lors de la semaine de la critique à Cannes. Cette actualité est l’occasion de revenir sur son court-métrage _De la terreur, mes sœurs! _(2019), dans lequel quatre femmes trans évoquent les discriminations qu’elles subissent, et fantasment, dans une esthétique camp, sur leur vengeance. Pierre Niedergang, docteur et enseignant en philosophie à l’université Paris-Nanterre, nous explique en quoi ce court-métrage, aussi drôle que jubilatoire fait la part belle aux références queers, tout en proposant une réflexion sur un futur qui n’est pas encore advenu.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Extrait du film : Alexis Langlois, <em>De la terreur, mes sœurs!</em>, Films du bélier, 2019.</p>

<p>Pour aller plus loin : Pierre Niedergang, <em><a href="https://www.editionsblast.fr/vers-la-normativite-queer">Vers la normativité queer</a></em>, éditions blast, 2023</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Fri, 10 May 2024 12:30:00 +0200</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>A l’heure ou l’offensive transphobe bat son plein en France, lea réalisateurice queer Alexis Langlois va présenter son nouveau film, <em>Les Reines du drame</em>, lors de la semaine de la critique à Cannes. Cette actualité est l’occasion de revenir sur son court-métrage _De la terreur, mes sœurs! _(2019), dans lequel quatre femmes trans évoquent les discriminations qu’elles subissent, et fantasment, dans une esthétique camp, sur leur vengeance. Pierre Niedergang, docteur et enseignant en philosophie à l’université Paris-Nanterre, nous explique en quoi ce court-métrage, aussi drôle que jubilatoire fait la part belle aux références queers, tout en proposant une réflexion sur un futur qui n’est pas encore advenu.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Extrait du film : Alexis Langlois, <em>De la terreur, mes sœurs!</em>, Films du bélier, 2019.</p>

<p>Pour aller plus loin : Pierre Niedergang, <em><a href="https://www.editionsblast.fr/vers-la-normativite-queer">Vers la normativité queer</a></em>, éditions blast, 2023</p>

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      <itunes:summary>A l’heure ou l’offensive transphobe bat son plein en France, lea réalisateurice queer Alexis Langlois va présenter son nouveau film, Les Reines du drame, lors de la semaine de la critique à Cannes. Cette actualité est l’occasion de revenir sur son court-métrage De la terreur, mes sœurs! (2019), dans lequel quatre femmes trans évoquent les discriminations qu’elles subissent, et fantasment, dans une esthétique camp, sur leur vengeance. Pierre Niedergang, docteur et enseignant en philosophie à l’université Paris-Nanterre, nous explique en quoi ce court-métrage, aussi drôle que jubilatoire fait la part belle aux références queers, tout en proposant une réflexion sur un futur qui n’est pas encore advenu.

Interview: Alex Lachkar</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>52:  Im Garten des Verständnisses. Laura Wiemer über die Veranstaltungsreihe &amp;#039;Was Frankreich bewegt&amp;#039;</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die politischen Entwicklungen des Nachbarlandes mit Expert:innen diskutieren? Mehr zu den Hintergründen tagesaktueller Entscheidungen erfahren? Sich eine fundierte Meinung bilden? Die interaktive Online-Veranstaltungreihe 'Was Frankreich bewegt' der Bergischen Universität Wuppertal, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, des Institut français Deutschland und des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) setzt es sich zum Ziel, Frankreichs National- und Europapolitik  einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Laura Wiemer, Projektverantwortliche und Doktorandin an der Bergischen Universität Wuppertal gibt Einblicke in die Idee, die Genese und die aktuellen Veranstaltungen 
eines gesellschaftsrelevanten Lehr- und Third Mission-Projekt am Puls der Zeit. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.romanistik.uni-wuppertal.de/de/transfer/was-frankreich-bewegt/">Zur Veranstaltungsreihe 'Was Frankreich bewegt' </a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 25 Apr 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Die politischen Entwicklungen des Nachbarlandes mit Expert:innen diskutieren? Mehr zu den Hintergründen tagesaktueller Entscheidungen erfahren? Sich eine fundierte Meinung bilden? Die interaktive Online-Veranstaltungreihe 'Was Frankreich bewegt' der Bergischen Universität Wuppertal, der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, des Institut français Deutschland und des Studienkomitees für deutsch-französische Beziehungen (Cerfa) setzt es sich zum Ziel, Frankreichs National- und Europapolitik  einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Laura Wiemer, Projektverantwortliche und Doktorandin an der Bergischen Universität Wuppertal gibt Einblicke in die Idee, die Genese und die aktuellen Veranstaltungen 
eines gesellschaftsrelevanten Lehr- und Third Mission-Projekt am Puls der Zeit. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.romanistik.uni-wuppertal.de/de/transfer/was-frankreich-bewegt/">Zur Veranstaltungsreihe 'Was Frankreich bewegt' </a></p>

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eines gesellschaftsrelevanten Lehr- und Third Mission-Projekt am Puls der Zeit. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>51: Sick and tired. Hannah Volland über feministisches Zitieren, chronische Krankheit und Kritik am Medizindiskurs</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Auch wissenschaftliche Diskurse sind nicht gefeit vor diskriminierenden Mustern. So werden in ihnen häufig die immer selben Namen zitiert von weißen, europäischen Männern und auch in Bereichen, die sich nach außen hin als objektiv positionieren, wie beispielsweise dem medizinischen Diskurs, gibt es gewisse häufig unreflektierte Verzerrungseffekte. Wie geht man als feministische Forschende, aber auch als weiblich gelesene Patientin mit diesen Umständen um? Hannah Volland erzählt uns von feministischen Forschungshaltungen, erklärt uns, was es mit dem Begriff Autotheorie auf sich hat und warum ‚Les allongées‘ im gleichnamigen Essay von Martine Delvaux und Jennifer Bélanger ein Begriff ist, der sich nicht nur auf kranke Frauen beziehen lässt.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Textpassage aus:
Delvaux, Martine; Bélanger, Jennifer 2022: <em><a href="https://www.editionsheliotrope.com/livres/les-allongees-serie-k/">Les allongées</a></em>. Montréal: Heliotrope</p>

<p>Zum Weiterlesen:
Sara Ahmeds Blog <em><a href="https://feministkilljoys.com/2013/09/11/making-feminist-points/">feministkilljoys</a></em>
Johanna Hedvas Blog <em><a href="https://sickwomantheory.tumblr.com/post/138519901031/transcript-of-my-body-is-a-prison-of-pain-so-i">SickWomanTheory</a></em>
Delvaux, Martine 2019: <em><a href="https://www.editions-rm.ca/livres/le-boys-club/">Le boys club</a></em>. Montréal: Les éditions du remue-ménage</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/53-neue-episode</link>
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<p>Auch wissenschaftliche Diskurse sind nicht gefeit vor diskriminierenden Mustern. So werden in ihnen häufig die immer selben Namen zitiert von weißen, europäischen Männern und auch in Bereichen, die sich nach außen hin als objektiv positionieren, wie beispielsweise dem medizinischen Diskurs, gibt es gewisse häufig unreflektierte Verzerrungseffekte. Wie geht man als feministische Forschende, aber auch als weiblich gelesene Patientin mit diesen Umständen um? Hannah Volland erzählt uns von feministischen Forschungshaltungen, erklärt uns, was es mit dem Begriff Autotheorie auf sich hat und warum ‚Les allongées‘ im gleichnamigen Essay von Martine Delvaux und Jennifer Bélanger ein Begriff ist, der sich nicht nur auf kranke Frauen beziehen lässt.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Textpassage aus:
Delvaux, Martine; Bélanger, Jennifer 2022: <em><a href="https://www.editionsheliotrope.com/livres/les-allongees-serie-k/">Les allongées</a></em>. Montréal: Heliotrope</p>

<p>Zum Weiterlesen:
Sara Ahmeds Blog <em><a href="https://feministkilljoys.com/2013/09/11/making-feminist-points/">feministkilljoys</a></em>
Johanna Hedvas Blog <em><a href="https://sickwomantheory.tumblr.com/post/138519901031/transcript-of-my-body-is-a-prison-of-pain-so-i">SickWomanTheory</a></em>
Delvaux, Martine 2019: <em><a href="https://www.editions-rm.ca/livres/le-boys-club/">Le boys club</a></em>. Montréal: Les éditions du remue-ménage</p>

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Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>50: Unterhalb des Gewöhnlichen. Benjamin Loy über Georges Perecs Dokumentationen von Raum und Zeit</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Sitzen, beobachten und alles dokumentieren, was sich zeigt - und das über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten. Auf eine solche Idee kann nur ein Mitglied der Avantgarde kommen. Dr. Benjamin Loy, bis <em>dato</em> post doc an der Universität Wien, von nun an frisch gebackener Professor für iberoromanische Literaturwissenschaft an der LMU München, hat in einem außergewöhnlichen Lehrexperiment mit seinen Studierenden auf den Spuren Georges Perecs ausprobiert, wie sich die Wahrnehmung verändert und welche neuen Realitätsdimensionen sich auftun, wenn man die Stadt Wien auf sich wirken und sprechen lässt.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://perecritures.hypotheses.org/">Reinklicken ins Wiener Projekt</a></p>

<p><a href="https://lieux-georges-perec.seuil.com/">Georges Perecs Experiment <em>Lieux</em></a></p>

<p>Das gelesene Zitat stammt aus: Georges Perec: <a href="https://www.seuil.com/ouvrage/l-infra-ordinaire-georges-perec/9782020108997">L’infra-ordinaire</a>. Paris: Seuil 1989, S. 12.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/52-neue-episode</link>
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<p>Sitzen, beobachten und alles dokumentieren, was sich zeigt - und das über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten. Auf eine solche Idee kann nur ein Mitglied der Avantgarde kommen. Dr. Benjamin Loy, bis <em>dato</em> post doc an der Universität Wien, von nun an frisch gebackener Professor für iberoromanische Literaturwissenschaft an der LMU München, hat in einem außergewöhnlichen Lehrexperiment mit seinen Studierenden auf den Spuren Georges Perecs ausprobiert, wie sich die Wahrnehmung verändert und welche neuen Realitätsdimensionen sich auftun, wenn man die Stadt Wien auf sich wirken und sprechen lässt.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://perecritures.hypotheses.org/">Reinklicken ins Wiener Projekt</a></p>

<p><a href="https://lieux-georges-perec.seuil.com/">Georges Perecs Experiment <em>Lieux</em></a></p>

<p>Das gelesene Zitat stammt aus: Georges Perec: <a href="https://www.seuil.com/ouvrage/l-infra-ordinaire-georges-perec/9782020108997">L’infra-ordinaire</a>. Paris: Seuil 1989, S. 12.</p>

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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>49: Queer agency. Charlotte Kaiser über die queeren Weiblichkeiten in  Webserien</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Serien sind ein bevorzugtes Medium, um marginalisierte Identitäten zu 
erforschen, wie zum Beispiel die LGBTI-Community. Im 
französischsprachigen Raum ist Féminin/féminin ein gutes Beispiel dafür: 
Anhand von Frauenfiguren, die sich in Montreal bewegen, hinterfragt die 
Regisseurin Chloé Robichaud unsere Vorstellungen von zeitgenössischen 
queeren Weiblichkeiten. Charlotte Kaiser, wissenschaftliche 
Mitarbeiterin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, erklärt, 
inwiefern die Arbeit der Regisseurin sowohl unsere Vorstellungen als 
auch die Frage des feministischen, lesbischen und queeren Aktivismus 
hinterfragt und wie wichtig es ist, Leben zu dokumentieren, die heute 
noch marginalisiert und diskriminiert werden.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur Monographie: Charlotte Kaiser, Agentivité queer. Une 
conceptualisation transdisciplinaire de féminités queer dans le film et 
le militantisme à Montréal et à Berlin, Würzburg, Königshausen und 
Neumann, 2023.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
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<p>Serien sind ein bevorzugtes Medium, um marginalisierte Identitäten zu 
erforschen, wie zum Beispiel die LGBTI-Community. Im 
französischsprachigen Raum ist Féminin/féminin ein gutes Beispiel dafür: 
Anhand von Frauenfiguren, die sich in Montreal bewegen, hinterfragt die 
Regisseurin Chloé Robichaud unsere Vorstellungen von zeitgenössischen 
queeren Weiblichkeiten. Charlotte Kaiser, wissenschaftliche 
Mitarbeiterin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, erklärt, 
inwiefern die Arbeit der Regisseurin sowohl unsere Vorstellungen als 
auch die Frage des feministischen, lesbischen und queeren Aktivismus 
hinterfragt und wie wichtig es ist, Leben zu dokumentieren, die heute 
noch marginalisiert und diskriminiert werden.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur Monographie: Charlotte Kaiser, Agentivité queer. Une 
conceptualisation transdisciplinaire de féminités queer dans le film et 
le militantisme à Montréal et à Berlin, Würzburg, Königshausen und 
Neumann, 2023.</p>

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erforschen, wie zum Beispiel die LGBTI-Community. Im 
französischsprachigen Raum ist Féminin/féminin ein gutes Beispiel dafür: 
Anhand von Frauenfiguren, die sich in Montreal bewegen, hinterfragt die 
Regisseurin Chloé Robichaud unsere Vorstellungen von zeitgenössischen 
queeren Weiblichkeiten. Charlotte Kaiser, wissenschaftliche 
Mitarbeiterin an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, erklärt, 
inwiefern die Arbeit der Regisseurin sowohl unsere Vorstellungen als 
auch die Frage des feministischen, lesbischen und queeren Aktivismus 
hinterfragt und wie wichtig es ist, Leben zu dokumentieren, die heute 
noch marginalisiert und diskriminiert werden.
Interview: Alex Lachkar
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    </item>
    <item>
      <title>48: Schreiende Stille. Ana Nenadović über Schweigen und Intersektionalität in Narrationen sexualisierter Gewalt</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Kampagnen wie <em>#metoo</em>, <em>#EndRapeCulture</em> oder <em>#balancetonporc</em>, zahlreiche medial intensiv begleitete Gerichtsverfahren, neue Protestformen wie <em>NiUnaMenos</em> oder die Choreographie <em>UnVioladorEnTuCamino</em>: Auf den ersten Blick scheint das langwährende Schweigen rund um sexualisierte Gewalt gebrochen. Und doch wird nur ein Bruchteil aller Übergriffe gemeldet, victim blaming bleibt eine häufig angewandte diskursive Strategie und Scham, Angst und Trauma verhindern, dass die erlebte Gewalt sicht- und hörbar gemacht wird. Das gilt insbesondere für jene Betroffene, die intersektionaler Diskriminierung ausgesetzt sind. Auch in der Literatur ist sexualisierte Gewalt kein neues Thema. Ana Nenadović, Lecturer an der SOAS University of London, zeigt anhand von Romanen aus Brasilien, Mexiko und Südafrika die unterschiedlichen Formen und Funktionen des Sprechens, aber auch des Schweigens über sexualisierte Gewalt auf.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur Monographie: Nenadovic, Ana 2023: <em>Zwischen Schweigen und Sprechen. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen in lateinamerikanischer und südafrikanischer Literatur</em>. Bielefeld: transcript.</p>

<p>Erwähnte Romane:</p>

<p>Bolaño, Roberto 2010: <em>2666</em>. Barcelona: Anagrama
Lisboa, Adriana 2013: <em>Sinfonia em branco</em>. Rio de Janeiro: Alfaguara
Mda, Zakes 2002: <em>The Madonna of Excelsior</em>. New York: Picador.
Rivera Garza, Cristina 1999: <em>Nadie me verá llorar</em>. Barcelona: Tusquets
Wicomb, Zoë 2001: <em>David’s Story</em>. New York: Feminist Pr.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/48-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Kampagnen wie <em>#metoo</em>, <em>#EndRapeCulture</em> oder <em>#balancetonporc</em>, zahlreiche medial intensiv begleitete Gerichtsverfahren, neue Protestformen wie <em>NiUnaMenos</em> oder die Choreographie <em>UnVioladorEnTuCamino</em>: Auf den ersten Blick scheint das langwährende Schweigen rund um sexualisierte Gewalt gebrochen. Und doch wird nur ein Bruchteil aller Übergriffe gemeldet, victim blaming bleibt eine häufig angewandte diskursive Strategie und Scham, Angst und Trauma verhindern, dass die erlebte Gewalt sicht- und hörbar gemacht wird. Das gilt insbesondere für jene Betroffene, die intersektionaler Diskriminierung ausgesetzt sind. Auch in der Literatur ist sexualisierte Gewalt kein neues Thema. Ana Nenadović, Lecturer an der SOAS University of London, zeigt anhand von Romanen aus Brasilien, Mexiko und Südafrika die unterschiedlichen Formen und Funktionen des Sprechens, aber auch des Schweigens über sexualisierte Gewalt auf.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur Monographie: Nenadovic, Ana 2023: <em>Zwischen Schweigen und Sprechen. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen in lateinamerikanischer und südafrikanischer Literatur</em>. Bielefeld: transcript.</p>

<p>Erwähnte Romane:</p>

<p>Bolaño, Roberto 2010: <em>2666</em>. Barcelona: Anagrama
Lisboa, Adriana 2013: <em>Sinfonia em branco</em>. Rio de Janeiro: Alfaguara
Mda, Zakes 2002: <em>The Madonna of Excelsior</em>. New York: Picador.
Rivera Garza, Cristina 1999: <em>Nadie me verá llorar</em>. Barcelona: Tusquets
Wicomb, Zoë 2001: <em>David’s Story</em>. New York: Feminist Pr.</p>

      ]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>48: Schreiende Stille. Ana Nenadović über Schweigen und Intersektionalität in Narrationen sexualisierter Gewalt</itunes:title>
      <itunes:summary>Kampagnen wie #metoo, #EndRapeCulture oder #balancetonporc, zahlreiche medial intensiv begleitete Gerichtsverfahren, neue Protestformen wie NiUnaMenos oder die Choreographie UnVioladorEnTuCamino: Auf den ersten Blick scheint das langwährende Schweigen rund um sexualisierte Gewalt gebrochen. Und doch wird nur ein Bruchteil aller Übergriffe gemeldet, victim blaming bleibt eine häufig angewandte diskursive Strategie und Scham, Angst und Trauma verhindern, dass die erlebte Gewalt sicht- und hörbar gemacht wird. Das gilt insbesondere für jene Betroffene, die intersektionaler Diskriminierung ausgesetzt sind. Auch in der Literatur ist sexualisierte Gewalt kein neues Thema. Ana Nenadović, Lecturer an der SOAS University of London, zeigt anhand von Romanen aus Brasilien, Mexiko und Südafrika die unterschiedlichen Formen und Funktionen des Sprechens, aber auch des Schweigens über sexualisierte Gewalt auf.

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title>47: Was wäre wenn? Santiago Contardo über Jorge Luis Borges‘ Texte als Gedankenexperimente</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Gedankenexperimente wie <em>Schrödingers Katze</em>, sind als eine Art Hilfsmittel der Wissenschaft, um Theorien zu verdeutlichen, bestätigen oder widerlegen. Es werden hierbei Szenarien entworfen, die zwar in ihren wesentlichen Zügen denkbar, jedoch nicht oder nur schwer realisierbar sind. Aufgrund dieses hypothetischen Aspektes lässt sich eine gewisse Nähe zu literarischen Texten feststellen, die ebenfalls häufig mögliche, aber nicht wirkliche Arrangements entwerfen. Santiago Contardo, prae doc an der Romanistik Wien, hat Wintersemester 2023/24 eine Lehrveranstaltung geleitet, in der er und seine Studierenden Jorge Luis Borges Kurzgeschichten unter diesem Gesichtspunkt analysiert haben. Wir sprechen über das Potential von Literatur und Sprache, deren möglichen Schnittmengen mit Philosophie und Mathematik und bekommen einen Einblick in ein literaturwissenschaftliches Proseminar am Institut für Romanistik der Universität Wien.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Gelesene Textpassage aus: 
Borges, Jorge Luis. "La biblioteca de Babel". <em>Obras completas (1923–1949)</em>. Barcelona: Emecé, 1996.</p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Bornmüller, F; Franzen, J &amp; Lessau, M. (Hg.)._ Literature As Thought Experiment?: Perspectives from Philosophy and Literary Studies_. Paderborn: Wilhelm Fink, 2019.</p>

<p>Macho, T. &amp; Wunschel, A. (Hg.). <em>Science & Fiction: Über Gedankenexperimente in Wissenschaft, Philosophie und Literatur</em>. Frankfurt a.M.: Fischer, 2004</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Feb 2024 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Gedankenexperimente wie <em>Schrödingers Katze</em>, sind als eine Art Hilfsmittel der Wissenschaft, um Theorien zu verdeutlichen, bestätigen oder widerlegen. Es werden hierbei Szenarien entworfen, die zwar in ihren wesentlichen Zügen denkbar, jedoch nicht oder nur schwer realisierbar sind. Aufgrund dieses hypothetischen Aspektes lässt sich eine gewisse Nähe zu literarischen Texten feststellen, die ebenfalls häufig mögliche, aber nicht wirkliche Arrangements entwerfen. Santiago Contardo, prae doc an der Romanistik Wien, hat Wintersemester 2023/24 eine Lehrveranstaltung geleitet, in der er und seine Studierenden Jorge Luis Borges Kurzgeschichten unter diesem Gesichtspunkt analysiert haben. Wir sprechen über das Potential von Literatur und Sprache, deren möglichen Schnittmengen mit Philosophie und Mathematik und bekommen einen Einblick in ein literaturwissenschaftliches Proseminar am Institut für Romanistik der Universität Wien.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Gelesene Textpassage aus: 
Borges, Jorge Luis. "La biblioteca de Babel". <em>Obras completas (1923–1949)</em>. Barcelona: Emecé, 1996.</p>

<p>Zum Weiterlesen:</p>

<p>Bornmüller, F; Franzen, J &amp; Lessau, M. (Hg.)._ Literature As Thought Experiment?: Perspectives from Philosophy and Literary Studies_. Paderborn: Wilhelm Fink, 2019.</p>

<p>Macho, T. &amp; Wunschel, A. (Hg.). <em>Science & Fiction: Über Gedankenexperimente in Wissenschaft, Philosophie und Literatur</em>. Frankfurt a.M.: Fischer, 2004</p>

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      <itunes:title>47: Was wäre wenn? Santiago Contardo über Jorge Luis Borges‘ Texte als Gedankenexperimente</itunes:title>
      <itunes:summary>Gedankenexperimente wie Schrödingers Katze, sind als eine Art Hilfsmittel der Wissenschaft, um Theorien zu verdeutlichen, bestätigen oder widerlegen. Es werden hierbei Szenarien entworfen, die zwar in ihren wesentlichen Zügen denkbar, jedoch nicht oder nur schwer realisierbar sind. Aufgrund dieses hypothetischen Aspektes lässt sich eine gewisse Nähe zu literarischen Texten feststellen, die ebenfalls häufig mögliche, aber nicht wirkliche Arrangements entwerfen. Santiago Contardo, prae doc an der Romanistik Wien, hat Wintersemester 2023/24 eine Lehrveranstaltung geleitet, in der er und seine Studierenden Jorge Luis Borges' Kurzgeschichten unter diesem Gesichtspunkt analysiert haben. Wir sprechen über das Potential von Literatur und Sprache, deren möglichen Schnittmengen mit Philosophie und Mathematik und bekommen einen Einblick in ein literaturwissenschaftliches Proseminar am Institut für Romanistik der Universität Wien.

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>46: Bühnen des Benehmens. Jenny Augustin über transkulturelle Verhandlungen von Verhaltensidealen im barocken Frk und Es</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Theatertexte und Traktate stellten im Zeitalter des Barocks gleichermaßen Gattungen und Orte der Aushandlung gesellschaftlicher Verhaltensregeln dar. Jenny Augustin, Post-Doc am Institut für Romanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, untersucht in ihrem Habilitationsprojekt, wie sich in spanischen und französischen Texten der Epoche transkulturelle Formen gesellschaftlichen Wandels und der damit einhergehenden Verhaltensideale lesen lassen – und beleuchtet dabei Fragen, wie etwa warum Don Juan in Frankreich ganz anders küsste als in Spanien. </p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus Ana Caro: Valor, agravio y mujer, hg. v. Lola Luna, Madrid: Castalia 1993, vv. 1166-1175.
Der Link zur im Interview genannten <a href="https://cvc.cervantes.es/literatura/sabia/default.htm">Ausstellung „Tan sabia como valerosa“ (2020) </a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 12:55:00 +0100</pubDate>
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<p>Theatertexte und Traktate stellten im Zeitalter des Barocks gleichermaßen Gattungen und Orte der Aushandlung gesellschaftlicher Verhaltensregeln dar. Jenny Augustin, Post-Doc am Institut für Romanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, untersucht in ihrem Habilitationsprojekt, wie sich in spanischen und französischen Texten der Epoche transkulturelle Formen gesellschaftlichen Wandels und der damit einhergehenden Verhaltensideale lesen lassen – und beleuchtet dabei Fragen, wie etwa warum Don Juan in Frankreich ganz anders küsste als in Spanien. </p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus Ana Caro: Valor, agravio y mujer, hg. v. Lola Luna, Madrid: Castalia 1993, vv. 1166-1175.
Der Link zur im Interview genannten <a href="https://cvc.cervantes.es/literatura/sabia/default.htm">Ausstellung „Tan sabia como valerosa“ (2020) </a></p>

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      <itunes:summary>Theatertexte und Traktate stellten im Zeitalter des Barocks gleichermaßen Gattungen und Orte der Aushandlung gesellschaftlicher Verhaltensregeln dar. Jenny Augustin, Post-Doc am Institut für Romanistik der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, untersucht in ihrem Habilitationsprojekt, wie sich in spanischen und französischen Texten der Epoche transkulturelle Formen gesellschaftlichen Wandels und der damit einhergehenden Verhaltensideale lesen lassen – und beleuchtet dabei Fragen, wie etwa warum Don Juan in Frankreich ganz anders küsste als in Spanien. 

Interview: Benjamin Loy</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>45: Quee.irrlicht. Stefan Lessmann über Muñoz&amp;#039; Queer Futurity und das Leben in Symbolwelten bei Fogo-Fátuo (2022)</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Queerness, in seiner Vielfalt an Begehren und Körperlichkeit, ist auf theoretischer Ebene mit einer normativen Erwartungshaltung konfrontiert, der eigene sexuelle Wünsche und Vorstellungen in Sprache und Bild entgegengesetzt werden. In diesem Sinne widmet sich José Esteban Muñoz in seinem <em>Cruising Utopia: The Then and There of Queer Futurity</em> (2009) der Frage nach dem gestaltenden Potential von Utopien und der queeren Zeitlichkeit. Wie in Muñoz Theorie sind auch im Film <em>Fogo-Fátuo</em> (2022) des Regisseurs João Pedro Rodrigues die Sprünge und Verbindungen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besonders maßgeblich. Stefan Lessmann, Doktorand an der Yale University, erklärt, inwiefern der portugiesische Spielfilm als eine queere Utopie gelesen werden kann und welche Rolle das Bild- und Symbolhafte in diesem Zusammenhang spielt.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: <a href="https://www.lehmanns.de/shop/sozialwissenschaften/10745536-9780814757284-cruising-utopia?PHPSESSID=qicb2kfanf9cfebrds9ossjeuu">José Esteban Muñoz: <em>Cruising Utopia. The Then and There of Queer Futurity</em></a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 18 Jan 2024 10:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Queerness, in seiner Vielfalt an Begehren und Körperlichkeit, ist auf theoretischer Ebene mit einer normativen Erwartungshaltung konfrontiert, der eigene sexuelle Wünsche und Vorstellungen in Sprache und Bild entgegengesetzt werden. In diesem Sinne widmet sich José Esteban Muñoz in seinem <em>Cruising Utopia: The Then and There of Queer Futurity</em> (2009) der Frage nach dem gestaltenden Potential von Utopien und der queeren Zeitlichkeit. Wie in Muñoz Theorie sind auch im Film <em>Fogo-Fátuo</em> (2022) des Regisseurs João Pedro Rodrigues die Sprünge und Verbindungen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besonders maßgeblich. Stefan Lessmann, Doktorand an der Yale University, erklärt, inwiefern der portugiesische Spielfilm als eine queere Utopie gelesen werden kann und welche Rolle das Bild- und Symbolhafte in diesem Zusammenhang spielt.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: <a href="https://www.lehmanns.de/shop/sozialwissenschaften/10745536-9780814757284-cruising-utopia?PHPSESSID=qicb2kfanf9cfebrds9ossjeuu">José Esteban Muñoz: <em>Cruising Utopia. The Then and There of Queer Futurity</em></a></p>

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Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>44: Subjektive Materie. Stephanie Béreiziat-Lang über literarische Artikulationen des Ichs in der Vor- und Nachmoderne</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Zum Subjektbegriff ist unter anderem in der poststrukturalistischen Theorie viel gesagt worden. Wie und in welcher Form aber lassen sich diese Ansätze auch auf literarische Texte der Vormoderne anwenden? Wie lassen sich Anachronismen umgehen und Synergien schaffen? Dr. Stephanie Béreiziat-Lang, <em>post doc</em> an der Universität Heidelberg, berichtet von der Arbeit des interdisziplinären DFG-Netzwerks ‚An den Rändern der Moderne. Konvergierende Subjektkonzeptionen zwischen Vor- und Nachmoderne‘, das sie leitet, sowie von ihrem Habilitationsprojekt ‚Körperbeschriftungen: Text und Körper in den iberischen Literaturen der Vormoderne‘ und erklärt, wie gerade die Materialität die Überlegungen zur Subjektivität bereichern könnte. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.netzwerk-subjekte.com/">Zur Homepage des Netzwerks 'An den Rändern der Moderne'</a>
<a href="https://www.materiale-textkulturen.de/">Zur Homepage des SFB 933 'Materiale Textkulturen'</a></p>

<p>Zum Weiterlesen 
<a href="https://revistas.unav.edu/index.php/rilce/article/view/20412">Stephanie Béreiziat-Lang über Körperlichkeit und Materialität in Ritterromanen</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 04 Jan 2024 10:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Zum Subjektbegriff ist unter anderem in der poststrukturalistischen Theorie viel gesagt worden. Wie und in welcher Form aber lassen sich diese Ansätze auch auf literarische Texte der Vormoderne anwenden? Wie lassen sich Anachronismen umgehen und Synergien schaffen? Dr. Stephanie Béreiziat-Lang, <em>post doc</em> an der Universität Heidelberg, berichtet von der Arbeit des interdisziplinären DFG-Netzwerks ‚An den Rändern der Moderne. Konvergierende Subjektkonzeptionen zwischen Vor- und Nachmoderne‘, das sie leitet, sowie von ihrem Habilitationsprojekt ‚Körperbeschriftungen: Text und Körper in den iberischen Literaturen der Vormoderne‘ und erklärt, wie gerade die Materialität die Überlegungen zur Subjektivität bereichern könnte. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.netzwerk-subjekte.com/">Zur Homepage des Netzwerks 'An den Rändern der Moderne'</a>
<a href="https://www.materiale-textkulturen.de/">Zur Homepage des SFB 933 'Materiale Textkulturen'</a></p>

<p>Zum Weiterlesen 
<a href="https://revistas.unav.edu/index.php/rilce/article/view/20412">Stephanie Béreiziat-Lang über Körperlichkeit und Materialität in Ritterromanen</a></p>

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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>43: Verrückte Ziegen. Gabriele Hassler über Autor:innenschaft als Performanz bei Gloria Fuertes und María Elena Walsh</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Beschäftigt man sich in den Literaturwissenschaften mit Autor:innenschaft, so wird man häufig einer vereinfachten Textanalyse verdächtigt, bei der nur jene Aspekte berücksichtigt werden, die in Verbindung mit der Biographie der schreibenden Person in Verbindung gebracht werden können. Gabriele Hassler, prae doc an der Universität Innsbruck, erklärt uns, warum ein Miteinbeziehen der Autor:innenfigur – ganz im Gegenteil – zusätzliche neue Perspektiven eröffnen kann und gewährt uns Einblick in ihr Dissertationsprojekt über die spanische Autorin Gloria Fuertes und die argentinische Autorin María Elena Walsh.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Vorgelesenes Gedicht 'Cabra sola':
Fuertes, Gloria (2008)[1975]: <em>Obras incompletas</em>, Madrid: Cátedra, S. 212. </p>

<p>Zum Weiterlesen:
<em><a href="https://www.uibk.ac.at/fsp-kultur/dialog/blog/junge-forschung/hassler-autorin.html">Wer sein, als Autorin - wer sein, als (lesbische) Frau?</a></em></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 14 Dec 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/40-new-episode</link>
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<p>Beschäftigt man sich in den Literaturwissenschaften mit Autor:innenschaft, so wird man häufig einer vereinfachten Textanalyse verdächtigt, bei der nur jene Aspekte berücksichtigt werden, die in Verbindung mit der Biographie der schreibenden Person in Verbindung gebracht werden können. Gabriele Hassler, prae doc an der Universität Innsbruck, erklärt uns, warum ein Miteinbeziehen der Autor:innenfigur – ganz im Gegenteil – zusätzliche neue Perspektiven eröffnen kann und gewährt uns Einblick in ihr Dissertationsprojekt über die spanische Autorin Gloria Fuertes und die argentinische Autorin María Elena Walsh.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Vorgelesenes Gedicht 'Cabra sola':
Fuertes, Gloria (2008)[1975]: <em>Obras incompletas</em>, Madrid: Cátedra, S. 212. </p>

<p>Zum Weiterlesen:
<em><a href="https://www.uibk.ac.at/fsp-kultur/dialog/blog/junge-forschung/hassler-autorin.html">Wer sein, als Autorin - wer sein, als (lesbische) Frau?</a></em></p>

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Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>42: (De-)Konstruktion des Nationalen. Verena Richter &amp; Kurt Hahn über Literatur und nation building im 19. Jh.</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die Literaturen Hispanoamerikas im 19. Jahrhundert werden oftmals mit der Befreiung vom kolonialen Joch Spaniens und mit der Genese heute bekannter Staaten zusammengedacht. Texte, Geschichten oder theatrale Darstellungen tragen zu einem regional sehr unterschiedlich verlaufenden, stets aber umkämpften <em>nation building</em> bei. Sie können mithin als Gründungsfiktionen gedeutet werden, da sie _imagined communities _mitentwerfen, die den Entstehungs- und Konsolidierungsprozess von Nationen tragen. Doch ist das Verhältnis von literarischer Vorstellung, politischer Machtausübung und Herausbildung eines Gemeinwesens immer so klar aufeinander zu beziehen? Zeigen nicht etliche Fallbeispiele, welche Abgründe sich im Verhältnis von _nation _and _narration _zu Zeiten und in der Folge der _Independencias _auf dem lateinamerikanischen Kontinent auftun? Zumal in einer Zeit, in welcher zu Beginn des 21. Jahrhunderts aufgrund tiefgreifender globaler Erschütterungen die Interaktionen von Politik und Kunst neu auszuhandeln sind und in der ein längst transnationales Denken mit Tendenzen der Re-Nationalisierung ringt, werfen Univ.-Prof. Dr. Kurt Hahn und Dr. Verena Richter (Universität Graz) einen differenzierten Blick zurück auf jene Entwicklungen.  </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen:
<a href="https://www.narr.de/mentaler-gallizismus-und-transkulturelles-erz%C3%A4hlen-18052/">Kurt Hahn: Mentaler Gallizismus und transkulturelles Erzählen</a></p>

<p><a href="https://homepage.uni-graz.at/de/verena.richter/projekte/habilitationsprojekt-1/">Verena Richters Habilitationsprojekt</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/44-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Die Literaturen Hispanoamerikas im 19. Jahrhundert werden oftmals mit der Befreiung vom kolonialen Joch Spaniens und mit der Genese heute bekannter Staaten zusammengedacht. Texte, Geschichten oder theatrale Darstellungen tragen zu einem regional sehr unterschiedlich verlaufenden, stets aber umkämpften <em>nation building</em> bei. Sie können mithin als Gründungsfiktionen gedeutet werden, da sie _imagined communities _mitentwerfen, die den Entstehungs- und Konsolidierungsprozess von Nationen tragen. Doch ist das Verhältnis von literarischer Vorstellung, politischer Machtausübung und Herausbildung eines Gemeinwesens immer so klar aufeinander zu beziehen? Zeigen nicht etliche Fallbeispiele, welche Abgründe sich im Verhältnis von _nation _and _narration _zu Zeiten und in der Folge der _Independencias _auf dem lateinamerikanischen Kontinent auftun? Zumal in einer Zeit, in welcher zu Beginn des 21. Jahrhunderts aufgrund tiefgreifender globaler Erschütterungen die Interaktionen von Politik und Kunst neu auszuhandeln sind und in der ein längst transnationales Denken mit Tendenzen der Re-Nationalisierung ringt, werfen Univ.-Prof. Dr. Kurt Hahn und Dr. Verena Richter (Universität Graz) einen differenzierten Blick zurück auf jene Entwicklungen.  </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen:
<a href="https://www.narr.de/mentaler-gallizismus-und-transkulturelles-erz%C3%A4hlen-18052/">Kurt Hahn: Mentaler Gallizismus und transkulturelles Erzählen</a></p>

<p><a href="https://homepage.uni-graz.at/de/verena.richter/projekte/habilitationsprojekt-1/">Verena Richters Habilitationsprojekt</a></p>

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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>42: (De-)Konstruktion des Nationalen. Verena Richter &amp; Kurt Hahn über Literatur und nation building im 19. Jh.</itunes:title>
      <itunes:summary>Die Literaturen Hispanoamerikas im 19. Jahrhundert werden oftmals mit der Befreiung vom kolonialen Joch Spaniens und mit der Genese heute bekannter Staaten zusammengedacht. Texte, Geschichten oder theatrale Darstellungen tragen zu einem regional sehr unterschiedlich verlaufenden, stets aber umkämpften nation building bei. Sie können mithin als Gründungsfiktionen gedeutet werden, da sie imagined communities mitentwerfen, die den Entstehungs- und Konsolidierungsprozess von Nationen tragen. Doch ist das Verhältnis von literarischer Vorstellung, politischer Machtausübung und Herausbildung eines Gemeinwesens immer so klar aufeinander zu beziehen? Zeigen nicht etliche Fallbeispiele, welche Abgründe sich im Verhältnis von nation and narration zu Zeiten und in der Folge der Independencias auf dem lateinamerikanischen Kontinent auftun? Zumal in einer Zeit, in welcher zu Beginn des 21. Jahrhunderts aufgrund tiefgreifender globaler Erschütterungen die Interaktionen von Politik und Kunst neu auszuhandeln sind und in der ein längst transnationales Denken mit Tendenzen der Re-Nationalisierung ringt, werfen Univ.-Prof. Dr. Kurt Hahn und Dr. Verena Richter (Universität Graz) einen differenzierten Blick zurück auf jene Entwicklungen.</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>41: Ihr gutes Recht. Marlen Bidwell-Steiner über die Kasuistik in der frühneuzeitlichen Literatur Spaniens</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Durch Faktoren wie die politische Zentralisierung, die Erschließung neuer Märkte und die  Kolonialisierung steigt im Spanien des 16. Jahrhunderts die lebensweltliche Komplexität merklich an. Das ruft rege juristische, theologische und medizinische Debatten um das jeweils moralisch korrekte Verhalten auf den Plan. Marlen Bidwell-Steiner zeigt anhand der Episode von Dorotea und Fernando aus Miguel de Cervantes‘ Don Quijote, wie zentral diese Debatten im siglo de oro sind, welche Spuren sie auch in literarischen Texten hinterlassen und inwiefern sie als Katalysatoren der Herausbildung des modernen Romans wirken. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://homepage.univie.ac.at/marlen.bidwell-steiner/de/forschung/kasuistik-in-der-fruhneuzeitlichen-literatur-spaniens/">Zum Projekt</a></p>

<p><a href="https://brill.com/display/title/61632?language=en">Zum Weiterlesen</a></p>

<p><a href="https://cvc.cervantes.es/literatura/clasicos/quijote/edicion/parte1/cap36/default.htm">Zum erwähnten Ausschnitt aus dem Don Quijote</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Durch Faktoren wie die politische Zentralisierung, die Erschließung neuer Märkte und die  Kolonialisierung steigt im Spanien des 16. Jahrhunderts die lebensweltliche Komplexität merklich an. Das ruft rege juristische, theologische und medizinische Debatten um das jeweils moralisch korrekte Verhalten auf den Plan. Marlen Bidwell-Steiner zeigt anhand der Episode von Dorotea und Fernando aus Miguel de Cervantes‘ Don Quijote, wie zentral diese Debatten im siglo de oro sind, welche Spuren sie auch in literarischen Texten hinterlassen und inwiefern sie als Katalysatoren der Herausbildung des modernen Romans wirken. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://homepage.univie.ac.at/marlen.bidwell-steiner/de/forschung/kasuistik-in-der-fruhneuzeitlichen-literatur-spaniens/">Zum Projekt</a></p>

<p><a href="https://brill.com/display/title/61632?language=en">Zum Weiterlesen</a></p>

<p><a href="https://cvc.cervantes.es/literatura/clasicos/quijote/edicion/parte1/cap36/default.htm">Zum erwähnten Ausschnitt aus dem Don Quijote</a></p>

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      <itunes:title>41: Ihr gutes Recht. Marlen Bidwell-Steiner über die Kasuistik in der frühneuzeitlichen Literatur Spaniens</itunes:title>
      <itunes:summary>Durch Faktoren wie die politische Zentralisierung, die Erschließung neuer Märkte und die  Kolonialisierung steigt im Spanien des 16. Jahrhunderts die lebensweltliche Komplexität merklich an. Das ruft rege juristische, theologische und medizinische Debatten um das jeweils moralisch korrekte Verhalten auf den Plan. Marlen Bidwell-Steiner zeigt anhand der Episode von Dorotea und Fernando aus Miguel de Cervantes‘ Don Quijote, wie zentral diese Debatten im siglo de oro sind, welche Spuren sie auch in literarischen Texten hinterlassen und inwiefern sie als Katalysatoren der Herausbildung des modernen Romans wirken. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>40: Tierisch jung. Sophie Winklehner über die Darstellung von Jugend in Lucía Garibaldis Los Tiburones</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>‚Jugend‘ als eine zeitlich eingrenzbare Phase des Mensch-Seins ist ein modernes Konzept. Zahlreiche Stereotype und Klischees haften ihm seit seinem Aufkommen an. Sophie Winklehner, Studentin des Instituts für Romanistik Wien, untersucht eine davon: die Impuls- und Triebgesteuertheit der Jugend. Ihre Analyse des Films <em>Los Tiburones</em> von Lucía Garibaldi (2019) erklärt uns, wie im Film durch diese Zuschreibungen, Jugend vom erwachsenen „vollwertigen Menschen“ abgegrenzt und mit dem Animalischen gleichgesetzt wird.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Trailer zu <a href="https://youtu.be/ghoy53fVh3g?feature=shared"><em>Los Tiburones</em></a></p>

<p>Zur 3. Ausgabe der Online-Zeitschrift <a href="https://www.vistazo.at/3-inhaltsverzeichnis-03-2023"><em>vistazo</em></a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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<p>‚Jugend‘ als eine zeitlich eingrenzbare Phase des Mensch-Seins ist ein modernes Konzept. Zahlreiche Stereotype und Klischees haften ihm seit seinem Aufkommen an. Sophie Winklehner, Studentin des Instituts für Romanistik Wien, untersucht eine davon: die Impuls- und Triebgesteuertheit der Jugend. Ihre Analyse des Films <em>Los Tiburones</em> von Lucía Garibaldi (2019) erklärt uns, wie im Film durch diese Zuschreibungen, Jugend vom erwachsenen „vollwertigen Menschen“ abgegrenzt und mit dem Animalischen gleichgesetzt wird.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Trailer zu <a href="https://youtu.be/ghoy53fVh3g?feature=shared"><em>Los Tiburones</em></a></p>

<p>Zur 3. Ausgabe der Online-Zeitschrift <a href="https://www.vistazo.at/3-inhaltsverzeichnis-03-2023"><em>vistazo</em></a></p>

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      <itunes:summary>‚Jugend‘ als eine zeitlich eingrenzbare Phase des Mensch-Seins ist ein modernes Konzept. Zahlreiche Stereotype und Klischees haften ihm seit seinem Aufkommen an. Sophie Winklehner, Studentin des Instituts für Romanistik Wien, untersucht eine davon: die Impuls- und Triebgesteuertheit der Jugend. Ihre Analyse des Films Los Tiburones von Lucía Garibaldi (2019) erklärt uns, wie im Film durch diese Zuschreibungen, Jugend vom erwachsenen „vollwertigen Menschen“ abgegrenzt und mit dem Animalischen gleichgesetzt wird.

Interview: Stefanie Mayer </itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>39: Suizidrisiko Landwirtschaft. Emilia Jugovic über Kapitalismuskritik in Au nom de la terre (2019)</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Das Thema ‚Landwirtschaft‘ ist im französischen Kino der vergangenen Jahre derart häufig aufgegriffen worden, dass sich bereits eine eigene Gattung etabliert hat: der <em>cinéma agricole</em>. Im Zentrum der Filme, die ihm zugerechnet werden, stehen vor allem die Probleme, mit denen Landwirt:innen angesichts von neoliberaler Marktlogik, Technologisierung und Agribashing in der heutigen Zeit zu kämpfen haben. Emilia Jugovic erklärt uns am Beispiel von Édouard Bergeons <em>Au nom de la terre</em> (2019), wie Landwirtschaftsfilme zu öffentlichen Debatten um Ökologie, Beziehungsgestaltung und Leistungsdenken beitragen. </p>

<p>Moderation: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://welovecinema.bnpparibas/a-la-une/il-etait-une-fois-le-cinema-agricole">Überblicksartikel </a>zum cinéma agricole
Schau Dir den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Mnixk66_8E">Trailer</a> zu _Au nom de la terre _an!</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Das Thema ‚Landwirtschaft‘ ist im französischen Kino der vergangenen Jahre derart häufig aufgegriffen worden, dass sich bereits eine eigene Gattung etabliert hat: der <em>cinéma agricole</em>. Im Zentrum der Filme, die ihm zugerechnet werden, stehen vor allem die Probleme, mit denen Landwirt:innen angesichts von neoliberaler Marktlogik, Technologisierung und Agribashing in der heutigen Zeit zu kämpfen haben. Emilia Jugovic erklärt uns am Beispiel von Édouard Bergeons <em>Au nom de la terre</em> (2019), wie Landwirtschaftsfilme zu öffentlichen Debatten um Ökologie, Beziehungsgestaltung und Leistungsdenken beitragen. </p>

<p>Moderation: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://welovecinema.bnpparibas/a-la-une/il-etait-une-fois-le-cinema-agricole">Überblicksartikel </a>zum cinéma agricole
Schau Dir den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1Mnixk66_8E">Trailer</a> zu _Au nom de la terre _an!</p>

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Moderation: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>38: Kulturelle Ermächtigung. Ingo Pohn-Lauggas über Gramsci, Literatur und die Subalternen</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Kulturelle Ermächtigung. Ingo Pohn-Lauggas über Gramsci, Literatur und die Subalternen
Für viele ist Antonio Gramsci ein bekannter Name, doch nur wenige können behaupten, sein gesamtes Werk zu überblicken. Ingo Pohn-Lauggas, Literatur- und Kulturwissenschaftler am Institut für Romanistik der Uni Wien und Vorstandsmitglied der International Gramsci Society, befasst sich seit langem mit dem politischen Philosophen und hat für sein letztes Buch auch einige seiner Frühschriften neu übersetzt. Er spricht mit uns über die Schwierigkeiten der Gramsci-Rezeption, gibt Einblick in die zentralen Begrifflichkeiten des Denkers und erklärt, warum die Beschäftigung mit Literatur für seine Theorie so wichtig ist.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Erwähnte Neuveröffentlichung:
Alexandra Assinger und Ingo Pohn-Lauggas: <a href="https://argument.de/produkt/suedfrage-und-subalterne-gramsci-reader-studienausgabe/"><em>Südfrage und Subalterne – Gramsci Reader</em></a>. Argument/InkriT, Hamburg 2023.</p>

<p>Gelesener Auschnitt:
Gramsci, Antonio: <em><a href="https://www.einaudi.it/catalogo-libri/classici/testi-diari-carteggi-memorie/lettere-dal-carcere-antonio-gramsci-9788806245405/">Lettere dal carcere</a></em>. Giulio Einaudi, Torino 1971, S. 779.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Kulturelle Ermächtigung. Ingo Pohn-Lauggas über Gramsci, Literatur und die Subalternen
Für viele ist Antonio Gramsci ein bekannter Name, doch nur wenige können behaupten, sein gesamtes Werk zu überblicken. Ingo Pohn-Lauggas, Literatur- und Kulturwissenschaftler am Institut für Romanistik der Uni Wien und Vorstandsmitglied der International Gramsci Society, befasst sich seit langem mit dem politischen Philosophen und hat für sein letztes Buch auch einige seiner Frühschriften neu übersetzt. Er spricht mit uns über die Schwierigkeiten der Gramsci-Rezeption, gibt Einblick in die zentralen Begrifflichkeiten des Denkers und erklärt, warum die Beschäftigung mit Literatur für seine Theorie so wichtig ist.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Erwähnte Neuveröffentlichung:
Alexandra Assinger und Ingo Pohn-Lauggas: <a href="https://argument.de/produkt/suedfrage-und-subalterne-gramsci-reader-studienausgabe/"><em>Südfrage und Subalterne – Gramsci Reader</em></a>. Argument/InkriT, Hamburg 2023.</p>

<p>Gelesener Auschnitt:
Gramsci, Antonio: <em><a href="https://www.einaudi.it/catalogo-libri/classici/testi-diari-carteggi-memorie/lettere-dal-carcere-antonio-gramsci-9788806245405/">Lettere dal carcere</a></em>. Giulio Einaudi, Torino 1971, S. 779.</p>

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      <itunes:summary>Kulturelle Ermächtigung. Ingo Pohn-Lauggas über Gramsci, Literatur und die Subalternen
Für viele ist Antonio Gramsci ein bekannter Name, doch nur wenige können behaupten, sein gesamtes Werk zu überblicken. Ingo Pohn-Lauggas, Literatur- und Kulturwissenschaftler am Institut für Romanistik der Uni Wien und Vorstandsmitglied der International Gramsci Society, befasst sich seit langem mit dem politischen Philosophen und hat für sein letztes Buch auch einige seiner Frühschriften neu übersetzt. Er spricht mit uns über die Schwierigkeiten der Gramsci-Rezeption, gibt Einblick in die zentralen Begrifflichkeiten des Denkers und erklärt, warum die Beschäftigung mit Literatur für seine Theorie so wichtig ist.

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>37: Geburt einer Autorin? Stefanie Mayer über Binarität und Queerness bei Cristina Rivera Garza</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Wer als Frau literarische Texte schreibt, setzt sich zwangsweise damit auseinander, was ein ‚Autor‘ ist und welche machstrukturellen Implikationen mit diesem Konzept verbunden sind. Gerade im Gegenwartsmexiko sind Debatten über die Verstrickungen zwischen Gender und Autor:innenschaft hochpräsent. In Podcasts, Websites, Zeitschriften, aber auch in der Literatur selbst, wird verhandelt, was es bedeutet Autorin zu sein. Stefanie Mayer, <em>prae doc</em> an der Universität Wien, zeigt anhand von Cristina Rivera Garzas <em>La cresta de Ilión</em> (2002) Möglichkeiten, wie die diskursiv konstruierten Vorstellungen von Autor:innenschaft zur Neuverhandlung gelangen kann.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Im Podcast erwähnte Projekte zu mexikanischen Schriftstellerinnen
<a href="https://mapaescritorasmexicanas.wordpress.com/">Mapa de escritoras mexicanas</a>
<a href="https://www.hablemosescritoras.com/">Podcast Hablemos escritoras</a>
<a href="https://soundcloud.com/cimac-radio/ingravida-cristina-rivera-garza">Podcast Ingrávida </a></p>

<p>Leseproben aus
<a href="https://editorialtransito.es/libro/la-cresta-de-ilion/">La cresta de Ilión</a>
<a href="https://www.penguinrandomhouse.com/books/702417/el-invencible-verano-de-liliana--lilianas-invincible-summer-by-cristina-rivera-garza/">El invencible verano de Liliana</a></p>

<p>Literaturempfehlungen 
<a href="https://www.researchgate.net/publication/332786748_Que_es_una_autora_Encrucijadas_entre_genero_y_autoria">¿Qué es una autora? </a>
<a href="https://www.researchgate.net/publication/308991420_La_invencion_del_autor_Nuevas_aproximaciones_al_estudio_sociologico_y_discursivo_de_la_figura_autorial_edicion_traduccion_y_prefacio_de_Juan_Zapata">La invención del autor</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 21 Sep 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/38-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Wer als Frau literarische Texte schreibt, setzt sich zwangsweise damit auseinander, was ein ‚Autor‘ ist und welche machstrukturellen Implikationen mit diesem Konzept verbunden sind. Gerade im Gegenwartsmexiko sind Debatten über die Verstrickungen zwischen Gender und Autor:innenschaft hochpräsent. In Podcasts, Websites, Zeitschriften, aber auch in der Literatur selbst, wird verhandelt, was es bedeutet Autorin zu sein. Stefanie Mayer, <em>prae doc</em> an der Universität Wien, zeigt anhand von Cristina Rivera Garzas <em>La cresta de Ilión</em> (2002) Möglichkeiten, wie die diskursiv konstruierten Vorstellungen von Autor:innenschaft zur Neuverhandlung gelangen kann.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Im Podcast erwähnte Projekte zu mexikanischen Schriftstellerinnen
<a href="https://mapaescritorasmexicanas.wordpress.com/">Mapa de escritoras mexicanas</a>
<a href="https://www.hablemosescritoras.com/">Podcast Hablemos escritoras</a>
<a href="https://soundcloud.com/cimac-radio/ingravida-cristina-rivera-garza">Podcast Ingrávida </a></p>

<p>Leseproben aus
<a href="https://editorialtransito.es/libro/la-cresta-de-ilion/">La cresta de Ilión</a>
<a href="https://www.penguinrandomhouse.com/books/702417/el-invencible-verano-de-liliana--lilianas-invincible-summer-by-cristina-rivera-garza/">El invencible verano de Liliana</a></p>

<p>Literaturempfehlungen 
<a href="https://www.researchgate.net/publication/332786748_Que_es_una_autora_Encrucijadas_entre_genero_y_autoria">¿Qué es una autora? </a>
<a href="https://www.researchgate.net/publication/308991420_La_invencion_del_autor_Nuevas_aproximaciones_al_estudio_sociologico_y_discursivo_de_la_figura_autorial_edicion_traduccion_y_prefacio_de_Juan_Zapata">La invención del autor</a></p>

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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>36: Stille Kontaminationen. Rike Bolte über globale Asbest-Literatur</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Asbest ist ein seit der Antike bekannter und im Mittelalter extrem mythologisierter mineralischer Stoff, dessen massenhafte Verwendung ab der industrialisierten Moderne eine globale Kontaminationsgeschichte auslöst. Rike Bolte untersucht im Kontext eines Projekts zu „Poetiken der Kontamination“ rezente Asbest-Texte von Autor:innen wie Léonce Lupette (Argentinien) und Julia Wong (Peru).  Neben Roxana Crisólogo, Carlos Soto Román, María Paz Guerrero, Daniel Bencomo und anderen spanischsprachigen Dichter:innen, haben Lupette und Wong auf ein Call for poems reagiert, das im Zusammenhang einer Feldforschung in Buenos Aires stand. So wie Romanautor und Übersetzer  Alberto Prunetti aus dem Epizentrum der europäischen Asbest-Katastrophe Italien bereits 2015 eine Rayuela der Städte der unsichtbaren (Asbest-)Fasern erstellt, die in den Untergrund einer toxischen Epoche führt, kämpfen in der argentinischen Hauptstadt U-Bahn-Arbeiter:innen gegen die Folgen kontaminierenden Kolonialismus‘. Rike Bolte hat die Diskurse und Praktiken dieser Arbeiter:innen untersucht.</p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zu<a href="http://www.calas.lat/noticias/%C2%ABla-lana-de-la-salamandra%C2%BB-entrevista-con-rike-bolte-sobre-la-invisibilidad-del-asbesto">m Forschungsprojekt von Rike Bolte im Interview bei CALAS</a></p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt von: Leónce Lupette</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 31 Aug 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/37-new-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <dc:creator>Podcaster</dc:creator>
      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>Asbest ist ein seit der Antike bekannter und im Mittelalter extrem mythologisierter mineralischer Stoff, dessen massenhafte Verwendung ab der industrialisierten Moderne eine globale Kontaminationsgeschichte auslöst. Rike Bolte untersucht im Kontext eines Projekts zu „Poetiken der Kontamination“ rezente Asbest-Texte von Autor:innen wie Léonce Lupette (Argentinien) und Julia Wong (Peru).  Neben Roxana Crisólogo, Carlos Soto Román, María Paz Guerrero, Daniel Bencomo und anderen spanischsprachigen Dichter:innen, haben Lupette und Wong auf ein Call for poems reagiert, das im Zusammenhang einer Feldforschung in Buenos Aires stand. So wie Romanautor und Übersetzer  Alberto Prunetti aus dem Epizentrum der europäischen Asbest-Katastrophe Italien bereits 2015 eine Rayuela der Städte der unsichtbaren (Asbest-)Fasern erstellt, die in den Untergrund einer toxischen Epoche führt, kämpfen in der argentinischen Hauptstadt U-Bahn-Arbeiter:innen gegen die Folgen kontaminierenden Kolonialismus‘. Rike Bolte hat die Diskurse und Praktiken dieser Arbeiter:innen untersucht.</p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zu<a href="http://www.calas.lat/noticias/%C2%ABla-lana-de-la-salamandra%C2%BB-entrevista-con-rike-bolte-sobre-la-invisibilidad-del-asbesto">m Forschungsprojekt von Rike Bolte im Interview bei CALAS</a></p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt von: Leónce Lupette</p>

      ]]></content:encoded>
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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>36: Stille Kontaminationen. Rike Bolte über globale Asbest-Literatur</itunes:title>
      <itunes:summary>Asbest ist ein seit der Antike bekannter und im Mittelalter extrem mythologisierter mineralischer Stoff, dessen massenhafte Verwendung ab der industrialisierten Moderne eine globale Kontaminationsgeschichte auslöst. Rike Bolte untersucht im Kontext eines Projekts zu „Poetiken der Kontamination“ rezente Asbest-Texte von Autor:innen wie Léonce Lupette (Argentinien) und Julia Wong (Peru).  Neben Roxana Crisólogo, Carlos Soto Román, María Paz Guerrero, Daniel Bencomo und anderen spanischsprachigen Dichter:innen, haben Lupette und Wong auf ein Call for poems reagiert, das im Zusammenhang einer Feldforschung in Buenos Aires stand. So wie Romanautor und Übersetzer  Alberto Prunetti aus dem Epizentrum der europäischen Asbest-Katastrophe Italien bereits 2015 eine Rayuela der Städte der unsichtbaren (Asbest-)Fasern erstellt, die in den Untergrund einer toxischen Epoche führt, kämpfen in der argentinischen Hauptstadt U-Bahn-Arbeiter:innen gegen die Folgen kontaminierenden Kolonialismus‘. Rike Bolte hat die Diskurse und Praktiken dieser Arbeiter:innen untersucht.

Interview: Benjamin Loy</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>35: Menschsein trotz KI. Matthias Hausmann über das Groteske in Jean-Pierre Jeunets BigBug (2022)</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Science fiction zählt aktuell zu den beliebtesten Filmgenres. Das ist kein Zufall, sondern hängt damit zusammen, dass sich in unserer digitalisierten Technologiegesellschaft die Frage nach dem, was menschlich ist, neu stellt. Matthias Hausmann, Privatdozent an der Universität Wien, zeigt anhand von Jean-Pierre Jeunets_ BigBug_ (2022), wie künstliche Intelligenzen und Roboter zur Reflexion über Menschlichkeit einladen und welche Rolle dabei ausgerechnet die Komik spielt. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.netflix.com/at/title/81158472">BigBug </a>auf Netflix</p>

<p>Erwähnte Bücher: 
<a href="https://www.chbeck.de/harari-noah-homo-deus/product/17388138">Homo Deus</a> von Yuval Noah Harari
<a href="https://books.google.at/books/about/Das_Groteske.html?id=qLVvQgAACAAJ&redir_esc=y">Das Groteske</a> von Peter Fuß</p>

<p>Zum Programm der <a href="https://ufind.univie.ac.at/de/course.html?lv=110093&semester=2023S">Ringvorlesung Humor und Komik in der Romania</a> des Sommersemesters 2023 an der Universität Wien</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 17 Aug 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/36-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Science fiction zählt aktuell zu den beliebtesten Filmgenres. Das ist kein Zufall, sondern hängt damit zusammen, dass sich in unserer digitalisierten Technologiegesellschaft die Frage nach dem, was menschlich ist, neu stellt. Matthias Hausmann, Privatdozent an der Universität Wien, zeigt anhand von Jean-Pierre Jeunets_ BigBug_ (2022), wie künstliche Intelligenzen und Roboter zur Reflexion über Menschlichkeit einladen und welche Rolle dabei ausgerechnet die Komik spielt. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.netflix.com/at/title/81158472">BigBug </a>auf Netflix</p>

<p>Erwähnte Bücher: 
<a href="https://www.chbeck.de/harari-noah-homo-deus/product/17388138">Homo Deus</a> von Yuval Noah Harari
<a href="https://books.google.at/books/about/Das_Groteske.html?id=qLVvQgAACAAJ&redir_esc=y">Das Groteske</a> von Peter Fuß</p>

<p>Zum Programm der <a href="https://ufind.univie.ac.at/de/course.html?lv=110093&semester=2023S">Ringvorlesung Humor und Komik in der Romania</a> des Sommersemesters 2023 an der Universität Wien</p>

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      <itunes:summary>Science fiction zählt aktuell zu den beliebtesten Filmgenres. Das ist kein Zufall, sondern hängt damit zusammen, dass sich in unserer digitalisierten Technologiegesellschaft die Frage nach dem, was menschlich ist, neu stellt. Matthias Hausmann, Privatdozent an der Universität Wien, zeigt anhand von Jean-Pierre Jeunets BigBug (2022), wie künstliche Intelligenzen und Roboter zur Reflexion über Menschlichkeit einladen und welche Rolle dabei ausgerechnet die Komik spielt. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>34: Provinzielle Anti-Idylle. Markus Lenz über Klassen und Gewalt in Nicolas Mathieus Leurs enfants après eux (2018)</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Symbolische und physische Gewalt im politischen Raum scheint im Gegenwartsfrankreich ein zentrales Thema zu sein, das in den öffentlichen Debatten in vielfältiger Weise verhandelt wird. Auch der vielbesprochene und mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete zweite Roman von Nicolas Mathieu, <em>Leurs enfants après eux</em> (2018) setzt sich damit auseinander. PD Dr. Markus Alexander Lenz von der Universität Potsdam spricht mit uns über den Text, der die Dynamiken von Gewalt zwischen den sozialen Klassen, aber auch innerhalb einer marginalisierten Klasse untersucht, die von Desillusionierung, Rassismus und vom Aufstieg der extremen Rechten geprägt ist.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.actes-sud.fr/catalogue/litterature/leurs-enfants-apres-eux"><em>Leurs enfants après eux</em></a> gibt es auch in deutscher Übersetzung <em><a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/wie-spaeter-ihre-kinder/978-3-446-26412-0/">Wie später ihre Kinder</a></em></p>

<p>Markus Lenz' Habilitationsschrift <a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110799620/html?lang=de"><em>Die verletzte Republik. Erzählte Gewalt im Frankreich des 21. Jahrhunderts</em></a> ist 2022 bei de Gruyter in der Reihe _Mimesis _erschienen und steht als Open Access zur Verfügung.</p>

<p>Zum <a href="https://www.instagram.com/nicolasmathieu/">Instagram-Account von Nicolas Mathieu</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 14:05:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/35-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Symbolische und physische Gewalt im politischen Raum scheint im Gegenwartsfrankreich ein zentrales Thema zu sein, das in den öffentlichen Debatten in vielfältiger Weise verhandelt wird. Auch der vielbesprochene und mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete zweite Roman von Nicolas Mathieu, <em>Leurs enfants après eux</em> (2018) setzt sich damit auseinander. PD Dr. Markus Alexander Lenz von der Universität Potsdam spricht mit uns über den Text, der die Dynamiken von Gewalt zwischen den sozialen Klassen, aber auch innerhalb einer marginalisierten Klasse untersucht, die von Desillusionierung, Rassismus und vom Aufstieg der extremen Rechten geprägt ist.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.actes-sud.fr/catalogue/litterature/leurs-enfants-apres-eux"><em>Leurs enfants après eux</em></a> gibt es auch in deutscher Übersetzung <em><a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/wie-spaeter-ihre-kinder/978-3-446-26412-0/">Wie später ihre Kinder</a></em></p>

<p>Markus Lenz' Habilitationsschrift <a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110799620/html?lang=de"><em>Die verletzte Republik. Erzählte Gewalt im Frankreich des 21. Jahrhunderts</em></a> ist 2022 bei de Gruyter in der Reihe _Mimesis _erschienen und steht als Open Access zur Verfügung.</p>

<p>Zum <a href="https://www.instagram.com/nicolasmathieu/">Instagram-Account von Nicolas Mathieu</a></p>

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      <itunes:summary>Symbolische und physische Gewalt im politischen Raum scheint im Gegenwartsfrankreich ein zentrales Thema zu sein, das in den öffentlichen Debatten in vielfältiger Weise verhandelt wird. Auch der vielbesprochene und mit dem Prix Goncourt ausgezeichnete zweite Roman von Nicolas Mathieu, Leurs enfants après eux (2018) setzt sich damit auseinander. PD Dr. Markus Alexander Lenz von der Universität Potsdam spricht mit uns über den Text, der die Dynamiken von Gewalt zwischen den sozialen Klassen, aber auch innerhalb einer marginalisierten Klasse untersucht, die von Desillusionierung, Rassismus und vom Aufstieg der extremen Rechten geprägt ist.

Interview: Alex Lachkar</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>33: Männliche Homosexualität singen. Renaud Lagabrielle über Kritiken toxischer Maskulinität bei Eddy de Pretto</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Homosexualität - ob männlich oder weiblich - ist auch im 21. Jahrhundert nach wie vor Zielscheibe zahlreicher Angriffe. Immer mehr Sänger*innen thematisieren diese Marginalisierung - gerade in Frankreich. Eddy de Pretto ist ein treffendes Beispiel dafür: Sein Debütalbum _Cure _berührt zahlreiche Themen wie die Konstruktion toxischer Männlichkeit und homophobe Beleidigungen. Renaud Lagabrielle, Senior Lecturer an der Universität Wien, spricht über Eddy de Prettos Lieder, die Kraft seiner Texte, das alternative Konzept von Männlichkeit, das er vorschlägt, und die homophobe Belästigung, die er in den sozialen Netzwerken erfahren hat.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Eddy de Prettos <a href="https://eddydepretto.com/">Hompage </a></p>

<p><a href="https://www.arte.tv/de/videos/105665-000-A/eddy-de-pretto/">Konzert mit Eddy de Pretto auf Arte</a> </p>

<p>Der Artikel zum Vortrag 'Interventions queer en milieu sensible: Eddy de Pretto', den Renaud Lagabrielle bei der Tagung <em>Chansons et engagements aujourd'hui. 3ème biennale internationale de la chanson</em> gehalten hat, erscheint demnächst in Schriftform!</p>

<p><a href="https://www.editions-harmattan.fr/livre-representations_des_homosexualites_dans_le_roman_francais_pour_la_jeunesse_renaud_lagabrielle-9782296038486-24526.html">Renaud Lagabrielles Monographie</a> Représentations des homosexualités dans le roman français pour la jeunesse</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 18:35:54 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/34-neue-episode</link>
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<p>Homosexualität - ob männlich oder weiblich - ist auch im 21. Jahrhundert nach wie vor Zielscheibe zahlreicher Angriffe. Immer mehr Sänger*innen thematisieren diese Marginalisierung - gerade in Frankreich. Eddy de Pretto ist ein treffendes Beispiel dafür: Sein Debütalbum _Cure _berührt zahlreiche Themen wie die Konstruktion toxischer Männlichkeit und homophobe Beleidigungen. Renaud Lagabrielle, Senior Lecturer an der Universität Wien, spricht über Eddy de Prettos Lieder, die Kraft seiner Texte, das alternative Konzept von Männlichkeit, das er vorschlägt, und die homophobe Belästigung, die er in den sozialen Netzwerken erfahren hat.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Eddy de Prettos <a href="https://eddydepretto.com/">Hompage </a></p>

<p><a href="https://www.arte.tv/de/videos/105665-000-A/eddy-de-pretto/">Konzert mit Eddy de Pretto auf Arte</a> </p>

<p>Der Artikel zum Vortrag 'Interventions queer en milieu sensible: Eddy de Pretto', den Renaud Lagabrielle bei der Tagung <em>Chansons et engagements aujourd'hui. 3ème biennale internationale de la chanson</em> gehalten hat, erscheint demnächst in Schriftform!</p>

<p><a href="https://www.editions-harmattan.fr/livre-representations_des_homosexualites_dans_le_roman_francais_pour_la_jeunesse_renaud_lagabrielle-9782296038486-24526.html">Renaud Lagabrielles Monographie</a> Représentations des homosexualités dans le roman français pour la jeunesse</p>

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Interview: Alex Lachkar</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>32: Fiktionen von Alltagsherrschaft. Jan-Henrik Witthaus über das Kasseler DFG-Projekt „Kleine Souveränität&amp;quot;</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die sozialen Ungleichheiten und nicht selten prekären Formen von Staatlichkeit in Lateinamerika haben im Laufe der Geschichte und bis heute zur Ausprägung vielfältiger Formen alternativer Souveränität geführt. Jan-Henrik Witthaus, Professor für spanische Literaturwissenschaft an der Universität Kassel, untersucht im Rahmen eines DFG-Forschungsprojekts mit seinem Team solche Phänomene einer „kleinen Souveränität“ anhand lateinamerikanischer Prosa-Texte, in denen Herrscher:innen des Alltags auftreten, die in ihren zunächst überschaubaren Wirkungsfeldern – wie dem Büro oder dem Drogenhandel –  den Einfluss staatlicher Macht und Kompetenzen zurückdrängen. </p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://www.uni-kassel.de/forschung/kleine-souveraenitaet/startseite">Forschungsprojekt von Jan-Henrik Witthaus </a></p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Juan Gabriel Vázquez: <a href="https://premioalfaguara.com/el-ruido-de-las-cosas-al-caer/">El ruido de las cosas al caer</a>. Alfaguara 2011. Von diesem Text existiert auch eine <a href="https://www.reclam.de/detail/978-3-15-014111-3/V__squez__Juan_Gabriel/El_ruido_de_las_cosas_al_caer">Reclam Fremsprachenausgabe  </a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 19:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/33-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Die sozialen Ungleichheiten und nicht selten prekären Formen von Staatlichkeit in Lateinamerika haben im Laufe der Geschichte und bis heute zur Ausprägung vielfältiger Formen alternativer Souveränität geführt. Jan-Henrik Witthaus, Professor für spanische Literaturwissenschaft an der Universität Kassel, untersucht im Rahmen eines DFG-Forschungsprojekts mit seinem Team solche Phänomene einer „kleinen Souveränität“ anhand lateinamerikanischer Prosa-Texte, in denen Herrscher:innen des Alltags auftreten, die in ihren zunächst überschaubaren Wirkungsfeldern – wie dem Büro oder dem Drogenhandel –  den Einfluss staatlicher Macht und Kompetenzen zurückdrängen. </p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://www.uni-kassel.de/forschung/kleine-souveraenitaet/startseite">Forschungsprojekt von Jan-Henrik Witthaus </a></p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Juan Gabriel Vázquez: <a href="https://premioalfaguara.com/el-ruido-de-las-cosas-al-caer/">El ruido de las cosas al caer</a>. Alfaguara 2011. Von diesem Text existiert auch eine <a href="https://www.reclam.de/detail/978-3-15-014111-3/V__squez__Juan_Gabriel/El_ruido_de_las_cosas_al_caer">Reclam Fremsprachenausgabe  </a></p>

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Interview: Benjamin Loy</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>31: Subversion mit Maske. Valeria Flavia Gubitosi über Caffè con Pulcinella</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Am Institut für Romanistik Wien gibt es seit ein paar Monaten Caffè con Pulcinella - eine Gruppe, in der sich Studierende mit und ohne Beeinträchtigung über Literatur, Studieninhalte und ihren Alltag austauschen können. Valeria Flavia Gubitosi erzählt, wie sie auf die Idee kam, diese Gruppe ins Leben zu rufen und was das alles mit Pulcinella aus der commedia dell'arte zu tun hat. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Caffè con Pulicinella findet im Sommersemester 2023 freitags um 17 Uhr in der Romzone im 1. OG statt. Schaut gerne vorbei!</p>

<p>Zum <a href="https://caffeconpulcinella.wordpress.com/">Blog von Valeria</a>
Caffè con Pulcinella <a href="https://www.instagram.com/caffeconpulcinella/">auf Instagram</a></p>

<p>Ihr wollt mehr über Pulcinella erfahren? Simone Visciola hat ein ganzes <a href="https://journals.openedition.org/babel/4708">Zeitschriftenheft </a>mit Aufsätzen zu der Figur der commedia del'arte herausgegeben!</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Fri, 16 Jun 2023 09:10:27 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/32-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Am Institut für Romanistik Wien gibt es seit ein paar Monaten Caffè con Pulcinella - eine Gruppe, in der sich Studierende mit und ohne Beeinträchtigung über Literatur, Studieninhalte und ihren Alltag austauschen können. Valeria Flavia Gubitosi erzählt, wie sie auf die Idee kam, diese Gruppe ins Leben zu rufen und was das alles mit Pulcinella aus der commedia dell'arte zu tun hat. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Caffè con Pulicinella findet im Sommersemester 2023 freitags um 17 Uhr in der Romzone im 1. OG statt. Schaut gerne vorbei!</p>

<p>Zum <a href="https://caffeconpulcinella.wordpress.com/">Blog von Valeria</a>
Caffè con Pulcinella <a href="https://www.instagram.com/caffeconpulcinella/">auf Instagram</a></p>

<p>Ihr wollt mehr über Pulcinella erfahren? Simone Visciola hat ein ganzes <a href="https://journals.openedition.org/babel/4708">Zeitschriftenheft </a>mit Aufsätzen zu der Figur der commedia del'arte herausgegeben!</p>

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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>30: Fantastische Abtreibung. Vera Wurst über Schwangerschaftsabbruch in Samanta Schweblins &amp;quot;Conservas&amp;quot; (2019)</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Abtreibung bleibt ein stark diskutiertes Thema, das mit Emotionen, Ideologien und Politik verflochten ist. Egal ob als moralisch nicht vertretbarer Eingriff oder als notwendige Möglichkeit zur Selbstbestimmung, selten wird die Abtreibung selbst als etwas Positives beschrieben. Auch in literarischen Texten ist das Thema meist mit Tabuisierung, gesellschaftlichen Stigmata, persönlichen Konflikten und Gesundheitsrisiken als Folge illegaler Abtreibungen verknüpft. Vera Wurst, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der FU Berlin, spricht über das feministische Potenzial fantastischer Literatur und erklärt wie Samanta Schweblins Cuento „Conservas“ (2009) diesen Diskurs verkehrt und als Kritik an patriarchalen Strukturen gelesen werden kann.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: <a href="https://www.academia.edu/44627197/La_maternidad_ominosa_y_la_fantas%C3%ADa_del_aborto_bueno_en_Conservas_de_Samanta_Schweblin">Wurst, Vera Lucía (2022): „La maternidad ominosa y la fantasía del aborto bueno en ‘Conservas’ de Samanta Schweblin”</a>. In: Sarah Burnautzki /Daniela Kuschel / Cornelia Ruhe (Hg.). Au-delà de la littérature fantastique et du réalisme magique / Más allá de la literatura fantástica y del realismo mágico. Berlin: Peter Lang Verlag, 191-205.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 01 Jun 2023 17:07:13 +0200</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>Abtreibung bleibt ein stark diskutiertes Thema, das mit Emotionen, Ideologien und Politik verflochten ist. Egal ob als moralisch nicht vertretbarer Eingriff oder als notwendige Möglichkeit zur Selbstbestimmung, selten wird die Abtreibung selbst als etwas Positives beschrieben. Auch in literarischen Texten ist das Thema meist mit Tabuisierung, gesellschaftlichen Stigmata, persönlichen Konflikten und Gesundheitsrisiken als Folge illegaler Abtreibungen verknüpft. Vera Wurst, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der FU Berlin, spricht über das feministische Potenzial fantastischer Literatur und erklärt wie Samanta Schweblins Cuento „Conservas“ (2009) diesen Diskurs verkehrt und als Kritik an patriarchalen Strukturen gelesen werden kann.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: <a href="https://www.academia.edu/44627197/La_maternidad_ominosa_y_la_fantas%C3%ADa_del_aborto_bueno_en_Conservas_de_Samanta_Schweblin">Wurst, Vera Lucía (2022): „La maternidad ominosa y la fantasía del aborto bueno en ‘Conservas’ de Samanta Schweblin”</a>. In: Sarah Burnautzki /Daniela Kuschel / Cornelia Ruhe (Hg.). Au-delà de la littérature fantastique et du réalisme magique / Más allá de la literatura fantástica y del realismo mágico. Berlin: Peter Lang Verlag, 191-205.</p>

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      <itunes:title>30: Fantastische Abtreibung. Vera Wurst über Schwangerschaftsabbruch in Samanta Schweblins &amp;quot;Conservas&amp;quot; (2019)</itunes:title>
      <itunes:summary>Abtreibung bleibt ein stark diskutiertes Thema, das mit Emotionen, Ideologien und Politik verflochten ist. Egal ob als moralisch nicht vertretbarer Eingriff oder als notwendige Möglichkeit zur Selbstbestimmung, selten wird die Abtreibung selbst als etwas Positives beschrieben. Auch in literarischen Texten ist das Thema meist mit Tabuisierung, gesellschaftlichen Stigmata, persönlichen Konflikten und Gesundheitsrisiken als Folge illegaler Abtreibungen verknüpft. Vera Wurst, postdoc an der FU Berlin, spricht über das feministische Potenzial fantastischer Literatur und erklärt wie Samanta Schweblins Cuento „Conservas“ (2009) als eine rundum problemfreie Abtreibung und Kritik an patriarchalen Strukturen gelesen werden kann.

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title>29: Schöne Misere. Julia Waygand und Alexandra Wölfle über deterministische Haltungen bei Victor Hugo und Ladj Ly</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Das ausgehende 19. Jahrhundert und das beginnende 21. Jahrhundert in Frankreich besitzen eine Gemeinsamkeit: Debatten um soziale Ungleichheit und soziale Marginalität haben infolge von Liberalisierung, Globalisierung und Migration Konjunktur. Julia Waygand und Alexandra Wölfle, Masterstudierende des Instituts für Romanistik gehen anhand von Victor Hugos Roman <em>Les misérables</em> (1881/2) und Ladj Lys Kinofilm <em>Les misérables</em> (2019) der Frage auf den Grund, wie soziales Elend und Vorstellungen von Handlungs(ohn)macht in beiden Kontexten miteinander verknüpft sind. </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Victor Hugos Roman <a href="https://gallica.bnf.fr/services/engine/search/sru?operation=searchRetrieve&version=1.2&collapsing=disabled&rk=42918;4&query=%28dc.title%20all%20%22Victor%20Hugo%2C%20Les%20Mis%C3%A9rables%22%29%20and%20dc.relation%20all%20%22cb30625533c%22">_Les misérables _</a>(1881/2) zum Download</p>

<p>Weitere <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_W%C3%BCtenden_%E2%80%93_Les_Mis%C3%A9rables">Infos zum Film</a> <em>Les misérables</em> </p>

<p><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/ladj-ly-ueber-seinen-film-les-miserables-dieser-film-ist-100.html">Interview mit Ladj Ly</a> vom Deutschlandfunk Kultur über den Film <em>Les misérables</em> (2019)</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 18 May 2023 12:05:00 +0200</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Das ausgehende 19. Jahrhundert und das beginnende 21. Jahrhundert in Frankreich besitzen eine Gemeinsamkeit: Debatten um soziale Ungleichheit und soziale Marginalität haben infolge von Liberalisierung, Globalisierung und Migration Konjunktur. Julia Waygand und Alexandra Wölfle, Masterstudierende des Instituts für Romanistik gehen anhand von Victor Hugos Roman <em>Les misérables</em> (1881/2) und Ladj Lys Kinofilm <em>Les misérables</em> (2019) der Frage auf den Grund, wie soziales Elend und Vorstellungen von Handlungs(ohn)macht in beiden Kontexten miteinander verknüpft sind. </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Victor Hugos Roman <a href="https://gallica.bnf.fr/services/engine/search/sru?operation=searchRetrieve&version=1.2&collapsing=disabled&rk=42918;4&query=%28dc.title%20all%20%22Victor%20Hugo%2C%20Les%20Mis%C3%A9rables%22%29%20and%20dc.relation%20all%20%22cb30625533c%22">_Les misérables _</a>(1881/2) zum Download</p>

<p>Weitere <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_W%C3%BCtenden_%E2%80%93_Les_Mis%C3%A9rables">Infos zum Film</a> <em>Les misérables</em> </p>

<p><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/ladj-ly-ueber-seinen-film-les-miserables-dieser-film-ist-100.html">Interview mit Ladj Ly</a> vom Deutschlandfunk Kultur über den Film <em>Les misérables</em> (2019)</p>

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      <itunes:title>29: Schöne Misere. Julia Waygand und Alexandra Wölfle über deterministische Haltungen bei Victor Hugo und Ladj Ly</itunes:title>
      <itunes:summary>Das ausgehende 19. Jahrhundert und das beginnende 21. Jahrhundert in Frankreich besitzen eine Gemeinsamkeit: Debatten um soziale Ungleichheit und soziale Marginalität haben infolge von Liberalisierung, Globalisierung und Migration Konjunktur. Julia Waygand und Alexandra Wölfle, Masterstudierende des Instituts für Romanistik gehen anhand von Victor Hugos Roman Les misérables (1881/2) und Ladj Lys Kinofilm Les misérables (2019) der Frage auf den Grund, wie soziales Elend und Vorstellungen von Handlungs(ohn)macht in beiden Kontexten miteinander verknüpft sind.</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>28: Worte wie Pinselstriche. Şirin Dadaş über Malerromane im Frankreich des 19. Jahrhunderts</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Im 19. Jahrhundert florieren in Frankreich Salons und Kunstzeitschriften. Die bürgerliche intellektuelle Öffentlichkeit interessiert sich verstärkt für die Künste. Und immer häufiger tauchen auch in literarischen Texten Maler:innen auf. Dr. Şirin Dadaş, <em>post doc</em> an der Freien Universität Berlin, klärt darüber auf, wie diese fiktiven Malerfiguren einen Beitrag zu Kunstdebatten der damaligen Zeit leisten und wie sie die Potenziale des Mediums 'Gemälde' in einer sich modernisierenden Gesellschaft ausloten. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur <a href="https://www.steiner-verlag.de/en/Von-Bildern-reden/9783515120883">Dissertation von Şirin Dadaş: Von Bildern reden. Kunstkritik und Malerroman im Frankreich des 19. Jahrhunderts</a></p>

<p><a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k64536j.r=emile%20zola%20l%27oeuvre?rk=21459;2">Émile Zola: <em>L'œuvre</em> (1886) </a>gratis Download</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 04 May 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/29-new-episode</link>
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<p>Im 19. Jahrhundert florieren in Frankreich Salons und Kunstzeitschriften. Die bürgerliche intellektuelle Öffentlichkeit interessiert sich verstärkt für die Künste. Und immer häufiger tauchen auch in literarischen Texten Maler:innen auf. Dr. Şirin Dadaş, <em>post doc</em> an der Freien Universität Berlin, klärt darüber auf, wie diese fiktiven Malerfiguren einen Beitrag zu Kunstdebatten der damaligen Zeit leisten und wie sie die Potenziale des Mediums 'Gemälde' in einer sich modernisierenden Gesellschaft ausloten. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur <a href="https://www.steiner-verlag.de/en/Von-Bildern-reden/9783515120883">Dissertation von Şirin Dadaş: Von Bildern reden. Kunstkritik und Malerroman im Frankreich des 19. Jahrhunderts</a></p>

<p><a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k64536j.r=emile%20zola%20l%27oeuvre?rk=21459;2">Émile Zola: <em>L'œuvre</em> (1886) </a>gratis Download</p>

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      <itunes:title>28: Worte wie Pinselstriche. Şirin Dadaş über Malerromane im Frankreich des 19. Jahrhunderts</itunes:title>
      <itunes:summary>Im 19. Jahrhundert florieren in Frankreich Salons und Kunstzeitschriften. Die bürgerliche intellektuelle Öffentlichkeit interessiert sich verstärkt für die Künste. Und immer häufiger tauchen auch in literarischen Texten Maler:innen auf. Dr. Şirin Dadaş, post doc an der Freien Universität Berlin, klärt darüber auf, wie diese fiktiven Malerfiguren einen Beitrag zu Kunstdebatten der damaligen Zeit leisten und wie sie dazu dienen, die Potenziale des Mediums 'Gemälde' auszuloten. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
      <itunes:episodeType>full</itunes:episodeType>
    </item>
    <item>
      <title>27: Gewässer mit Stimme. Elizabeth Gallón Droste über die Kultur-Natur-Geschichte des Río Atrato in Kolumbien</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Haben Flüsse Rechte? Brauchen sie Anwälte? Eine Polizei? Der Río Atrato im Nordwesten Kolumbiens ist aufgrund seiner Goldhaltigkeit in den vergangenen Jahrzehnten systematisch wertgeschöpft worden. Die zahlreichen Minen haben das ökologische Gleichgewicht sowie die dort lebenden indigenen Völkern entscheidend beeinträchtigt. Elizabeth Gallón Droste, prae doc am Lateinamerika-Institut der FU Berlin verfolgt ein kulturanthropologisches und künstlerisches Projekt, in dem sie die konfliktreiche Mensch-Natur-Beziehung der Region aufarbeitet und die Möglichkeiten eines Dialogs mit dem Fluss auslotet. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://entre-rios.net/atrato/">multimodalen Tagebuch des Flusses</a>
Zur <a href="https://www.guardianesatrato.co/guardianes-del-atrato-home-eng">Webseite der Hüter:innen des Atrato</a>
Artikel zur <a href="https://www.crolar.org/index.php/crolar/article/view/375/pdf_1">Anerkennung des Atrato als Rechtssubjekt</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 20 Apr 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/28-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Haben Flüsse Rechte? Brauchen sie Anwälte? Eine Polizei? Der Río Atrato im Nordwesten Kolumbiens ist aufgrund seiner Goldhaltigkeit in den vergangenen Jahrzehnten systematisch wertgeschöpft worden. Die zahlreichen Minen haben das ökologische Gleichgewicht sowie die dort lebenden indigenen Völkern entscheidend beeinträchtigt. Elizabeth Gallón Droste, prae doc am Lateinamerika-Institut der FU Berlin verfolgt ein kulturanthropologisches und künstlerisches Projekt, in dem sie die konfliktreiche Mensch-Natur-Beziehung der Region aufarbeitet und die Möglichkeiten eines Dialogs mit dem Fluss auslotet. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://entre-rios.net/atrato/">multimodalen Tagebuch des Flusses</a>
Zur <a href="https://www.guardianesatrato.co/guardianes-del-atrato-home-eng">Webseite der Hüter:innen des Atrato</a>
Artikel zur <a href="https://www.crolar.org/index.php/crolar/article/view/375/pdf_1">Anerkennung des Atrato als Rechtssubjekt</a></p>

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      <itunes:summary>Haben Flüsse Rechte? Brauchen sie Anwälte? Eine Polizei? Der Río Atrato im Nordwesten Kolumbiens ist aufgrund seiner Goldhaltigkeit in den vergangenen Jahrzehnten systematisch wertgeschöpft worden. Die zahlreichen Minen haben das ökologische Gleichgewicht sowie die dort lebenden indigenen Völkern entscheidend beeinträchtigt. Elizabeth Gallón Droste, prae doc am Lateinamerika-Institut der FU Berlin verfolgt ein kulturanthropologisches und künstlerisches Projekt, in dem sie die konfliktreiche Mensch-Natur-Beziehung der Region aufarbeitet und die Möglichkeiten eines Dialogs mit dem Fluss auslotet. 

Interview: Teresa Hiergeist


 
Altamerikanistik/Kulturanthropologie</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>26: Zwischen Pest und Cholera. Hannah Steurer über literarische Seuchenträume</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Seuchen haben seit der Antike immer auch einen literarischen Niederschlag gefunden: Über die Dokumentation verschiedener historischer Pandemien hinaus kommt Träumen und Traumbildern in diesen Texten eine ganz besondere Bedeutung zu. Mit Hannah Steurer, einer _post doc _an der Universität des Saarlandes, die zu Seuchenträumen zwischen Antike und Gegenwart forscht, sprechen wir über Formen und Funktionen literarischer Traumdarstellungen in Zeiten von Pest, Cholera und Corona.  </p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://traumkulturen.de/beteiligte/post-doktorandinnen/steurer-hannah.html#acc-3510">Forschungsprojekt von Hannah Steurer</a> </p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Alessandro Manzoni: <em>I promessi sposi</em>, Mailand: Mondadori 2002.// <em>Die Verlobten</em>. Aus dem Italienischen von Ernst Wiegand Junker, Frankfurt a.M./Hamburg: Fischer Bücherei 1962.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 06 Apr 2023 12:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/27-neue-episode</link>
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<p>Seuchen haben seit der Antike immer auch einen literarischen Niederschlag gefunden: Über die Dokumentation verschiedener historischer Pandemien hinaus kommt Träumen und Traumbildern in diesen Texten eine ganz besondere Bedeutung zu. Mit Hannah Steurer, einer _post doc _an der Universität des Saarlandes, die zu Seuchenträumen zwischen Antike und Gegenwart forscht, sprechen wir über Formen und Funktionen literarischer Traumdarstellungen in Zeiten von Pest, Cholera und Corona.  </p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://traumkulturen.de/beteiligte/post-doktorandinnen/steurer-hannah.html#acc-3510">Forschungsprojekt von Hannah Steurer</a> </p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Alessandro Manzoni: <em>I promessi sposi</em>, Mailand: Mondadori 2002.// <em>Die Verlobten</em>. Aus dem Italienischen von Ernst Wiegand Junker, Frankfurt a.M./Hamburg: Fischer Bücherei 1962.</p>

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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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Interview: Benjamin Loy</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>25: Hexen, Eingeweide, Blut. David Rojas über das Öffnen von Körpern als feministischer Widerstand</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Was ist feministische Literatur? Eine Frage, die sich nicht nur daran stößt, dass sich Feminismen einer klaren Definition entziehen, sondern auch daran, dass sich 'Literatur' selbst bei näherer Betrachtung als Kategorie problematisch erweist. Wir sprechen mit David Rojas Pacheco, Student der FU Berlin, über das feministische Potenzial der Kurzgeschichte "Sangre Coagulada"(<em>Las voladoras</em>, 2020) der ecuadorianischen Schriftstellerin Mónica Ojeda.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer  </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Erzählband <a href="https://paginasdeespuma.com/catalogo/las-voladoras/">Las voladoras</a> von Mónica Ojeda</p>

<p>Zum Weiterlesen
<a href="https://usearch.uaccess.univie.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=TN_cdi_dialnet_primary_oai_dialnet_unirioja_es_ART0001533859&context=PC&vid=UWI&lang=de_DE&search_scope=UWI_UBBestand&adaptor=primo_central_multiple_fe&tab=default_tab&query=any,contains,voladoras%20monica%20ojeda&offset=0">Artikel über Gewalt an Frauen in <em>Sangre Coagulada</em></a>
<a href="https://usearch.uaccess.univie.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=TN_cdi_doaj_primary_oai_doaj_org_article_671b17322c6d4575bd5c72923117f19a&context=PC&vid=UWI&lang=de_DE&search_scope=UWI_UBBestand&adaptor=primo_central_multiple_fe&tab=default_tab&query=any,contains,voladoras%20monica%20ojeda&offset=0">Artikel über mythische Elemente in Las Voladoras</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 Mar 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/26-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>Was ist feministische Literatur? Eine Frage, die sich nicht nur daran stößt, dass sich Feminismen einer klaren Definition entziehen, sondern auch daran, dass sich 'Literatur' selbst bei näherer Betrachtung als Kategorie problematisch erweist. Wir sprechen mit David Rojas Pacheco, Student der FU Berlin, über das feministische Potenzial der Kurzgeschichte "Sangre Coagulada"(<em>Las voladoras</em>, 2020) der ecuadorianischen Schriftstellerin Mónica Ojeda.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer  </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Erzählband <a href="https://paginasdeespuma.com/catalogo/las-voladoras/">Las voladoras</a> von Mónica Ojeda</p>

<p>Zum Weiterlesen
<a href="https://usearch.uaccess.univie.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=TN_cdi_dialnet_primary_oai_dialnet_unirioja_es_ART0001533859&context=PC&vid=UWI&lang=de_DE&search_scope=UWI_UBBestand&adaptor=primo_central_multiple_fe&tab=default_tab&query=any,contains,voladoras%20monica%20ojeda&offset=0">Artikel über Gewalt an Frauen in <em>Sangre Coagulada</em></a>
<a href="https://usearch.uaccess.univie.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=TN_cdi_doaj_primary_oai_doaj_org_article_671b17322c6d4575bd5c72923117f19a&context=PC&vid=UWI&lang=de_DE&search_scope=UWI_UBBestand&adaptor=primo_central_multiple_fe&tab=default_tab&query=any,contains,voladoras%20monica%20ojeda&offset=0">Artikel über mythische Elemente in Las Voladoras</a></p>

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      <itunes:title>25: Hexen, Eingeweide, Blut. David Rojas über das Öffnen von Körpern als feministischer Widerstand</itunes:title>
      <itunes:summary>Was ist feministische Literatur? Eine Frage, die sich nicht nur daran stößt, dass sich Feminismen einer klaren Definition entziehen, sondern auch daran, dass sich 'Literatur' selbst bei näherer Betrachtung als Kategorie problematisch erweist. Wir sprechen mit David Rojas Pacheco, Student der FU Berlin, über das feministische Potenzial der Kurzgeschichte Sangre Coagulada (2020) der ecuadorianischen Schriftstellerin Mónica Ojeda.

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>24: Erleuchtung in der Schule. Isabella Atschreiter über Emotionen in der spanischen Reformschulbewegung</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Um 1900 ist das Thema der Schulbildung in Spanien in aller Munde, denn es ist eng mit den bestehenden Machtstrukturen verknüpft. Wer die Kinder wo wie und wozu erziehen darf, hängt vorstellungsmäßig eng damit zusammen, wie die Gesellschaft von morgen aussehen wird. Isabella Atschreiter, Studierende der Romanistik der Universität Wien, verdeutlicht am Beispiel von _Armonía, o  la escuela en el campo _(1923) des Anarchisten Higinio Noja Ruiz die Verstrickungen von Literatur in das Gerangel um gesellschaftlichen Einfluss und diskursive Hoheit. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.viruseditorial.net/es/libreria/libros/19/la-armonia">Armonía o la escuela en el campo</a></p>

<p>Mehr über <a href="https://www-tandfonline-com.uaccess.univie.ac.at/doi/pdf/10.1080/14701847.2022.2052691?needAccess=true&">Hignio Noja Ruiz</a></p>

<p>Lust auf ein Lehramtstudium an der Universität Wien? Wir haben <a href="https://romanistik.univie.ac.at/">Italienisch, Französisch und Spanisch </a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 09 Mar 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Um 1900 ist das Thema der Schulbildung in Spanien in aller Munde, denn es ist eng mit den bestehenden Machtstrukturen verknüpft. Wer die Kinder wo wie und wozu erziehen darf, hängt vorstellungsmäßig eng damit zusammen, wie die Gesellschaft von morgen aussehen wird. Isabella Atschreiter, Studierende der Romanistik der Universität Wien, verdeutlicht am Beispiel von _Armonía, o  la escuela en el campo _(1923) des Anarchisten Higinio Noja Ruiz die Verstrickungen von Literatur in das Gerangel um gesellschaftlichen Einfluss und diskursive Hoheit. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.viruseditorial.net/es/libreria/libros/19/la-armonia">Armonía o la escuela en el campo</a></p>

<p>Mehr über <a href="https://www-tandfonline-com.uaccess.univie.ac.at/doi/pdf/10.1080/14701847.2022.2052691?needAccess=true&">Hignio Noja Ruiz</a></p>

<p>Lust auf ein Lehramtstudium an der Universität Wien? Wir haben <a href="https://romanistik.univie.ac.at/">Italienisch, Französisch und Spanisch </a></p>

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      <itunes:summary>Um 1900 ist das Thema der Schulbildung in Spanien in aller Munde, denn es ist eng mit den bestehenden Machtstrukturen verknüpft. Wer die Kinder wo wie und wozu erziehen darf, hängt vorstellungsmäßig eng damit zusammen, wie die Gesellschaft von morgen aussehen wird. Isabella Atschreiter, Studierende der Romanistik der Universität Wien, verdeutlicht am Beispiel von Armonía, o  la escuela en el campo (1923) des Anarchisten Higinio Noja Ruiz die Verstrickungen von Literatur in das Gerangel um gesellschaftlichen Einfluss und diskursive Hoheit. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>23: Visibilisierung des Unsichtbaren. Harald Schöny über Isolation und  Einsamkeit in Lila Avilés&amp;#039; La Camarista</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die Arbeit von Reinigungspersonal steht in Hinblick auf die Sichtbarkeit in einem komplexen Verhältnis: Zwar soll alles sichtlich sauber sein, die Arbeitenden selbst aber sollen unsichtbar bleiben. Dieses Los trifft auch Hotelreinigungskraft Eve aus Lila Avilés' <em>La Camarista</em> (2018), welche durch ihren Job in Einsamkeit gedrängt wird. Harald Schöny, Student an der Wiener Romanistik erzählt, wie die Isolation der Protagonistin filmtechnisch umgesetzt wird, mit welchen Schwierigkeiten er bei dieser (seiner ersten) Filmanalyse konfrontiert war und von dem Projekt <em>vistazo</em>, welches es sich zur Aufgabe macht, eine ebenfalls häufig unsichtbare Arbeit, nämlich die Forschung von Studierenden, sichtbar zu machen.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Trailer zu <a href="https://www.imdb.com/title/tt8331988/">La Camarista</a> </p>

<p>Zum Projekt <a href="https://www.vistazo.at/"><em>vistazo</em></a></p>

<p>Zur <a href="https://www.vistazo.at/inhaltsverzeichnis-01-2023">Proseminararbeit von Harald Schöny: Einsamkeit und Isolation: Gefühlsvermittlung in <em>La Camarista</em></a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 23 Feb 2023 20:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Die Arbeit von Reinigungspersonal steht in Hinblick auf die Sichtbarkeit in einem komplexen Verhältnis: Zwar soll alles sichtlich sauber sein, die Arbeitenden selbst aber sollen unsichtbar bleiben. Dieses Los trifft auch Hotelreinigungskraft Eve aus Lila Avilés' <em>La Camarista</em> (2018), welche durch ihren Job in Einsamkeit gedrängt wird. Harald Schöny, Student an der Wiener Romanistik erzählt, wie die Isolation der Protagonistin filmtechnisch umgesetzt wird, mit welchen Schwierigkeiten er bei dieser (seiner ersten) Filmanalyse konfrontiert war und von dem Projekt <em>vistazo</em>, welches es sich zur Aufgabe macht, eine ebenfalls häufig unsichtbare Arbeit, nämlich die Forschung von Studierenden, sichtbar zu machen.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Trailer zu <a href="https://www.imdb.com/title/tt8331988/">La Camarista</a> </p>

<p>Zum Projekt <a href="https://www.vistazo.at/"><em>vistazo</em></a></p>

<p>Zur <a href="https://www.vistazo.at/inhaltsverzeichnis-01-2023">Proseminararbeit von Harald Schöny: Einsamkeit und Isolation: Gefühlsvermittlung in <em>La Camarista</em></a></p>

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Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    <item>
      <title>22: Blutende Buchstaben. Sophia Schnack über Nina Bouraouis Ringen mit hegemonialen Diskursen</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Als Frau mit algerischem Migrationshintergrund schreibt Nina Bouraoui aus einer doppelt marginalisierten Position. Wie lassen sich Identitäten und Erinnerungen schriftstellerisch ausdrücken in literarischen Strukturen, die von heteronormativen und eurozentrischen Traditionen durchzogen sind? Sophia Schnack, postdoc an der Universität Wien, profiliert anhand des Romans <em>Mes mauvaises pensées</em> (2015, Prix Renaudot) die körperliche Schreibweise als Möglichkeit der Infragestellung bestehender Machtstrukturen. </p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://usearch.uaccess.univie.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=UWI_alma21324044240003332&context=L&vid=UWI&lang=de_DE&search_scope=UWI_UBBestand&adaptor=Local%20Search%20Engine&tab=default_tab&query=any,contains,mes%20mauvaises%20pens%C3%A9es&offset=0">Mes mauvaises pensées in der UB Wien</a></p>

<p><a href="https://nouveautes-editeurs.bnf.fr/annonces.html?id_declaration=10000000852762&titre_livre=Texte_corporel,_corps_textuel">Sophia Schnacks Dissertationsschrift zu Nina Bouraoui</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 09 Feb 2023 16:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Als Frau mit algerischem Migrationshintergrund schreibt Nina Bouraoui aus einer doppelt marginalisierten Position. Wie lassen sich Identitäten und Erinnerungen schriftstellerisch ausdrücken in literarischen Strukturen, die von heteronormativen und eurozentrischen Traditionen durchzogen sind? Sophia Schnack, postdoc an der Universität Wien, profiliert anhand des Romans <em>Mes mauvaises pensées</em> (2015, Prix Renaudot) die körperliche Schreibweise als Möglichkeit der Infragestellung bestehender Machtstrukturen. </p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://usearch.uaccess.univie.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=UWI_alma21324044240003332&context=L&vid=UWI&lang=de_DE&search_scope=UWI_UBBestand&adaptor=Local%20Search%20Engine&tab=default_tab&query=any,contains,mes%20mauvaises%20pens%C3%A9es&offset=0">Mes mauvaises pensées in der UB Wien</a></p>

<p><a href="https://nouveautes-editeurs.bnf.fr/annonces.html?id_declaration=10000000852762&titre_livre=Texte_corporel,_corps_textuel">Sophia Schnacks Dissertationsschrift zu Nina Bouraoui</a></p>

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      <itunes:summary>Als Frau mit algerischem Migrationshintergrund schreibt Nina Bouraoui aus einer doppelt marginalisierten Position. Wie lassen sich Identitäten und Erinnerungen schriftstellerisch  ausdrücken in literarischen Strukturen, die von heteronormativen und eurozentrischen Traditionen durchzogen sind? Sophia Schnack, postdoc an der Universität Wien, profiliert anhand des Romans Mes mauvaises pensées (2015, Prix Renaudot) die körperliche Schreibweise als Möglichkeit der Infragestellung bestehender Machtstrukturen.

Interview: Alex Lachkar</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>21: Kolonialliteratur für Kinder. Tamara Lampl über rassistische Diskurse in Jeanne Cazins Perlette</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Kolonialistische Diskurse und Strategien des Otherings durchziehen im Frankreich des 19. Jahrhunderts nicht nur die politischen Debatten, sondern hinterlassen ihre Spuren in sämtlichen Bereichen des lebensweltlichen Alltags. Dies macht sich auch in der Kinder- und Jugendliteratur bemerkbar, für die die Verhandlung des politischen und gesellschaftlichen Zusammenlebens zu jener Zeit eine zentrale Rolle spielt. Tamara Lampl, Studentin des Master Romanistik der Universität Wien, erklärt am Beispiel des Jugendbuchs <em>Perlette</em>(1887) von Jeanne Cazin, in welcher Form sich kolonialistische Machtstrukturen literarisch artikulieren können.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><em>Perlette</em> <a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k14137475.r=perlette%20cazin?rk=21459;2">zum gratis Download </a>(pdf) </p>

<p>Zur Vertiefung: Philip Dine: <a href="https://www.proquest.com/docview/1306693417?parentSessionId=fNWoCalpRhMUPvQhpVoXnF%2FKming96QNr6cJ1C6BGbQ%3D&pq-origsite=primo&accountid=14682&imgSeq=1">„The French Colonial Empire in Juvenile Fiction. From Jules Verne to Tintin“</a>, in: Historical Reflections 23.2 (1997), 177-203.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/22-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Kolonialistische Diskurse und Strategien des Otherings durchziehen im Frankreich des 19. Jahrhunderts nicht nur die politischen Debatten, sondern hinterlassen ihre Spuren in sämtlichen Bereichen des lebensweltlichen Alltags. Dies macht sich auch in der Kinder- und Jugendliteratur bemerkbar, für die die Verhandlung des politischen und gesellschaftlichen Zusammenlebens zu jener Zeit eine zentrale Rolle spielt. Tamara Lampl, Studentin des Master Romanistik der Universität Wien, erklärt am Beispiel des Jugendbuchs <em>Perlette</em>(1887) von Jeanne Cazin, in welcher Form sich kolonialistische Machtstrukturen literarisch artikulieren können.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><em>Perlette</em> <a href="https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k14137475.r=perlette%20cazin?rk=21459;2">zum gratis Download </a>(pdf) </p>

<p>Zur Vertiefung: Philip Dine: <a href="https://www.proquest.com/docview/1306693417?parentSessionId=fNWoCalpRhMUPvQhpVoXnF%2FKming96QNr6cJ1C6BGbQ%3D&pq-origsite=primo&accountid=14682&imgSeq=1">„The French Colonial Empire in Juvenile Fiction. From Jules Verne to Tintin“</a>, in: Historical Reflections 23.2 (1997), 177-203.</p>

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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>20: Too far away. Julia Obermayr über Corona Fictions und Nähe/Distanz in pandemischen Zeiten</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Kaum etwas hat unsere Gesellschaft in den letzten Jahren so sehr geprägt wie die Corona-Pandemie. Kein Wunder, dass sie auch ihre Spuren in Literatur und Kino hinterlassen hat. Dr. Julia Obermayr, Mitarbeiterin am Projekt 'Corona Fictions' der TU Graz, erklärt, welche gesellschaftlichen und kulturellen Themen die Pandemie aufgeworfen hat und mittels welcher Ästhetiken sie zur Verhandlung gelangen.  </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zum <a href="https://www.tugraz.at/projekte/cofi/home/">Projekt Corona Fictions</a> und zur Liste der literarischen und filmischen Werke zur Pandemie</p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7uXcIRszDl4">Corona Fictions auf Youtube </a></p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Yvonne Völkl / Julia Obermayr / Elisabeth Hobisch (Hg.) <a href="https://www.transcript-verlag.de/detail/index/sArticle/6288/sCategory/313000000">Pandemic Protagonists</a>, transcript, 2013. </p>

<p>Obermayr, Julia/Völkl, Yvonne: “<a href="https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol11.no1.p129-142">Corona Fictions as Cultural Indicators of Social
Cohesion and Resilience in the Wake of the Covid-19 Pandemic</a>”, in:
Momentum Quarterly  11/2 (2022), 129-142.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 12 Jan 2023 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/19-neue-episode</link>
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<p>Kaum etwas hat unsere Gesellschaft in den letzten Jahren so sehr geprägt wie die Corona-Pandemie. Kein Wunder, dass sie auch ihre Spuren in Literatur und Kino hinterlassen hat. Dr. Julia Obermayr, Mitarbeiterin am Projekt 'Corona Fictions' der TU Graz, erklärt, welche gesellschaftlichen und kulturellen Themen die Pandemie aufgeworfen hat und mittels welcher Ästhetiken sie zur Verhandlung gelangen.  </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zum <a href="https://www.tugraz.at/projekte/cofi/home/">Projekt Corona Fictions</a> und zur Liste der literarischen und filmischen Werke zur Pandemie</p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=7uXcIRszDl4">Corona Fictions auf Youtube </a></p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Yvonne Völkl / Julia Obermayr / Elisabeth Hobisch (Hg.) <a href="https://www.transcript-verlag.de/detail/index/sArticle/6288/sCategory/313000000">Pandemic Protagonists</a>, transcript, 2013. </p>

<p>Obermayr, Julia/Völkl, Yvonne: “<a href="https://doi.org/10.15203/momentumquarterly.vol11.no1.p129-142">Corona Fictions as Cultural Indicators of Social
Cohesion and Resilience in the Wake of the Covid-19 Pandemic</a>”, in:
Momentum Quarterly  11/2 (2022), 129-142.</p>

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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>19: Räumliche Komplexitäten. Stefano Fogarizzu über Ursprünge und Neuheiten der sardischen Erzählliteratur</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Durch den <em>spatial turn</em> in den Kultur- und Sozialwissenschaften wurde dem geographischen Raum auch innerhalb der Literaturwissenschaften wieder mehr Bedeutung beigemessen. Stefano Fogarizzu, postdoc an der Romanistik Wien, spricht über den sardischen Literatur- und Kulturraum als ‚Semiosphäre‘ und erklärt, weshalb es sich lohnt, Francesca Combosus <em>Sa bida est amore</em> (1982) in der Literaturgeschichte Sardiniens zu berücksichtigen.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 22 Dec 2022 12:00:00 +0100</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/18-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Durch den <em>spatial turn</em> in den Kultur- und Sozialwissenschaften wurde dem geographischen Raum auch innerhalb der Literaturwissenschaften wieder mehr Bedeutung beigemessen. Stefano Fogarizzu, postdoc an der Romanistik Wien, spricht über den sardischen Literatur- und Kulturraum als ‚Semiosphäre‘ und erklärt, weshalb es sich lohnt, Francesca Combosus <em>Sa bida est amore</em> (1982) in der Literaturgeschichte Sardiniens zu berücksichtigen.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>18: Bukarest-Paris. Iulia Dondorici über transnationale rumänische Avantgardeliteratur</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die rumänische Literatur und die Rumänistik erscheinen innerhalb der Romanistik häufig nur am Rande. Dies ist umso verwunderlicher mit Blick auf die reiche Geschichte der rumänischen Sprache, Kultur und Literatur mit ihren vielfältigen und kosmopolitischen Ausprägungen in der Moderne. Über die transnationale rumänische Avantgardeliteratur forscht Iulia Dondorici, die sich zugleich für eine Stärkung der Rumänistik innerhalb des romanistischen Fachpanoramas engagiert. </p>

<p>Interview: Benjamin Loy </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we05/forschung/drittmittelprojekte/Einzelprojekte/rumaenische-literaturen-in-der-romanistik/index.html">Forschungsprojekt von Iulia Dondorici</a> </p>

<p>Lektüreempfehlung zur rumänischen Gegenwartsliteratur: 
<a href="https://www.amazon.de/Verlorener-Morgen-Roman-Andere-Bibliothek/dp/3847704044/ref=sr_1_1?adgrpid=1189672235697856&hvadid=74354631406510&hvbmt=bp&hvdev=c&hvlocphy=146488&hvnetw=s&hvqmt=p&hvtargid=kwd-74354718360080%3Aloc-10&hydadcr=27956_2279454&keywords=gabriela+adamesteanu&qid=1670400942&sr=8-1">Gabriela Adamesteanu: Verlorener Morgen</a>. Übers. aus dem Rumänischen von Eva Ruth Wemme. Die Andere Bibliothek 2018.
<a href="https://www.amazon.de/Das-Provisorium-Liebe-Gabriela-Adame%C5%9Fteanu/dp/3351038240/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=ZIHO8BY4P60E&keywords=Gabriela+Adamesteanu%3A+Das+Provisorium+der+Liebe&qid=1670401008&sprefix=gabriela+adamesteanu+das+provisorium+der+liebe%2Caps%2C150&sr=8-1">Gabriela Adamesteanu: Das Provisorium der Liebe</a>. Übers. aus demrumänischen von Eva Ruth Wemme. Aufbau Verlag 2021.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 08 Dec 2022 12:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>Die rumänische Literatur und die Rumänistik erscheinen innerhalb der Romanistik häufig nur am Rande. Dies ist umso verwunderlicher mit Blick auf die reiche Geschichte der rumänischen Sprache, Kultur und Literatur mit ihren vielfältigen und kosmopolitischen Ausprägungen in der Moderne. Über die transnationale rumänische Avantgardeliteratur forscht Iulia Dondorici, die sich zugleich für eine Stärkung der Rumänistik innerhalb des romanistischen Fachpanoramas engagiert. </p>

<p>Interview: Benjamin Loy </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://www.geisteswissenschaften.fu-berlin.de/we05/forschung/drittmittelprojekte/Einzelprojekte/rumaenische-literaturen-in-der-romanistik/index.html">Forschungsprojekt von Iulia Dondorici</a> </p>

<p>Lektüreempfehlung zur rumänischen Gegenwartsliteratur: 
<a href="https://www.amazon.de/Verlorener-Morgen-Roman-Andere-Bibliothek/dp/3847704044/ref=sr_1_1?adgrpid=1189672235697856&hvadid=74354631406510&hvbmt=bp&hvdev=c&hvlocphy=146488&hvnetw=s&hvqmt=p&hvtargid=kwd-74354718360080%3Aloc-10&hydadcr=27956_2279454&keywords=gabriela+adamesteanu&qid=1670400942&sr=8-1">Gabriela Adamesteanu: Verlorener Morgen</a>. Übers. aus dem Rumänischen von Eva Ruth Wemme. Die Andere Bibliothek 2018.
<a href="https://www.amazon.de/Das-Provisorium-Liebe-Gabriela-Adame%C5%9Fteanu/dp/3351038240/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=ZIHO8BY4P60E&keywords=Gabriela+Adamesteanu%3A+Das+Provisorium+der+Liebe&qid=1670401008&sprefix=gabriela+adamesteanu+das+provisorium+der+liebe%2Caps%2C150&sr=8-1">Gabriela Adamesteanu: Das Provisorium der Liebe</a>. Übers. aus demrumänischen von Eva Ruth Wemme. Aufbau Verlag 2021.</p>

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      <itunes:title>18: Bukarest-Paris. Iulia Dondorici über transnationale rumänische Avantgardeliteratur</itunes:title>
      <itunes:summary>Die rumänische Literatur und die Rumänistik erscheinen innerhalb der Romanistik häufig nur am Rande. Dies ist umso verwunderlicher mit Blick auf die reiche Geschichte der rumänischen Sprache, Kultur und Literatur mit ihren vielfältigen und kosmopolitischen Ausprägungen in der Moderne. Über die transnationale rumänische Avantgardeliteratur forscht Iulia Dondorici, die sich zugleich für eine Stärkung der Rumänistik innerhalb des romanistischen Fachpanoramas engagiert.

Interview: Benjamin Loy</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>17: Kultureller Kannibalismus. Sophie Everson-Baltas über Como era gostoso o meu francês als Historiophotie</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die Geschichte als Konstruktion, die abhängig von ihren Quellen unterschiedliche Interpretationen über Vergangenheit zulässt oder ausschließt, ist seit Ende des 20. Jahrhunderts ein stark diskutiertes Thema. Einen Beitrag hierzu liefert Hayden Whites Begriff der ‚Historiophotie‘, welcher die Darstellung und Imaginierung von Geschichte durch audiovisuelles Material beschreibt. Insbesondere experimentelle Filme wie Nelson Pereira dos Santos‘ Como era gostoso o meu francês (1971) birgen in diesem Zusammenhang großes subversives Potenzial. Sophie Everson-Baltas bespricht mit uns, wie der Film als audiovisuelle Geschichtsrevision fungiert.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 24 Nov 2022 12:00:00 +0100</pubDate>
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<p>Die Geschichte als Konstruktion, die abhängig von ihren Quellen unterschiedliche Interpretationen über Vergangenheit zulässt oder ausschließt, ist seit Ende des 20. Jahrhunderts ein stark diskutiertes Thema. Einen Beitrag hierzu liefert Hayden Whites Begriff der ‚Historiophotie‘, welcher die Darstellung und Imaginierung von Geschichte durch audiovisuelles Material beschreibt. Insbesondere experimentelle Filme wie Nelson Pereira dos Santos‘ Como era gostoso o meu francês (1971) birgen in diesem Zusammenhang großes subversives Potenzial. Sophie Everson-Baltas bespricht mit uns, wie der Film als audiovisuelle Geschichtsrevision fungiert.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

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Interview: Stefanie Mayer
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    <item>
      <title>16: Hundeleben. Jörg Dünne über Mensch-Tier-Konvivenzen in Lateinamerika</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die Kulturgeschichte des Hundes reicht in Lateinamerika zurück bis in die Zeiten der Conquista, immer schon stand das Tier auch als Metapher für gesellschaftliche Verhältnisse. Für die Gegenwart untersucht Jörg Dünne Beispiele aus verschiedenen lateinamerikanischen Literaturen und Kulturen, in denen insbesondere Straßenhunde in der Verhandlung von Ideen des Zusammenlebens eine bedeutende Rolle spielen.   </p>

<p>Interview: Benjamin Loy </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://mecila.net/es/pesquisadoras-es-visitantes?_sft_category=2022">Forschungsprojekt von Jörg Dünne</a> </p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Pedro Lemebel: „Memorias del quiltraje urbano“. In: Pedro Lemebel: <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/De_perlas_y_cicatrices">De perlas y cicatrices.</a> Santiago de Chile: LOM 1998.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 10 Nov 2022 09:00:00 +0100</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Die Kulturgeschichte des Hundes reicht in Lateinamerika zurück bis in die Zeiten der Conquista, immer schon stand das Tier auch als Metapher für gesellschaftliche Verhältnisse. Für die Gegenwart untersucht Jörg Dünne Beispiele aus verschiedenen lateinamerikanischen Literaturen und Kulturen, in denen insbesondere Straßenhunde in der Verhandlung von Ideen des Zusammenlebens eine bedeutende Rolle spielen.   </p>

<p>Interview: Benjamin Loy </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum <a href="https://mecila.net/es/pesquisadoras-es-visitantes?_sft_category=2022">Forschungsprojekt von Jörg Dünne</a> </p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Pedro Lemebel: „Memorias del quiltraje urbano“. In: Pedro Lemebel: <a href="https://es.wikipedia.org/wiki/De_perlas_y_cicatrices">De perlas y cicatrices.</a> Santiago de Chile: LOM 1998.</p>

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      <itunes:summary>Die Kulturgeschichte des Hundes reicht in Lateinamerika zurück bis in die Zeiten der Conquista, immer schon stand das Tier auch als Metapher für gesellschaftliche Verhältnisse. Für die Gegenwart untersucht Jörg Dünne Beispiele aus verschiedenen lateinamerikanischen Literaturen und Kulturen, in denen insbesondere Straßenhunde in der Verhandlung von Ideen des Zusammenlebens eine bedeutende Rolle spielen.

Interview: Benjamin Loy </itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>15: Die Ästhetik des Sozialen. Gregor Schuhen, Lars Henk und Lea Sauer über &amp;#039;Bourdieus Erben&amp;#039;</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die französischen Fiktionen verhandeln das Thema 'soziale Ungleichheit' gegenwärtig in vielfältiger Weise. Gerade soziologische Kategorien wie Klasse, Kapital und Habitus erweisen sich dabei für die Autor:innen als Leitkonzepte für die Entwicklung einer Ästhetik des Marginalisierten und Prekären. Gregor Schuhen, Lars Henk und Lea Sauer sprechen über ihr DFG-Projekt 'Bourdieus Erben. Zur Rückkehr der Klassenfrage in der französischen Gegenwartsliteratur' und über die spezifische Expressivität des Sozialen. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Nicolas Mathieu <a href="https://www.actes-sud.fr/catalogue/litterature/leurs-enfants-apres-eux"><em>Leurs enfants après eux</em></a> (2018)/ <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/wie-spaeter-ihre-kinder/978-3-446-26412-0/"><em>Wie später ihre Kinder</em></a> (2018)</p>

<p>Zum Weiterlesen: Gregor Schuhens Artikel "Abhängen, abgehängt. Prekäre Adoleszenz in Nicolas Mathieus <em>Leurs enfants après eux</em> (2018)", in: <a href="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6012-8/prekaere-maennlichkeiten/?c=311000198">Prekäre Männlichkeiten</a></p>

<p>Noch nicht genug von französischer Literatur? <a href="https://www.literaturportal-france2000-lit.de/">Literaturportal france 2000</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 27 Oct 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Die französischen Fiktionen verhandeln das Thema 'soziale Ungleichheit' gegenwärtig in vielfältiger Weise. Gerade soziologische Kategorien wie Klasse, Kapital und Habitus erweisen sich dabei für die Autor:innen als Leitkonzepte für die Entwicklung einer Ästhetik des Marginalisierten und Prekären. Gregor Schuhen, Lars Henk und Lea Sauer sprechen über ihr DFG-Projekt 'Bourdieus Erben. Zur Rückkehr der Klassenfrage in der französischen Gegenwartsliteratur' und über die spezifische Expressivität des Sozialen. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Der gelesene und besprochen Ausschnitt stammt aus: Nicolas Mathieu <a href="https://www.actes-sud.fr/catalogue/litterature/leurs-enfants-apres-eux"><em>Leurs enfants après eux</em></a> (2018)/ <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/wie-spaeter-ihre-kinder/978-3-446-26412-0/"><em>Wie später ihre Kinder</em></a> (2018)</p>

<p>Zum Weiterlesen: Gregor Schuhens Artikel "Abhängen, abgehängt. Prekäre Adoleszenz in Nicolas Mathieus <em>Leurs enfants après eux</em> (2018)", in: <a href="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-6012-8/prekaere-maennlichkeiten/?c=311000198">Prekäre Männlichkeiten</a></p>

<p>Noch nicht genug von französischer Literatur? <a href="https://www.literaturportal-france2000-lit.de/">Literaturportal france 2000</a></p>

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      <itunes:summary>Die französischen Fiktionen verhandeln das Thema 'soziale Ungleichheit' gegenwärtig in vielfältiger Weise. Gerade soziologische Kategorien wie Klasse, Kapital und Habitus erweisen sich dabei für die Autor:innen als Leitkonzepte für die Entwicklung einer Ästhetik des Marginalisierten und Prekären. Gregor Schuhen, Lars Henk und Lea Sauer sprechen über ihr DFG-Projekt 'Bourdieus Erben. Zur Rückkehr der Klassenfrage in der französischen Gegenwartsliteratur' und über die spezifische Expressivität des Sozialen.

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>14: Lumpensammeln im Kino. Cornelia Wild über das Populäre bei Pier Paolo Pasolini</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die Unsichtbaren ein Gesicht verleihen, die ärmeren Schichten in den Fokus rücken - dieses Anliegen verfolgen Pier Paolo Pasolinis Filme. Cornelia Wild, Professorin für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft, insbesondere Theorie und Ästhetik an der Universität Siegen gibt anhand des Films <em>Comizi d'amore</em> (1965) Einblicke in die charakteristischen Traditionen und Ästhetiken dieses Klassikers der italienischen Filmgeschichte. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zum Projekt <a href="https://sfb1472.uni-siegen.de/forschung/popularisierung/pasolini-populaer">Pasolini populär</a> und zum SFB <a href="https://sfb1472.uni-siegen.de/">Transformationen des Populären</a></p>

<p><a href="http://www.pasolinialphabet.com/#www.pasolinialphabet.com">Pasolini von A-Z</a></p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=J0imrzbzyr4">Comizi d'amore </a>auf YouTube</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 13 Oct 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/14-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Die Unsichtbaren ein Gesicht verleihen, die ärmeren Schichten in den Fokus rücken - dieses Anliegen verfolgen Pier Paolo Pasolinis Filme. Cornelia Wild, Professorin für Romanische Literatur- und Kulturwissenschaft, insbesondere Theorie und Ästhetik an der Universität Siegen gibt anhand des Films <em>Comizi d'amore</em> (1965) Einblicke in die charakteristischen Traditionen und Ästhetiken dieses Klassikers der italienischen Filmgeschichte. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zum Projekt <a href="https://sfb1472.uni-siegen.de/forschung/popularisierung/pasolini-populaer">Pasolini populär</a> und zum SFB <a href="https://sfb1472.uni-siegen.de/">Transformationen des Populären</a></p>

<p><a href="http://www.pasolinialphabet.com/#www.pasolinialphabet.com">Pasolini von A-Z</a></p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=J0imrzbzyr4">Comizi d'amore </a>auf YouTube</p>

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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>13: Der weibliche Fokus. Sabine Schrader über Germaine Dulacs avantgardistischen Kinofilme</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Das Kino ist heute eine überwiegend männliche Domäne. In seiner avantgardistischen Frühphase in den 1920er und 30 Jahren experimentierten allerdings auch einige Frauen mit dem Medium Film. Sabine Schrader, Universitätsprofessorin für romanische Literatur- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Italianistik, beleuchtet die institutionellen und kulturellen Rahmenbedingungen dieser besonderen Epoche und erklärt, wie sich der feministischen und queeren Blick der Regisseurin in ihrer Filmsprache niederschlägt. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Die erwähnten Filme zum Reinschauen: 
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nZeLwnKuzIY">Invitation au voyage</a> (1927)
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IP0aQKJwYp0">La souriante Mme Beudet</a> (1923) </p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Sabine Schraders Artikel zu _La souriante Mme Beudet _in <a href="https://www.esv.info/978-3-503-19926-6">Klassiker des französischen Kinos in Einzeldarstellungen</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 29 Sep 2022 15:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Das Kino ist heute eine überwiegend männliche Domäne. In seiner avantgardistischen Frühphase in den 1920er und 30 Jahren experimentierten allerdings auch einige Frauen mit dem Medium Film. Sabine Schrader, Universitätsprofessorin für romanische Literatur- und Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Italianistik, beleuchtet die institutionellen und kulturellen Rahmenbedingungen dieser besonderen Epoche und erklärt, wie sich der feministischen und queeren Blick der Regisseurin in ihrer Filmsprache niederschlägt. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Die erwähnten Filme zum Reinschauen: 
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nZeLwnKuzIY">Invitation au voyage</a> (1927)
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=IP0aQKJwYp0">La souriante Mme Beudet</a> (1923) </p>

<p>Zum Weiterlesen: 
Sabine Schraders Artikel zu _La souriante Mme Beudet _in <a href="https://www.esv.info/978-3-503-19926-6">Klassiker des französischen Kinos in Einzeldarstellungen</a></p>

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      <itunes:author>Germaine Dulac</itunes:author>
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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>12: Fiasko Utopie. Doris Dousat-Leitner über Exotismus und Anarchismus in Adrián del Valles Náufragos</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Eine kleine, abgeschottete Inselkommune - das ist seit Thomas Morus der Sehnsuchtsort von Utopisten <em>par excellence</em>. Doris Dousat-Leitner, ehemalige Studentin der Wiener Romanistik, zeichnet das Scheitern einer anarchistischen Kommune in Adrián del Valles _Náufragos _(1926) nach und interpretiert dieses als Anstoß zur Reflexion über die Möglichkeiten eines alternativen gesellschaftlichen Zusammenlebens. </p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 15 Sep 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Eine kleine, abgeschottete Inselkommune - das ist seit Thomas Morus der Sehnsuchtsort von Utopisten <em>par excellence</em>. Doris Dousat-Leitner, ehemalige Studentin der Wiener Romanistik, zeichnet das Scheitern einer anarchistischen Kommune in Adrián del Valles _Náufragos _(1926) nach und interpretiert dieses als Anstoß zur Reflexion über die Möglichkeiten eines alternativen gesellschaftlichen Zusammenlebens. </p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

      ]]></content:encoded>
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      <itunes:title>12: Fiasko Utopie. Doris Dousat-Leitner über Exotismus und Anarchismus in Adrián del Valles Náufragos</itunes:title>
      <itunes:summary>Eine kleine, abgeschottete Inselkommune - das ist seit Thomas Morus der Sehnsuchtsort von Utopisten par excellence. Doris Dousat-Leitner, ehemalige Studentin der Wiener Romanistik, zeichnet das Scheitern einer anarchistischen Kommune in Adrián del Valles Náufragos (1926) nach und interpretiert dieses als Reflexion über die Möglichkeiten eines alternativen gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Interview: Stefanie Mayer </itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>11: Literarische Infektionen. Daniel Fliege über Inszenierungen von HIV und Aids bei Hervé Guibert</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Seit den 1980er Jahren sind HIV und Aids im öffentlichen Diskurs stark präsent. Dr. <a href="https://www.romanistik.hu-berlin.de/de/institut/mitarbeitende/fliege">Daniel Fliege</a>, postdoc an der HU Berlin, erklärt am Beispiel Hervé Guiberts, wie die französische Literatur diese Debatten aufgreift und dabei Themen wie Liebe, Tod, Tabu, Marginalisierung und Homophobie zur Verhandlung bringt. </p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zu <a href="http://herveguibert.net">Hervé Guibert</a>
Mehr <a href="https://brill.com/view/title/33526">Forschung zu literarischen Darstellungen von HIV und Aids</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 01 Sep 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Seit den 1980er Jahren sind HIV und Aids im öffentlichen Diskurs stark präsent. Dr. <a href="https://www.romanistik.hu-berlin.de/de/institut/mitarbeitende/fliege">Daniel Fliege</a>, postdoc an der HU Berlin, erklärt am Beispiel Hervé Guiberts, wie die französische Literatur diese Debatten aufgreift und dabei Themen wie Liebe, Tod, Tabu, Marginalisierung und Homophobie zur Verhandlung bringt. </p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zu <a href="http://herveguibert.net">Hervé Guibert</a>
Mehr <a href="https://brill.com/view/title/33526">Forschung zu literarischen Darstellungen von HIV und Aids</a></p>

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      <itunes:summary>Seit den 1980er Jahren sind HIV und Aids im öffentlichen Diskurs stark präsent. Dr. Daniel Fliege, postdoc an der HU Berlin, erklärt am Beispiel Hervé Guiberts, wie die französische Literatur diese Debatten aufgreift und dabei Themen wie Liebe, Tod, Tabu, Marginalisierung und Homophobie zur Verhandlung bringt. 

Interview: Alex Lachkar</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>10: Lost and won in translation. Esther Gimeno Ugalde über IberTRANSLATIO und die Übersetzungen von Carme Reira</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Bei der Übersetzung eines Romans ändert sich nicht nur die Sprache, auch die Inhalte werden bisweilen an Wissensstände der Leser:innen, an kommerzielle Interessen oder an politische Haltungen angepasst. Dr. Esther Gimeno Ugalde, postdoc an der Universität Wien, zeigt anhand der katalanischen Erzählungen <em>La meitat de l'ànima</em>, <em>Retorn a casa</em> und _Volver _und den respektiven Selbstübersetzungen der Autorin Carme Riera ins Kastilische, welche Funktionen freie Übersetzungen haben und inwiefern die Abänderungen sogar zum ästhetischen Prinzip avancieren können. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zum Projekt <a href="https://ibertranslatio.univie.ac.at/">IberTRANSLATIO</a>
Zum Weiterlesen: Gimeno Ugalde, Esther/ Pinto, Marta Pacheco/ Fernandes, Ângela (Hrsg.): <a href="https://www.liverpooluniversitypress.co.uk/books/isbn/9781800856905/#:~:text=Description,place%20across%20the%20Iberian%20Peninsula">Iberian and Translation Studies</a></p>

<p>Erwähnte Romane: 
Carme Reira:<a href="https://www.amazon.de/mitad-alma-HISPANICA-Band-717031/dp/8420428760"> La mitad del alma</a>/ <a href="https://www.amazon.de/meitat-l%C3%A0nima-TOT-VENT-TELA/dp/8484376656/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1FNN6ZRUQK79&keywords=La+meitat+de+l%27%C3%A0nima&qid=1660641235&sprefix=la+meitat+de+l%27%C3%A0nima%2Caps%2C159&sr=8-1">La meitat de l'ànima</a>
Carme Reira: <a href="https://www.amazon.de/CONTRA-LAMOR-EN-COMPANYIA-ALTRES/dp/8423320464">Contra l'amor en companyia i altres</a>/ <a href="https://www.amazon.de/Contra-amor-compa%C3%B1%C3%ADa-Ancora-Delfin/dp/8423320456/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=3HBUYSINDEGBK&keywords=carme+riera+contra+el+amor&qid=1660641384&sprefix=carme+reira+contra+el+amor%2Caps%2C100&sr=8-2">Contra el amor en compañía</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 18 Aug 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Bei der Übersetzung eines Romans ändert sich nicht nur die Sprache, auch die Inhalte werden bisweilen an Wissensstände der Leser:innen, an kommerzielle Interessen oder an politische Haltungen angepasst. Dr. Esther Gimeno Ugalde, postdoc an der Universität Wien, zeigt anhand der katalanischen Erzählungen <em>La meitat de l'ànima</em>, <em>Retorn a casa</em> und _Volver _und den respektiven Selbstübersetzungen der Autorin Carme Riera ins Kastilische, welche Funktionen freie Übersetzungen haben und inwiefern die Abänderungen sogar zum ästhetischen Prinzip avancieren können. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr zum Projekt <a href="https://ibertranslatio.univie.ac.at/">IberTRANSLATIO</a>
Zum Weiterlesen: Gimeno Ugalde, Esther/ Pinto, Marta Pacheco/ Fernandes, Ângela (Hrsg.): <a href="https://www.liverpooluniversitypress.co.uk/books/isbn/9781800856905/#:~:text=Description,place%20across%20the%20Iberian%20Peninsula">Iberian and Translation Studies</a></p>

<p>Erwähnte Romane: 
Carme Reira:<a href="https://www.amazon.de/mitad-alma-HISPANICA-Band-717031/dp/8420428760"> La mitad del alma</a>/ <a href="https://www.amazon.de/meitat-l%C3%A0nima-TOT-VENT-TELA/dp/8484376656/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1FNN6ZRUQK79&keywords=La+meitat+de+l%27%C3%A0nima&qid=1660641235&sprefix=la+meitat+de+l%27%C3%A0nima%2Caps%2C159&sr=8-1">La meitat de l'ànima</a>
Carme Reira: <a href="https://www.amazon.de/CONTRA-LAMOR-EN-COMPANYIA-ALTRES/dp/8423320464">Contra l'amor en companyia i altres</a>/ <a href="https://www.amazon.de/Contra-amor-compa%C3%B1%C3%ADa-Ancora-Delfin/dp/8423320456/ref=sr_1_2?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=3HBUYSINDEGBK&keywords=carme+riera+contra+el+amor&qid=1660641384&sprefix=carme+reira+contra+el+amor%2Caps%2C100&sr=8-2">Contra el amor en compañía</a></p>

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      <itunes:summary>Bei der Übersetzung eines Romans ändert sich nicht nur die Sprache, auch die Inhalte werden bisweilen an Wissensstände der Leser:innen, an kommerzielle Interessen oder an politische Haltungen angepasst. Dr. Esther Gimeno Ugalde, postdoc an der Universität Wien, zeigt anhand der katalanischen Erzählungen La meitat de l'ànima, Retorn a casa und Volver und den respektiven Selbstübersetzungen der Autorin Carme Riera ins Kastilische, welche Funktionen freie Übersetzungen haben und inwiefern die Abänderungen sogar zum ästhetischen Prinzip avancieren können. 

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>09: Klassenräume. Christina Ernst über die Autosoziobiografie bei Annie Ernaux</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Die Kategorie der 'sozialen Klasse' hat im französischen Gegenwartsdiskurs eine neuerliche Konjunktur. Dies manifestiert sich auch in literarischen Texten wie Annie Ernaux' <em>La place</em> (1983), Didier Eribons <em>Retour à Reims</em> (2009) oder Édouard Louis <em>En finir avec Eddy Belleguele</em> (2014). Christina Ernst, wissenschaftliche Mitarbeiterin am wissenschaftliche Mitarbeiterin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin im Projekt 'Stadt, Land, Kiez. Nachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur', spricht über das autosoziobiografische Genre und seine ästhetischen und politischen Implikationen.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>**Zum Weiterlesen: **
Christina Ernsts Blogeintrag "<a href="https://www.zflprojekte.de/zfl-blog/2020/06/22/christina-ernst-das-leben-schreiben-annie-ernaux-tagebuecher/">Das Leben schreiben. Annie Ernaux' Tagebücher</a>"</p>

<p>Christina Ernsts Artikel "<a href="https://www.proquest.com/openview/fb6abbb5252b6347307b5e47f5b766ba/1?pq-origsite=gscholar&cbl=5001980">Arbeiterkinderliteratur« nach Eribon. Autosoziobiographie in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur</a>", in: Lendemains 180 (2020), 77–91.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 04 Aug 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/9-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Die Kategorie der 'sozialen Klasse' hat im französischen Gegenwartsdiskurs eine neuerliche Konjunktur. Dies manifestiert sich auch in literarischen Texten wie Annie Ernaux' <em>La place</em> (1983), Didier Eribons <em>Retour à Reims</em> (2009) oder Édouard Louis <em>En finir avec Eddy Belleguele</em> (2014). Christina Ernst, wissenschaftliche Mitarbeiterin am wissenschaftliche Mitarbeiterin des Leibniz-Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin im Projekt 'Stadt, Land, Kiez. Nachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur', spricht über das autosoziobiografische Genre und seine ästhetischen und politischen Implikationen.</p>

<p>Interview: Alex Lachkar</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>**Zum Weiterlesen: **
Christina Ernsts Blogeintrag "<a href="https://www.zflprojekte.de/zfl-blog/2020/06/22/christina-ernst-das-leben-schreiben-annie-ernaux-tagebuecher/">Das Leben schreiben. Annie Ernaux' Tagebücher</a>"</p>

<p>Christina Ernsts Artikel "<a href="https://www.proquest.com/openview/fb6abbb5252b6347307b5e47f5b766ba/1?pq-origsite=gscholar&cbl=5001980">Arbeiterkinderliteratur« nach Eribon. Autosoziobiographie in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur</a>", in: Lendemains 180 (2020), 77–91.</p>

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      <itunes:summary>Die Kategorie der 'sozialen Klasse' hat im französischen Gegenwartsdiskurs eine neuerliche Konjunktur. Dies manifestiert sich auch in literarischen Texten wie Annie Ernaux' La place (1983), Didier Eribons Retour à Reims (2009) oder Édouard Louis En finir avec Eddy Belleguele (2014). Christina Ernst, wissenschaftliche Mitarbeiterin am wissenschaftliche Mitarbeiterin des Leibniz-Zentrums Berlin für Literatur- und Kulturforschung im Projekt 'Stadt, Land, Kiez. Nachbarschaften in der Berliner Gegenwartsliteratur', spricht über das autosoziobiografische Genre und seine ästhetischen und politischen Implikationen.

Interview: Alex Lachkar</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>08: Aufschrei 1619. Jovana Radonić über den Protofeminismus in Lope de Vegas Fuente Ovejuna</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Wie wurde sexualisierte Gewalt dargestellt und kritisiert, als es noch keinen differenzierten Diskurs über Geschlechterverhältnisse gab und der Feminismus als soziopolitische Bewegung noch nicht existierte? Jovana Radonić gibt Einblicke in die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit, in der sie die Gender-Rollen in Lope de Vegas <em>Fuente Ovejuna</em> (1619) genauer untersucht hat. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Das Theaterstück <em>Fuente Ovejuna</em> <a href="https://www.cervantesvirtual.com/obra/fuente-ovejuna--1/">zum online lesen oder downloaden</a>.</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 14 Jul 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Wie wurde sexualisierte Gewalt dargestellt und kritisiert, als es noch keinen differenzierten Diskurs über Geschlechterverhältnisse gab und der Feminismus als soziopolitische Bewegung noch nicht existierte? Jovana Radonić gibt Einblicke in die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeit, in der sie die Gender-Rollen in Lope de Vegas <em>Fuente Ovejuna</em> (1619) genauer untersucht hat. </p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Das Theaterstück <em>Fuente Ovejuna</em> <a href="https://www.cervantesvirtual.com/obra/fuente-ovejuna--1/">zum online lesen oder downloaden</a>.</p>

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Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>07: Queere Religionskritik. Camilo Del Valle über Dekonstruktion als Aneingnungsstrategie bei F. Vallejo und J. Winkler</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Innerhalb der queeren Kulturtradition hat sich ab dem 20. Jahrhundert ein subversiver religionskritischer Diskurs etabliert, der sich vor allem durch seine Ambivalenz auszeichnet. Camilo Del Valle, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FAU Erlangen-Nürnberg, vergleicht die ästhetischen Strategien, auf die der Kolumbianer Fernando Vallejo und der Österreicher Josef Winkler hierfür rekurrieren.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: <a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110799965/html"><em>Queeres Schreiben im Katholizismus. Religionskritik im Frühwerk Fernando Vallejos und Josef Winklers</em></a> (2022)</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 30 Jun 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/7-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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<p>Innerhalb der queeren Kulturtradition hat sich ab dem 20. Jahrhundert ein subversiver religionskritischer Diskurs etabliert, der sich vor allem durch seine Ambivalenz auszeichnet. Camilo Del Valle, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FAU Erlangen-Nürnberg, vergleicht die ästhetischen Strategien, auf die der Kolumbianer Fernando Vallejo und der Österreicher Josef Winkler hierfür rekurrieren.</p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: <a href="https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/9783110799965/html"><em>Queeres Schreiben im Katholizismus. Religionskritik im Frühwerk Fernando Vallejos und Josef Winklers</em></a> (2022)</p>

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Interview: Stefanie Mayer </itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>06: Game of zones. Ralf Junkerjürgen über das expressive Potenzial spanischer Film-Locations</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Kassenschlager und Klassiker wie <em>Game of Thrones</em>, <em>Star Wars</em> und <em>Indiana Jones</em> haben sich für spanische Drehorte entschieden. Ralf Junkerjürgen, Professor für Romanische Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg, erzählt, wie seine Reisen zu den Film-Locations seinen medienanalytischen Blick weiten und schärfen.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist  </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.esv.info/978-3-503-12201-1">Spanische Filme des 20. Jahrhunderts in Einzeldarstellungen</a></p>

<p><a href="https://www.esv.info/978-3-503-19926-6">Klassiker des französischen Films in Einzeldarstellungen</a></p>

<p>Instagram: On Location Spain</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 16 Jun 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
      <link>https://fabulari.podigee.io/6-neue-episode</link>
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      <author>teresa.hiergeist@univie.ac.at (Podcaster)</author>
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      <content:encoded><![CDATA[
        
<p>Kassenschlager und Klassiker wie <em>Game of Thrones</em>, <em>Star Wars</em> und <em>Indiana Jones</em> haben sich für spanische Drehorte entschieden. Ralf Junkerjürgen, Professor für Romanische Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg, erzählt, wie seine Reisen zu den Film-Locations seinen medienanalytischen Blick weiten und schärfen.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist  </p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p><a href="https://www.esv.info/978-3-503-12201-1">Spanische Filme des 20. Jahrhunderts in Einzeldarstellungen</a></p>

<p><a href="https://www.esv.info/978-3-503-19926-6">Klassiker des französischen Films in Einzeldarstellungen</a></p>

<p>Instagram: On Location Spain</p>

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      <itunes:author>Romanistik Wien </itunes:author>
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      <itunes:title>06: Game of zones. Ralf Junkerjürgen über das expressive Potenzial spanischer Film-Locations</itunes:title>
      <itunes:summary>Kassenschlager und Klassiker wie Game of Thrones, Star Wars und Indiana Jones haben sich für Spanien als Drehort entschieden. Ralf Junkerjürgen, Professor für Romanische Kulturwissenschaft an der Universität Regensburg, erzählt, wie seine Reisen zu den Film-Locations seinen medienanalytischen Blick weiten und schärfen.

Interview: Teresa Hiergeist</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>05: Prekäre Körper. Antonia Scheuringer über den existenziellen Arbeitskampf in En Guerre von Stéphane Brizé</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Neoliberale Tendenzen, die Wirtschaftskrise 2008 und zuletzt die Covid-Krise haben im Gegenwartsfrankreich für eine Verstärkung der sozialen Ungleichheit und eine zunehmende Prekarität der Beschäftigungsverhältnisse gesorgt. Befristete Verträge, Leiharbeit, erzwungene Teilzeitarbeit und Lohnkürzungen sind für zahlreiche Arbeitende zur Normalität geworden. Kein Wunder, dass auch Gegenwartsfilme dieses Thema aufgreifen, um dazu Position zu beziehen. Antonia Scheuringer, Studentin der Romanistik Wien, hat in einer Seminararbeit die Darstellung der Prekarität in <em>En Guerre</em> (2018) von Stéphane Brizé untersucht und berichtet von ihren Ergebnissen. </p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: <a href="https://www.narr.de/pr%C3%A9carit%C3%A9-16936/">Précarité. Littérature et cinéma de la crise au XXIe siècle </a></p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=qOB9mroJ1zU">Trailer zum Film En Guerre</a></p>

<p>Weiter Filme zum Thema Arbeitsplatzprekarität: 
Jean-Pierre/Luc Dardenne: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pk146VbQ0yA">Deux jours une nuit</a> (2014)
Gustave Kervern: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CqrmpOqZ1Qs">Louise Michel</a> (2008)</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 02 Jun 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Neoliberale Tendenzen, die Wirtschaftskrise 2008 und zuletzt die Covid-Krise haben im Gegenwartsfrankreich für eine Verstärkung der sozialen Ungleichheit und eine zunehmende Prekarität der Beschäftigungsverhältnisse gesorgt. Befristete Verträge, Leiharbeit, erzwungene Teilzeitarbeit und Lohnkürzungen sind für zahlreiche Arbeitende zur Normalität geworden. Kein Wunder, dass auch Gegenwartsfilme dieses Thema aufgreifen, um dazu Position zu beziehen. Antonia Scheuringer, Studentin der Romanistik Wien, hat in einer Seminararbeit die Darstellung der Prekarität in <em>En Guerre</em> (2018) von Stéphane Brizé untersucht und berichtet von ihren Ergebnissen. </p>

<p>Interview: Stefanie Mayer</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zum Weiterlesen: <a href="https://www.narr.de/pr%C3%A9carit%C3%A9-16936/">Précarité. Littérature et cinéma de la crise au XXIe siècle </a></p>

<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=qOB9mroJ1zU">Trailer zum Film En Guerre</a></p>

<p>Weiter Filme zum Thema Arbeitsplatzprekarität: 
Jean-Pierre/Luc Dardenne: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pk146VbQ0yA">Deux jours une nuit</a> (2014)
Gustave Kervern: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CqrmpOqZ1Qs">Louise Michel</a> (2008)</p>

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      <itunes:title>05: Prekäre Körper. Antonia Scheuringer über den existenziellen Arbeitskampf in En Guerre von Stéphane Brizé</itunes:title>
      <itunes:summary>Neoliberale Tendenzen, die Wirtschaftskrise 2008 und zuletzt die Covid-Krise haben im Gegenwartsfrankreich für eine Verstärkung der sozialen Ungleichheit und eine zunehmende Prekarität der Beschäftigungsverhältnisse gesorgt. Befristete Verträge, Leiharbeit, erzwungene Teilzeitarbeit und Lohnkürzungen sind für zahlreiche Arbeitende zur Normalität geworden. Kein Wunder, dass auch Gegenwartsfilme dieses Thema aufgreifen, um dazu Position zu beziehen. Antonia Scheuringer, Studentin der Romanistik Wien, hat in einer Seminararbeit die Darstellung der Prekarität in En Guerre (2018) von Stéphane Brizé untersucht und berichtet von ihren Ergebnissen. 

Interview: Stefanie Mayer</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>04: Existenzielle Handarbeit. Sabrina Grohsebner über Hebammen im siglo de oro</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Sie fungieren als Mittlerinnen zwischen Leben und Tod, Natur und Gesellschaft, Magie und Medizin und treten als Zeuginnen für Recht und Unrecht auf. Sabrina Grohsebner, Doktorandin an der Romanistik Wien, führt uns ein in die Welt der Hebammen im frühneuzeitlichen Spanien und legt dabei den Fokus auf die Frage, welche kulturellen Zuschreibungen und Funktionen die Hände der Hebamme haben.</p>

<p>Interview: Christina Wieder</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr über Hebammen im <em>Siglo de oro</em> im Artikel '[Threads of Life. The Golden Age Midwife admidst Closs, Tissue and Antique Deities of Fate]'(http://journals.univie.ac.at/index.php/adv/article/view/6175/6033)</p>

<p>Sabrinas Forschung ist Teil des FWF-Projekts '<a href="https://childbirth.univie.ac.at/">The Interpretation of Childbirth in Early Modern Spain</a>'</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 19 May 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Sie fungieren als Mittlerinnen zwischen Leben und Tod, Natur und Gesellschaft, Magie und Medizin und treten als Zeuginnen für Recht und Unrecht auf. Sabrina Grohsebner, Doktorandin an der Romanistik Wien, führt uns ein in die Welt der Hebammen im frühneuzeitlichen Spanien und legt dabei den Fokus auf die Frage, welche kulturellen Zuschreibungen und Funktionen die Hände der Hebamme haben.</p>

<p>Interview: Christina Wieder</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Mehr über Hebammen im <em>Siglo de oro</em> im Artikel '[Threads of Life. The Golden Age Midwife admidst Closs, Tissue and Antique Deities of Fate]'(http://journals.univie.ac.at/index.php/adv/article/view/6175/6033)</p>

<p>Sabrinas Forschung ist Teil des FWF-Projekts '<a href="https://childbirth.univie.ac.at/">The Interpretation of Childbirth in Early Modern Spain</a>'</p>

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      <itunes:summary>Sie fungieren als Mittlerinnen zwischen Leben und Tod, Natur und Gesellschaft, Magie und Medizin und treten als Zeuginnen für Recht und Unrecht auf. Sabrina Grohsebner, Doktorandin an der Romanistik Wien, führt uns ein in die Welt der Hebammen im frühneuzeitlichen Spanien und legt dabei den Fokus auf die Frage, welche kulturellen Zuschreibungen und Funktionen die Hände der Hebamme haben.

Interview: Christina Wieder</itunes:summary>
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    <item>
      <title>03: Spurensicherung. Anna Platzgummer über Jean-Pierre Melvilles Fingerabdrücke im Gegenwartskino</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Jean-Pierre Melville hat mit seiner spezifischen Ästhetik den film noir entscheidend geprägt und ist im Zuge des Revivals des Genres seit den 1990er Jahren zur Kultfigur und zur Inspiration des zeitgenössischen Kinos geworden. Höchste Zeit, findet Anna Platzgummer, Studierende der Universität Wien, unter die Lupe zu nehmen, in welchen Filmen er seine Spuren hinterlassen hat…</p>

<p>Interview: Christina Wieder</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cK_gSj3Lh-U">Trailer </a>zum Film Le samourai (1967)</p>

<p>Wie viel Melville steckt im Kino von Tarantino, den Coen-Brüdern oder John Woo? Zum weiterlesen: 
Andrew Spicer: „The Angel of Death. Targeting the Hitman“, in: Bran Nicol/ Eugene McNulty/ Patricia Pulham (Hrsg.): <a href="https://usearch.univie.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=UWI_alma51345064560003332&context=L&vid=UWI&lang=de_DE&search_scope=UWI_UBBestand&adaptor=Local%20Search%20Engine&isFrbr=true&tab=default_tab&query=any,contains,figuring%20crime&sortby=date&facet=frbrgroupid,include,784267149&offset=0">Crime Culture. Figuring Crime in Fiction and Film</a>, London: Continuum, 2001, S. 155–174</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 05 May 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Jean-Pierre Melville hat mit seiner spezifischen Ästhetik den film noir entscheidend geprägt und ist im Zuge des Revivals des Genres seit den 1990er Jahren zur Kultfigur und zur Inspiration des zeitgenössischen Kinos geworden. Höchste Zeit, findet Anna Platzgummer, Studierende der Universität Wien, unter die Lupe zu nehmen, in welchen Filmen er seine Spuren hinterlassen hat…</p>

<p>Interview: Christina Wieder</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cK_gSj3Lh-U">Trailer </a>zum Film Le samourai (1967)</p>

<p>Wie viel Melville steckt im Kino von Tarantino, den Coen-Brüdern oder John Woo? Zum weiterlesen: 
Andrew Spicer: „The Angel of Death. Targeting the Hitman“, in: Bran Nicol/ Eugene McNulty/ Patricia Pulham (Hrsg.): <a href="https://usearch.univie.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=UWI_alma51345064560003332&context=L&vid=UWI&lang=de_DE&search_scope=UWI_UBBestand&adaptor=Local%20Search%20Engine&isFrbr=true&tab=default_tab&query=any,contains,figuring%20crime&sortby=date&facet=frbrgroupid,include,784267149&offset=0">Crime Culture. Figuring Crime in Fiction and Film</a>, London: Continuum, 2001, S. 155–174</p>

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Interview: Christina Wieder</itunes:summary>
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    </item>
    <item>
      <title>02: Möglichkeiten einer Insel. Laura Linzmeier und Jonas Hock über Mediterranean Island Studies</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Was macht Inseln im Mittelmeer zu einem so reizvollen Gegenstand romanistischer Forschung? Die Linguistin Laura Linzmeier und der Literaturwissenschaftler Jonas Hock geben Einblicke in die Arbeit des Regensburger Insel-Netzwerks MS ISLA.  </p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur Seite des Netzwerks: <a href="https://www.uni-regensburg.de/citas/insel-netzwerk/index.html">MS ISLA</a></p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 21 Apr 2022 09:00:00 +0200</pubDate>
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<p>Was macht Inseln im Mittelmeer zu einem so reizvollen Gegenstand romanistischer Forschung? Die Linguistin Laura Linzmeier und der Literaturwissenschaftler Jonas Hock geben Einblicke in die Arbeit des Regensburger Insel-Netzwerks MS ISLA.  </p>

<p>Interview: Benjamin Loy</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Zur Seite des Netzwerks: <a href="https://www.uni-regensburg.de/citas/insel-netzwerk/index.html">MS ISLA</a></p>

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    <item>
      <title>01: Thrill im Hörsaal. Jörg Türschmann über die Medienwissenschaften und Tésis von Alejandro Amenabar</title>
      <description><![CDATA[
        
<p>Was lässt sich aus einer Minute Psychothriller herausanalysieren? Jörg Türschmann, Professor für Französische und Spanische Literatur und Medien (Universität Wien) gibt Einblick in die Arbeitsweise der Medienwissenschaften, einer zentralen Säule des Romanistikstudiums an der Universität Wien.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eg7_Y0jKkho">deutsche </a>und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ku4CbW2m7Sg">spanische </a>Trailer zum Film _Tésis _(1996)</p>

<p>Interesse, an der Universität Wien Romanistik zu studieren? <a href="https://spl-romanistik.univie.ac.at/studium/">Hier</a> gibt es Informationen zu Inhalten, Studienplänen und Veranstaltungen</p>

<p>Die <a href="https://www.beck-shop.de/bobineau-tuerschmann-serienraeume-global-lokal-glokal-quotenkiller-qualitaetsfernsehen/product/33460279">neuste Publikation</a> von Jörg Türschmann beschäftigt sich mit spanischen und französischen TV-Serien!</p>

      ]]></description>
      <pubDate>Thu, 07 Apr 2022 13:41:45 +0200</pubDate>
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<p>Was lässt sich aus einer Minute Psychothriller herausanalysieren? Jörg Türschmann, Professor für Französische und Spanische Literatur und Medien (Universität Wien) gibt Einblick in die Arbeitsweise der Medienwissenschaften, einer zentralen Säule des Romanistikstudiums an der Universität Wien.</p>

<p>Interview: Teresa Hiergeist</p>

<p>Schnitt: Mariana Arrién </p>

<p>Der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eg7_Y0jKkho">deutsche </a>und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ku4CbW2m7Sg">spanische </a>Trailer zum Film _Tésis _(1996)</p>

<p>Interesse, an der Universität Wien Romanistik zu studieren? <a href="https://spl-romanistik.univie.ac.at/studium/">Hier</a> gibt es Informationen zu Inhalten, Studienplänen und Veranstaltungen</p>

<p>Die <a href="https://www.beck-shop.de/bobineau-tuerschmann-serienraeume-global-lokal-glokal-quotenkiller-qualitaetsfernsehen/product/33460279">neuste Publikation</a> von Jörg Türschmann beschäftigt sich mit spanischen und französischen TV-Serien!</p>

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Interview: Teresa Hiergeist
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